Leere Straßen, Rekordquote, Riesen-Medien-Hype und wofür? Wegen nix! Ein Gurkenspiel, das wieder mal 90 Minuten dauerte und an dessen Ende Deutschland der Gewinner war.
Waldemar Hartmann hatte sich vorsorglich Veronica Ferres in seinen EM-Club geholt, damit wenigstens etwas Attraktives dabei ist. Dadurch waren ihm aber die Sinne schon derart vernebelt, dass er nicht nur die Frau Ferres schwach anmachte (“Ausziehen!”) – wobei in Sachen blöde Anmache bereits sein Chef Reinhold Beckmann bei Monica Lierhaus vorgelegt hatte – sondern auch noch von einem “herausragenden Sieg” faselte.
Während Frauen sich vielleicht noch an schwitzenden und von Blamage-Angst gezeichneten Männerkörpern ergötzen konnten (siehe das vorherige Posting von ng), gab es für die Männer bei diesem Spiel nichts dergleichen. Oder sagen wir fast nichts: Denn wir hatten ja immerhin noch sie: Die Falschgewandete, die, die uns aber wenigstens an die Holländern mit ihrer begeisternden Spielweise erinnerte, die, die auch sichtlich mitfieberte, als es gar nichts zu fiebern gab, die, die unseren frustrierten, des Platzes verwiesenen Bundestrainer wieder aufbaute…: unsere Kanzlerin Angela Merkel.
Die war offenbar auch zufrieden mit dem Spiel und freute sich sogar an Kleinigkeiten, wie daran, dass Schwarz-Rot-Gold nicht zu ihrem Kostüm passte (Bild). Falls die Deutschen so weiter spielen, hilft uns offenbar nur eines: Wir müssen werden wie Frau Merkel. Wie das geht? Hier ist die Anleitung!
