Sind Derbysieger-Trikots für die Ewigkeit ?

SpVgg Greuther Fürth - FCNDer 5:1-Sieg im 257. Frankenderby ist zwar schon eine gute Woche her. Allerdings ist dieser Kantersieg gegen die Erzrivalen aus Nürnberg noch immer Dauerthema bei der Fürther Bevölkerung und in die Annalen der Vereinsgeschichte beider Mannschaften eingegangen. Vor allem für Kleeblatt-Fans war das Spiel und das tolle Ergebnis im Stadion am Laubenweg etwas ganz Besonderes.

Habt Ihr noch Platz in Eurem Kleiderschrank? Oder an der Fanwand? Wenn ja, dann haben eingefleischte Kleeblattanhänger jetzt die Chance, vier originale (natürlich getragene) Trikots aus dem Duell gegen den 1. FC Nürnberg zu ersteigern. Die weiß-grünen gestreiften Heimtrikots der Torschützen Robert Zulj, Tom Weilandt und Goran Šukalo  – alle signiert – werden garantiert einen Abnehmer finden. Und das Trikot vom heutigen Geburtstagskind Stephan Schröck (Rückenummer 10) kommt auch unter den Hammer. Die gesamte Mannschaft von Trainer Frank Kramer hat im ersten Pflichtspiel vor heimischer Kulisse mit dem neuen Heimtrikot alle sportlichen und konditionellen Reserven aus sich herausgeholt und leidenschaftlich gegen den “Club” gekämpft. Und das hat bestimmt auch auf den Trikots Spuren hinterlassen!
Das Trikot des zweifachen Torschützen Baba ist merkwürdigerweise nicht dabei. Er wird auf der Vereins-Website zwar im Bericht über das Lokalderby, aber im Infokasten darunter auch nicht mehr namentlich genannt. Was soll das eigentlich?

Also:
Wer mitsteigern möchte, sollte nicht allzu lange warten. Gebote können nur noch wenige Tage abgegeben werden. Das Höchstgebot für Schröckis Trikot liegt im Moment übrigens bei gut 250 Euro!
Zur Kleeblatt-Auktionsplattform gelangt Ihr hier.

Im DFB-Pokal eine Runde weiter – was sonst?

In Franken muss man derzeit in Sachen Fußball keine kleinen Brötchen backen. Zumindest nicht in Fürth. Die Spielvereinigung hat in der 1. Runde des DFB-Pokals mit 3:0 gegen den SV Waldkirch gewonnen. Standesgemäß, denn der SVW ist in der sechsten Liga.
Das Spiel im Kaiserstuhlstadion in Bahlingen vor knapp 4.000 Zuschauern begann aus Kleeblattsicht etwas dröge. Es ging nichts so recht zusammen. Trainer Frank Kramer hatte auf einige wichtige Derbysieger vom vergangenen Montag verzichtet und ließ mal die anderen Jungens ran. Nervig für die angereisten Kleeblattfans waren die Sprechgesänge des heimischen Publikums: “Wir sind besser als Nürnberg, olé”. Naja, beim Endergebnis 3:0 hatten sie natürlich Recht, denn immerhin haben sie beim Schlusspfiff zwei Eier weniger im Tor gehabt als der Club am Montag. Trotzdem: Die Stimmung im Stadion war ein wenig aufgeheizt.

Doch zurück zum eigentlichen Spiel: Stephan Schröck wurde für Tom Weilandt zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt und traf mit seinem ersten Ballkontakt voll ins Schwarze, genauer: ins Tor von Waldkirch-Keeper Andreas Stengel. Damit war der Knoten beim Kleeblatt offenbar geplatzt. Ognjen Mudrinski gelang schon fünf Minuten später das 2:0. Und Benedikt Röcker (Foto) erhöhte in der 82. Minute mit einem Kopfball zum 3:0-Endstand.

Sehr aussagekräftig sind übrigens noch einige Zahlen (Quelle: Matchdaten von “kicker”): Das Kleeblatt hatte 17 Torschüsse (der SVW fünf), 527 gespielte Pässe (der SVW 176) und der Ballbesitz war 75 zu 25 Prozent. Soviel für Zahlenfans.

Insgesamt kein spektakulärer Fußball. Aber was soll’s? Immerhin gibt es eine satte Prämie für die SpVgg beim Einzug in die zweite Runde. Und das tut der Vereinskasse nicht schlecht. Wer dann der nächste Gegner sein wird, wird ausgelost. Ich bin gespannt. Auf jeden Fall macht Fußball mit dem Kleeblatt im Moment einen Riesenspaß!

Baba wechselt zum Erstligisten FC Augsburg

Gestern war er noch der Star des Derbys gegen den 1. FC Nürnberg in Fürth. Heute erreicht uns die Meldung auf der Website der Spielvereinigung:

“Abdul Rahman Baba wird künftig für den FC Augsburg auflaufen. Das Kleeblatt hat sich mit dem FCA nach langen Verhandlungen auf einen Wechsel geeinigt. Baba wird noch heute seinen Medizincheck in Augsburg absolvieren und danach den Vertrag unterschreiben. Präsident Helmut Hack: „Der Wechsel von Baba ist nicht nur für ihn sehr wichtig, sondern auch für viele Menschen in seiner Heimat. Baba ist als 18-Jähriger zu uns und nicht zu einem großen europäischen Klub gewechselt, mit dem festen Vertrauen in uns, dass es für ihn besser ist, seinen Weg nach oben mit uns zu gehen. Er will unter allen Umständen in der ersten Bundesliga spielen. Wir haben lange um Baba gekämpft, jetzt aber eine Lösung gefunden, die auch uns überzeugt. Wir wünschen ihm für seine Zukunft von Herzen alles Gute.“

Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.
Das ist für die Kleeblattfans keine gute Neuigkeit. Baba hat beim gestrigen Spiel zwei Tore erzielt und für sein Team einen Elfmeter herausgeholt. Dass es ihn reizt, in Zukunft erstklassig zu spielen, ist nachvollziehbar. Schade fürs Kleeblatt.
Nevertheless: Die Greuther-Weiber wünschen ihm alles Gute beim FC Augsburg.

Babas Höhenflug – und ein 5:1-Sieg fürs Kleeblatt im Lokalderby!

SpVgg Greuther Fürth - FCNWer erinnert sich nicht an das sagenhafte Halbfinalspiel gegen den WM-Favoriten Brasilien? Die deutsche Nationalmannschaft gewann überraschend hoch mit 7:1, hat damit den Gegner düpiert – und wurde letztlich Fußball-Weltmeister. Ein wenig vergleichbar war der heutige Sieg (ich kann schon fast das strapazierte Wort “Kantersieg” verwenden) der Spielvereinigung gegen den 1. FC Nürnberg. 5:1 lautete das Endergebnis. Damit steht das Kleeblatt aktuell punkt- und torgleich mit dem VfL Bochum an der Tabellenspitze der Zweiten Liga.

Die Überraschung des heutigen Spiels war sicher Abdul Rahman Baba. Er, der in der letzten Saison oft als Verhedderer und Verdribbler von sich reden machte, traf heute in der 8. Minute zum ersten Mal. Damit war bei ihm offenbar der Knoten geplatzt. Er holte dann einen Elfmter heraus, den Goran Sukalo verwandelte. Und erzielte in der 57. Minute das 3:1. Bei Baba passte heute einfach alles: Er war in der für ihn optimalen Position eingesetzt, rannte und kämpfte und hatte noch dazu das nötige Fünkchen Glück.

Die Gäste aus Nürnberg spielten einfallslos und chaotisch. Sie versuchten mit Fouls und rüdem Verhalten einen Fuß auf den Boden zu bekommen, scheiterten jedoch. Das Kleeblatt überzeugte mit strategisch gekonnten Aktionen und beherztem Spiel. Tom Weilandt gelang das 4:1. Und Robert Zulj war kaum für Stephan Schröck auf dem Platz (85.), schon schoss er eiskalt zum 5:1 Endstand.

Wie geprügelte Hunde werden jetzt die Clubfans wohl den Heimweg nach Nürnberg antreten. Hoffentlich bleibt es friedlich. Denn die Bengalos von FCN-Anhängern im Gästeblock während des Spiel machten deutlich, dass einige Ultras noch immer nicht begreifen, dass so etwas voll daneben ist und mit Sport gar nichts zu tun hat.

5:1 – das Ergebnis zergeht allen Kleeblattanhängern wie Sahne auf der Zunge. Ein Derbysieg ist wichtig und mit vielen Emotionen verbunden. Er hat für beide fränkischen Vereine – den 1. FC Nürnberg und die Spielvereinigung – einen besonderen Stellenwert. Vom heutigen Sieg wird man in Fürth noch lange zehren. Und so, wie die Jungs um Trainer Frank Kramer heute aufgetreten sind, geben sie zur Hoffnung Anlass, dass sie diese Saison noch besser beenden könnten als die vergangene!

Atemlos durch die Gustavstraße

Seit 35 Jahren hat der 1. FC Nürnberg in Fürth keinen Sieg errungen – der Club wartet seit 1979 auf einen Sieg beim Kleeblatt. Damals gewannen die Nürnberger in der damaligen 2. Liga-Süd mit 4:1 gegen die Spielvereinigung. Und übrigens: In den letzten drei Derbys erzielte der Club nicht ein Tor!

Alle Bekannte, die ich heute in der Fürther Innenstadt getroffen habe, reden mit mir nur über das heutige 257. Derby. “Nachher laufen Clubberer durch die Stadt”, meint der eine warnend. Die Buchmacher tippen auf einen knappen Sieg der SpVgg, verheißt eine andere. Und spätestens um 16 Uhr wird ein junger Mann, der in der Nähe des Fürther Bahnhofes wohnt, seine Pflanzen und alle Utensilien reinholen. Eine reine Vorsichtsmaßnahme!

Ich persönlich bin gespannt, ob die anreisenden Clubfans tatsächlich die Shuttlebusse vom Hauptbahnhof zum Stadion am Laubenweg besteigen werden. Oder ob sie auf Schleichwegen durch die Stadt laufen und dabei Anti-Fü-Parolen skandieren werden.

Mein Tipp für das heutige Lokalderby ist ein Sieg des Kleeblatts. Ich tippe auf ein 3:1. Weil Keeper Wolfgang Hesl gut halten wird. Die Stürmer ihr Bestes geben. Und die gesamte Mannschaft für den verunglückten Ilir Azemi etwas reißen will. Und deshalb – davon bin ich überzeugt – hat der Club keine Chancen.

Und wenn dann um 22 Uhr die Partie vorbei ist und Fürth drei Punkte verbuchen kann, dann werden Kleeblattfans allen Unkenrufen zum Trotz in der Gustavstraße feiern. Mit einem Grüner-Bier in der Hand, superguter Laune, im Schein des großen vollen Mondes – da werden viele Kleeblattfans die Nacht zum Tage machen. Und vielleicht auch den aktuellen Kultsong anstimmen: “Atemlos durch die Nacht…”.
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Kleeblatt-Stürmer Ilir Azemi verunglückt

Unfall_Ilir_AzemiIlir Azemi hat im Moment eine Pechsträhne. Er wurde heute in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt: Ein Transporter fuhr am frühen Donnerstagmorgen auf der Fürther Straße, Ecke Höfener Straße, in den Wagen des Fürther Stürmers. Dabei wurde der Audi des Kleeblatt-Stürmers gegen eine Ampel geschleudert. Der Ampelmast wurde daraufhin so stark beschädigt, dass er umzufallen drohte. Die Kreuzung war für mehrere Stunden komplett gesperrt. Wie es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch nicht völlig geklärt.

“Es ist nicht lebensbedrohlich”, sagte der Leiter der Lizenzabteilung bei der SpVgg, Martin Meichelbeck. Ilir Azemi wurde nach einem Verkehrsunfall ins Fürther Klinikum eingeliefert, dort erst einmal künstlich beatmet. Die erste Diagnose nach dem schweren Unfall: eine Lungenquetschung und mehrere Knochenbrüche. “Seine Situation ist weiterhin ernst. Das ist einer dieser Fälle, in denen man merkt, dass der Fußball in den Hintergrund rückt”, sagte Meichelback. “Eine Absage des Derbys aus Rücksicht auf den Unfall ziehen wir aber nicht in Erwägung”.

Wie nordbayern.de meldet, fuhr der 22-Jährige Fußballer gegen 4.40 Uhr mit seinem Auto auf der Fürther Straße von Nürnberg kommend in Richtung Fürth. Direkt auf der Kreuzung stieß er mit einem Transporter zusammen, der von der Ludwig-Quellen-Straße in Richtung Höfener Straße unterwegs war. Durch die Wucht des Zusammenstoßes schleuderte der Audi gegen einen auf der Mittelinsel der Nürnberger Straße angebrachten Ampel- und Lichtmast und verkeilte sich dort. Der Fahrer Azemi wurde eingeklemmt und musste von der Berufsfeuerwehr Nürnberg mit schwerem Gerät aus dem total beschädigten Pkw befreit werden, was sich als schwierig gestaltete. Die Fahrertüre hatte sich durch den Aufprall tief in das Wageninnere gedrückt und den Fürther Spieler eingeklemmt. Mit hydraulischen Schneid- und Spreizgeräten wurde der 22-Jährige nach ca. 40 Minuten befreit und umgehend unter medizinischer Betreuung in ein Krankenhaus gefahren.

Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben bzw. Angaben zur Ampelschaltung machen können, werden gebeten, sich mit der VPI Nürnberg unter der Telefonnummer 09 11 65 83 15-30 in Verbindung zu setzen.

“Immer schön fröhlich bleiben…”

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..das empfahl Schweinchen Dick immer am Ende im Abspann der gleichnamigen ZDF-Sendung vor gut vierzig Jahren. Einige von Euch werden sich vielleicht noch daran erinnern?

Den gleichen Satz sollte man als Motto über das Lokalderby zwischen der Spielvereinigung und dem 1. FC Nürnberg stellen, das am Montag, 11. August, ab 20.15 Uhr im Fürther “Stadion am Laubenweg” über die Bühne gehen wird.

Im Vorfeld wird seit Tagen in den regionalen Zeitungen und Hörfunksendern viel darüber berichtet und gemutmaßt, wie die Begegnung zwischen den beiden Erzfeinden, die in dieser Saison ja beide in der Zweiten Liga sind, wohl aussehen wird. Dass die Mannschaften Haltung bewahren, professionell aufeinander zugehen und auf dem Platz fair spielen werden, daran bestehen wohl wenige Zweifel. Ob aber die Fans der beiden Vereine ruhig bleiben und es zu keiner Eskalation kommen wird, das muss man hoffen. Auf jeden Fall sind die Sicherheitsvorkehrungen in Fürth – vor allem auf dem Weg zum Ronhof und an allen Stadion-Zugängen – besonders ausgetüftelt. So will man vermeiden, dass gewaltbereite Fußballanhänger beider Seiten aufeinander treffen und sich bekriegen. Besonders kritisch ist die Situation ja bekanntlich nicht vor dem Spiel, sondern nach dem Abpfiff. Ganz gleich, welcher Verein gewonnen hat – das Kleeblatt oder der Club: Die Emotionen werden hoch kochen.

Vielversprechender Einstieg in die neue Zweitliga-Saison

Es war großes Glück, dass die erste Begegnung des Kleeblatts in dieser Zweitliga-Saison 2014/15 kein Heimspiel war. Denn während die Spielvereinigung in Bochum gegen den VfL spielte, war in Nürnberg und Fürth bei einem starkem Sommergewitter Land unter. Unwetterstufe “orange” und “rot” – da ging’s in Fürth ab, und das Bardentreffen in Nürnberg war für kurze Zeit wie leergefegt.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Fußballspiel endete unentschieden 1:1, und so hat das Kleeblatt einen ersten Punkt eingefahren. Auf dem Platz ging es intensiv und leidenschaftlich zu, insbesondere in der ersten Halbzeit und gegen Ende der Partie. Beide Tore waren etwas kurios: Nach einem Fehler von Zsolt Korcsmár wurde er von hinten von Sestak bedrängt und verlor den Ball leichtsinnig. Diese Chance ließ sich Simon Terodde nicht nehmen und traf mit einem Linksschuss lässig zum 1:0 für den VfL. Doch drei Minuten später kam das Kleeblatt zum Zug: Der Bochumer Celozzi spielt einen viel zu kurzen Rückpass auf Keeper Andreas Luthe. Der “neue” Fürther Kacper Przybylko kamt dazwischen und machte den 1:1-Ausgleich.

VfL Bochum - SpVgg Greuther FürthDie Neuzugänge der Spielvereinigung – erfahrene Spieler und junge Wilde – machten heute eine gute Figur – in leuchtendem Orange. Vor 18.100 Zuschauern im Rewirpower-Stadion kam es zu genauem Abspiel und guten Paraden. Stephan Schröck agierte schnell, hatte echte Soli und man merkte, dass er Spaß daran hat, wieder bei seinen Kleeblättern zu sein.

Schon bei der Weltmeisterschaft in Brasilien hat mich des öfteren Torhüter Manuel Neuer Nerven gekostet. Er war in einigen Spielen weit im Sechzehnmeterraum und hat dort praktisch die Rolle eines Liberos eingenommen. Ganz so drastisch war es heute mit dem Fürther Keeper Wolfgang Hesl nicht. Aber mehr als einmal wagte er sich verdammt weit aus seinem Kasten raus – und fast wäre ihm das zum Verhängnis geworden. Nur mit einer spektakulären, echten “Hesl-Parade” gelang es ihm in der 73. Minute, den Schuss von Yusuke Tasaka zu parieren.

Insgesamt ein guter Start. Bis zum Montag, 11. August, kann das Kleeblatt jetzt Luft holen. Denn dann ist schon das Lokalderby gegen den 1. FCN im Ronhof. Und da brennt die Hütte!

 

Kleeblattfans auf dem Weg nach Bochum

Der Countdown läuft und die Spannung steigt. Noch zwei Tage und dann beginnt für das Kleeblatt die Spielzeit 2014/15 in der Zweiten Bundesliga. Erster Gegner ist auswärts der VfL Bochum. Beide Mannschaften haben sich in den vergangenen Wochen optimal vorbereitet und können beim Saisonauftakt zeigen, was sie drauf haben. 

Der Tatsache, dass der Auftaktgegner Fürth heißt, kann Bochums Torhüter Andreas Luthe übrigens nur Positives abgewinnen: “Ein starker Gegner, der uns sicher alles abverlangen wird. Aber so sind wir wieder sofort richtig drin in der Meisterschaft und wissen, wo wir stehen.”Und auch für Cheftrainer Peter Neururer ist der Vorjahresdritte “gleich der richtige Leistungsparameter für unsere Jungs.” Der VfL hat sieben neue Gesichter in seiner Anfangsformation.  Und wer bei der Spielvereinigung von den Neuzugängen auf dem Platz stehen wird, da legt sich Trainer Frank Kramer noch nicht definitiv fest.

Die Begegnung findet am Samstag um 15.30 Uhr statt. Mit Sicherheit werden sich einige Kleeblattfans auf den Weg in den Ruhrpott machen. Unterwegs kann man im Auto ja schon mal den Text von Herbert Grönemeyer anstimmen, der mit seinem Song “Bochum” die Stadt bekannt gemacht hat:

Tief im Westen,wo die Sonne verstaubt, ist es besser, viel besser, als man glaubt, tief im Westen.
Du bist keine Schönheit, vor Arbeit ganz grau, du liebst dich ohne Schminke, bist ‘ne ehrliche Haut, leider total verbaut, aber g’rade das macht dich aus. Bochum, ich komm aus dir, Bochum, ich häng’ an dir. Glück auf, Bochum.”

Naja, kurz mal ansingen kann man das Lied schon. Aber dann sollte man auf dem Rückweg nach dem gewonnenen Spiel und den ersten drei Punkten in dieser Saison dann auch wieder das Kleeblattlied schmettern: “Weil wird vom Ronhof sind…!”

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Fürth ist einfach überall

Ich bin zurück in Fürth, gehe wieder meiner (geregelten) Arbeit nach und freue mich auf den Saisonbeginn der Spielvereinigung am kommenden Samstag, 2. August, um 15.30 Uhr gegen den VfL Bochum.

Fuerth_Rathaus_BolsenaAls kleinen Rückblick auf die beiden Urlaubswochen im italienischen Bolsena hier noch eine kleine story. Es geht um das Foto auf einer Einkaufstüte in einem kleinen Laden: Ich habe mir ein T-Shirt gekauft, man hat es mir einpackt. Und da ich war doch sehr erfreut über die Abbildung auf der Tüte. Hat doch die Kirche an der Piazza Santa Cristina eine unverkennbare Ähnlichkeit mit dem Fürther Rathaus. Fürth is always and everywhere.Rathaus_Fuerth

So, jetzt gilt es, die letzten spielfreien Tage zu genießen und sich mit allen Veränderungen in der Mannschaft der SpVgg vertraut zu machen. Was wird die Spielzeit 2014/15 dem Kleeblatt wohl bringen? Hoffentlich einige sportliche Erfolge, viele gute Spiele und dann kann doch eigentlich nichts schief gehen, oder?