Pimp your Kleeblatt-Outfit

Wer sich für die Fanartikel der Spielvereinigung interessiert und seinen Fundus aufpeppen möchte, der kann jetzt wieder voll zuschlagen: Seit einigen Tagen ist der neue Fanartikel-Katalog erhältlich. Man kann ihn sich beim nächsten Heimspiel gegen den FSV Frankfurt – am Freitag, 24.10. – im Stadion am Laubenweg als gedruckte Version direkt vor Ort sichern. Die gedruckten Kataloge sind ab sofort auch in allen Fanshops zu bekommen.
Wer allerdings mehr auf der digitalen Welle schwimmt, der hat die Möglichkeit, den Katalog auf der SpVgg-Homepage (von da ist auch das Foto) anzusehen. Dort kann man dann in aller Ruhe durch das gesamte Angebot surfen und sich bequem von zu Hause aus die aktuellen Fanartikel bestellen.

FankatalogEs ist auf jeden Fall lohnenswert, in den neuen 130-seitigen Katalog mal hineinzuschauen. Im Sortiment mit 550 Fanartikeln sind fast 200 Neuheiten im grün-weißen Kleeblatt-Design zu finden. In erster Linie natürlich die neue Trikot-Kollektion der Profimannschaft. Während sich beim Heimtrikot ja zweierlei Grüntöne mit weißen Balken abwechseln, ist das aktuelle Auswärtstrikot eine Anlehnung an einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte: Vor 100 Jahren gewann die Spielvereinigung erstmals die Deutsche Meisterschaft – und das in blau-schwarzen Shirts. Witzig für kleine Kleeblattanhänger ist die exklusive “Ronhof Racker-Kollektion” mit Schal, Fahne, Mütze u.s.w.
Ein Gutserl für alle Dauerkartenbesitzer: Wer eine Saisonkarte für Kleeblatt-Heimspiele besitzt, bekommt auf jeden Einkauf einen Nachlass von 10 Prozent.
Also: In Ruhe den Katalog ansehen und dann die ganz persönliche Fanartikel-Kollektion ein wenig aufmotzen. Ich denke mal: Das werden wir Greuther Weiber auch machen!

In der Nachspielzeit den Sieg verschenkt

Eintracht Braunschweig - SpVgg Greuther FürthLange Gesichter gab es heute nicht nur auf vielen deutschen Bahnsteigen. Der Streik der Gewerkschaft der Lokführer (GDL) sorgt seit dieser Nacht bundesweit für massive Einschränkungen im Bahnverkehr. Betroffen sind davon Urlauber, die in die Herbstferien fahren wollen. Aber auch Zehntausende Fußballfans stellt der Streik vor große Probleme. Denn die meisten Sonderzüge, die Fans zu Auswärtsspielen ihrer Bundesligaklubs bringen sollten, fielen aus.

Lange Gesichter hatten heute allerdings auch die Fans der Spielvereinigung. Trotz einer durchaus sehenswerten sportlichen Leistung der Kleeblätter gegen Eintracht Branschweig stand es am Ende nur 2:2. Warum? Weil ein Fußballspiel eben nicht nur 90 Minuten dauert, sondern es fast immer mehrere Minuten Nachspielzeit gibt. So auch in dieser Begegnung. Und so traf heute in der 93. Minute der Braunschweiger Benjamin Kessel mit einem Kopfballschuss ins Fürther Tor. Das kostete die SpVgg zwei wichtige Punkte. Auswärts ist es für das Kleeblatt in dieser Saison offenbar wie verhext: Bislang hat die Mannschaft noch keinen einzigen Sieg in fremden Stadien errungen, sie verbuchte nur einen Punkt aus vier Spielen.
Das Kleeblatt war heute gegen Eintracht Braunschweig vor über 21.000 Zuschauern über weite Strecken drückend überlegen und hatte sich bis zur 68. Minute einen 2:0-Vorsprung herausgearbeitet. Die beiden Torschützen waren Marco Stiepermann und Kacper Przybylko. Leider kämpften sich die Niedersachsen nach ihrem Rückstand aber zurück ins Spiel und hatten nach dem ersten Kopfballtreffer von Benjamin Kessel zum 1:2 schon mal den Anschluss gefunden. Dass es dann in der Nachspielzeit sogar zum Ausgleich kommen sollte – damit hatte kein Kleeblatt mehr ernsthaft gerechnet. Schade.
Schon am kommenden Freitag, 24. Oktober, empfängt die Spielvereinigung um 18.30 Uhr zum Heimspiel den FSV Frankfurt im Stadion am Laubenweg. Wenn es der  Mannschaft gelingt, an die heute ja durchaus gute spielerische Leistung anzuknüpfen, dann könnte man gegen die Hessen vielleicht drei Punkte auf dem Konto verzeichnen. Aktuell liegt die Spielvereinigung auf dem siebten Tabellenplatz.

Vom Braunschweiger Löwen zum Kleeblatt: Marco Caligiuri

SpVgg Greuther Fürth - FC KaiserslauternVier Jahre lang hatte Marco Caligiuri der Spielvereinigung den Rücken gekehrt, seit August 2014 läuft er mit der Rückennummer 13 wieder fürs Kleeblatt auf. Schon von 2007 bis 2010 hatte er sich ja in Fürth als Defensivspieler bewährt und machte 40 Pflichtspiele. Am 10. Spieltag in der Zweiten Liga wird am nächsten Samstag, 18. Oktober, ab 13 Uhr nun Eintracht Braunschweig die Spielvereinigung empfangen. Das ist der Verein, bei dem Marco Caligiuri nach Mainz zuletzt auf der Payroll stand. Die Braunschweiger Profis spielten in der Saison 2013/14 erstmals seit 1985 wieder in der Bundesliga, verpassten aber am letzten Spieltag die Chance auf den Klassenerhalt. Deshalb treten sie in der aktuellen Saison wieder in der 2. Fußball-Bundesliga an.

Marco Caligiuri gastiert am Samstag also zum ersten Mal wieder im Eintracht-Stadion, wo er in der letzten Saison noch ein blau-gelber “Löwe” war. Auf der Website des Vereins ist unter dem Titel “Einfach von Tag zu Tag gedacht” ein kurzes Interview mit dem 30-jährigen Deutsch-Italiener zu finden, das aus Fürther Sicht ganz informativ ist.

“Hallo Marco, zuallererst die Frage: Wie geht´s dir und bist du schon so richtig in Fürth angekommen?

Marco Caligiuri: Mir geht’s sehr gut soweit! Es war für mich nicht schwer in Fürth anzukommen, weil ich einfach das Umfeld kenne und die Mannschaftskollegen auch sehr umgänglich sind.

Zuletzt kamst du beim 2:0-Erfolg gegen den FC Erzgebirge Aue in der Innenverteidigung zum Einsatz. Ist das eine Position auf der du dich grundsätzlich wohl fühlst?

Caligiuri: Sicherlich fühle ich mich hinten in der Viererkette auch wohl. Es ist ja auch so, dass ich hier sowohl als Sechser als auch als Innenverteidiger verpflichtet worden bin.

Du warst im Sommer eine Zeit lang vereinslos und hast somit keine klassische Vorbereitung absolviert. Wie hast du dich in dieser Zeit fit gehalten und bist du mittlerweile schon wieder bei 100 Prozent?

Caligiuri: Ich habe mich fit gehalten indem ich meine Laufeinheiten für mich selbst absolviert habe. Zeitgleich habe ich noch drei-, viermal in der Woche bei der U23 der Eintracht mittrainiert. Ich denke schon, dass ich mich vom Konditionellen her in Richtung 100 Prozent bewege.

Hättest du vor ein paar Wochen damit gerechnet, so schnell ins EINTRACHT-STADION zurückzukehren?

Caligiuri: Es war zu der Zeit so, dass ich einfach von Tag zu Tag gedacht habe. Ich hab mir damals auch nicht ausgemalt, wann ich wieder in der 1. oder 2. Bundesliga spielen könnte. Ich habe einfach mein Training absolviert und geschaut wie es weitergeht. Dass es jetzt so schnell geklappt hat mit der Rückkehr ins EINTRACHT STADION ist natürlich umso interessanter für mich.

Was für ein Duell erwartest du und wie groß ist bei dir die Vorfreude auf das Spiel?

Caligiuri: Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe. Die Eintracht ist zwar nicht so gut in die Saison gestartet, aber was den Kader angeht, sicher eine der besten Mannschaften in der 2. Liga. Und für uns gilt es einfach unsere Leistung und unser Potenzial abzurufen. Dann ist es auch möglich, etwas aus Braunschweig mitzunehmen.”

Kärwa-Highlight: Die Spielvereinigung im Erntedank-Festzug

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Die Fürther Michaelis-Kirchweih steht heuer in vielerlei Hinsicht unter einem guten Stern: Bis zum heutigen Bauernsonntag verlief sie ruhig und friedlich. Und vor allem das Wetter meint es supergut mit der schönsten Jahreszeit Fürths. Der festliche Höhepunkt in jedem Jahr ist der Erntedank-Festzug, bei dem heute über 80 Festwagen und Kapellen durch die Straßen bis zum Fürther Rathaus zogen.

Das absolute Highlight – nicht nur für ausgesprochene Kleeblattfans – ist dort immer der Auftritt der Spielvereinigung Greuther Fürth. In diesem Jahr wurde der Kleeblatt-Festwagen von Makottchen Eddy angeführt, dahinter liefen Kinder aus dem Verein. Auf einem kleinen Leiterwagen thronte sie dann: die 100 Jahre alte Viktoria – die von der Spielvereinigung in Auftrag gegebene Kopie des damaligen Pokals zur ersten Deutschen Meisterschaft der SpVgg Fürth im Jahr 1914. An dieses Jubiläum erinnerte auch die Bus-Aufschrift: “100 Jahre Deutsche Meisterschaft 31.Mai 2014″.

Als krönender Abschluss der Kleeblatt-Präsentation fuhr dahinter ein roter Londoner Oldtimer-Doppeldeckerbus (schade, es gibt wohl keinen weiß-grünen). Vom Oberdeck aus winkten einige Spieler und Mitglieder der Jugendmannschaften aus dem Fenster. Auf meiner Seite entdeckte ich die Profis Benedikt Röcker, Marco Caligiuri und Stephan Fürstner. Und am hinteren Fenster war Trainer Frank Kramer auszumachen. Viele Menschen am Straßenrand applaudierten und jubelten ihrer Fußballmannschaft zu. Vielleicht steht ja auf dem Bus beim nächsten Kärwa-Umzug im Oktober 2015: “Zweiter Aufstieg der SpVgg in die Bundesliga am 24. Mai 2015″. Das hätte doch was!

Heute Abend ab 19.03 Uhr Autogrammstunde

Autogrammstunde auf der Fürther KirchweihHabt Ihr heute Abend schon etwas vor? Wenn nicht, dann sollte man sich das nicht entgehen lassen: Die Mannschaft der Spielvereinigung ist – wie jedes Jahr – zu Gast vor “Trixi´s Ochsenbraterei”” auf der Fürther Michaelis-Kirchweih und gibt dort Autogramme. Für einen echten Kleeblattfan sollte die Startzeit dieses Events um 19.03 Uhr nicht fremd sein – 1903 ist ja bekanntlich das Gründungsjahr des Vereins.
Der Andrang ist bestimmt heute wieder riesig (so wie auch auf dem Foto vom vergangenen Jahr). Groß und Klein, weiß-grün oder neutral gekleidet – viele werden kommen, um ihre Stars mal “in natura” bewundern zu können. Es wird wieder eine lange Tafel aufgebaut sein, an der die Anhänger entlanggehen und sich Autogramme geben oder auch mal Fotos mit ihren Lieblingsstars schießen können. Da kann kaum etwas schief gehen, und jeder Fan kann die Unterschrift seines Lieblings-Kickers ergattern. Nachdem das Wetter heute Abend warm und trocken sein wird, sollte man die Gelegenheit zur Autogrammstunde wahrnehmen und dabei auch die Neuzugänge dieser Saison einmal hautnah erleben.

Kärwa-Spiel mit 2:0 gewonnen

SpVgg Greuther Fürth - FC Erzgebirge AueAlso – um ganz ehrlich zu sein – ich habe heute in der zweiten Halbzeit sehr zittern müssen. Aber aufgrund der beiden frühen Tore durch Tom Weilandt (Foto) hat die Spielvereinigung den vierten Heimsieg erzielt. Und den zahlreichen Fans – insgesamt 12.690 Zuschauer im Stadion am Laubenweg – eine gelungene Kirchweih-Eröffnung geschenkt. Die drei Punkte gegen den FC Erzgebirge Aue sind mehr als wichtig. Für einen besseren Tabellenplatz und vor allem für die  – nach dem Spiel gegen die Münchner Löwen – angeschlagene Psyche. Und auch den Ausfall von Wolfgang Hesl gilt es erst mal für die kommenden Wochen zu verkraften.

Weilandt nutzte in der achten Minute einen gravierenden Fehler des sächsichen Keepers Martin Männel für den frühen Führungstreffer. Die Vorlage hatte ihm Stephan Schröck spendiert. Und schon neun Minuten später gelang ihm das zweite Tor. Das war die Basis für einen weiteren Kleeblatt-Erfolg im Ronhof. Nach den beiden Toren konnte man sich dann allerdings des Eindrucks nicht erwehren, dass bei der Spielvereinigung die Luft etwas draußen war. Wollte man das Ergebnis einfach nur halten? Da hatte man offenbar nicht mit dem Team aus Aue gerechnet, das sich immer wieder mit guten Aktionen gegen die weiß-grünen Kleeblätter aufbäumte.
Souverän hatte Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus die Partie im Griff. Es kam mehrfach zu heißen Diskussionen. Und Spieler beider Mannschaften forderten mit Fouls, unfairen Attacken und einer “Schwalbe” die erfolgreiche Unparteiische heraus. Aber Frau Steinhaus behielt die Ruhe und die Übersicht.
Tom Mickel stand heute – er war beim 1860er-Spiel nach Wolfgang Hesls Handverletzung eingewechselt worden – zum zweiten Mal für die SpVgg im Tor, konnte aber nicht wirklich überzeugen. Einen Kopfball von Romario Kortzorg rettete Kapitän Stephan Fürstner für den Keeper kurz vor der Halbzeitpause auf der Linie. Und in der Schlussphase der Begegnung drängten alle Spieler von Erzgebirge Aue in Richtung Tor. Tom Mickel, der lange Zeit nicht gefordert worden war, schwächelte auch jetzt wieder im entscheidenden Moment: Eine gefährliche Aktion von Stipe Vucur in der 83. Minute klärte Goran Sukalo, der vor der Linie richtig stand. Sonst wäre es mit der 2:0-Führung doch noch vorbei gewesen. Dann retteten die Fürther das Ergebnis bis zum Abpfiff.
Das Kleeblatt steht am heutigen Feiertag erst mal auf Tabellenplatz fünf. Nach der Länderspielpause gastiert die Spielvereinigung am Samstag, 18. Oktober, bei Eintracht Braunschweig.

Wird das ein Traumtag für Kleeblattfans?

Training SpVgg Greuther FürthEine ganze Stadt steht gewissermaßen in den Startlöchern und freut sich auf den morgigen Tag: Am “Tag der Deutschen Einheit” eröffnet OB Thomas Jung ab 10.15 Uhr die Fürther Kirchweih auf dem Vorplatz des Stadttheaters. Das alleine ist schon Grund zur Freude. Zu einem besonderen Tag für Kleeblattfans wird der Freitag aber vor allem deshalb, weil abends die Spielvereinigung den FC Erzgebirge Aue zum 9. Saisonspiel im Ronhof empfängt.

In den letzten Begegnungen hat das Kleeblatt ja nicht so ganz den Erwartungen entsprochen: Sicher, der 5:1-Kantersieg gegen den 1. FC Nürnberg und das 3:0 gegen den FC St. Pauli ließen sich sehen. Der hart erkämpfte 2:1-Sieg gegen Kaiserslautern mit Hängen und Würgen war eine Zitterpartie. Aber die 0:2-Niederlage bei den Löwen in München war alles andere als befriedigend. Noch dazu hat sich Torhüter Wolfgang Hesl bei Rettungsversuch des zweiten Tores verletzt. Morgen wird Tom Mickel im Fürther Tor stehen. Für diese Schlüsselposition hat der Verein noch Verstärkung angeheuert: Miro Varvodić wird in Zukunft die Rückennummer 24 haben. Er soll – da Keeper Nummer drei Mark Flekken wegen eines Kreuzbandrisses auch noch länger ausfällt – parat stehen, wenn man für Tom Mickel Ersatz benötigt.
Der sympathische aussehende Miro Varvodić war zuletzt vereinslos. Der 25-jährige kroatische Torwart erhielt bei der SpVgg einen Vertrag bis zum 30. Juni 2015. Miro Varvodić ist der Sohn des in den 1980ern und 1990ern aktiven Profi-Torhüters Zoran Varvodić, er spielte bis 2006 in der Jugend von Hajduk Split. Sein Profidebüt in der ersten kroatischen Liga gab er im selben Jahr. Zu Beginn der Saison 2007/2008 wurde er an NK Mosor Žrnovnica ausgeliehen. Im Mai 2008 unterschrieb Varvodić einen Einjahres-Leihvertrag beim damaligen Erstliga-Aufsteiger 1. FC Köln. Zur Saison 2010/11 wechselte er fest zum 1. FC Köln. Am 15. Oktober 2010 gab Varvodic sein Debüt in der Fußball-Bundesliga beim Spiel 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund (1:2). Kleeblatt-Präsident Helmut Hack kommentiert die Entscheidung für Varvodić folgendermaßen:

„Miro hat sich zuletzt im Mannschaftstraining beim FC Schalke 04 fit gehalten. Nach unseren Recherchen sind wir zuversichtlich, dass wir mit Tom Mickel und Miro Varvodić zwei Torhüter in unseren Reihen haben, die unser Vertrauen genießen.“

Morgen Abend rechnet man mit zirka 11.500 Zuschauern im Stadion am Laubenweg. Aber bei der guten Wettervorhersage wäre es doch angesagt, nach dem ersten Gang über die Kärwa das Spiel ab 18.30 Uhr live zu erleben, oder?

Nach Hesls OP wird Mickel im Tor stehen

TSV 1860 München - SpVgg Greuther FürthDas waren schlechte Nachrichten für das Kleeblatt und seinen Kapitän Wolfgang Hesl: Beim verlorenen Auswärtsspiel gegen den TSV 1860 München hat sich der Fürther Keeper einen Bruch der rechten Mittelhand zugezogen. Dies haben die Untersuchungen im Uni-Klinikum Erlangen ergeben. Hesl fiel bei seinem Versuch, das zweite Löwentor zu verhindern, unglücklich mit der Hand auf das Torgestänge. Martin Meichelbeck, Leiter des Lizenzbereichs der SpVgg, infomiert auf der Vereins-Website, dass man sich gemeinsam mit Wolfgang Hesl und den Spezialisten der Uni-Klinik dafür entschieden habe, die Verletzung operativ zu behandeln. Vor allem, um zu gewährleisten, dass die Hand auch für die Zukunft bestmöglich stabilisiert ist. Diese Operation findet am Mittwoch, 1.Oktober, in Erlangen statt. Die Ausfallzeit beträgt  – je nach Heilungsverlauf – mehrere Wochen.
Jetzt wird also Tom Mickel die erste Wahl im Kleeblatt-Tor sein. Tom Mickel ist seit der Winterpause 2012/2013 beim Kleeblatt. Der 25-jährige Torhüter kam damals vom Hamburger SV zur SpVgg. Tom Mickel durchlief von der U16 bis zur U20 alle deutschen Junioren-Nationalmannschaften – bei Energie Cottbus. Witzig ist die Selbsteinschätzung des geborenen Lausitzers:

„Torhüter sind schon irgendwie spezielle Typen, da nehme ich mich nicht aus. Wenn wir ein Tor kriegen, sind wir manchmal auch ein bisschen überdreht. Aber das liegt daran, dass wir eine ganz andere Einstellung zu Gegentoren haben als Feldspieler. Für sie ist es egal, ob sie 3:0 oder 3:1 gewinnen, doch für uns ist es das oberste Ziel, zu Null zu spielen.“

Mickel wird also in Zukunft im Fürther Tor stehen und Wolfgang Hesl vertreten. Das kann er gleich beim nächsten Spiel zeigen: Das Kleeblatt empfängt am nächsten Freitag, 3. Oktober, ab 18.30 Uhr den FC Erzgebirge Aue im Stadion am Laubenweg. Und: Dieser Freitag ist nicht nur Feiertag, sondern außerdem der Eröffnungstag der Fürther Kärwa. Man kann als relaxt über die Kirchweih laufen und dann gleich weiter zum Ronhof gehen. Und diese Partie – da bin ich mir sicher – widmen die Kleeblätter ihrem verletzten Keeper Wolle Hesl.

Gegen die Löwen verloren, aber schlimmer : Hesl verletzt

Wolfgang_Hesl_1860Das war gestern ein rabenschwarzer Freitag für die Spielvereinigung: Die Partie gegen den TSV 1860 München in der Allianz-Arena ging mit 0:2 verloren. Noch viel gravierender ist: Torhüter Wolfgang Hesl verletzte sich bei einer tollkühnen Parade, die zum zweiten Tor führte, an der Hand und musste ausgewechselt werden.

Das Omen dieses bayerischen “Wiesn-Derbys” war von Anfang an nicht gut. Von 16 Spielen während des Oktoberfestes haben die Löwen bisher acht gewonnen, sieben Mal unentschieden gespielt und nur eines verloren. Kleeblätter sind (natürlich) nicht abergläubisch, aber sie kamen mit dem System von Trainer Frank Kramer nicht gut ins Spiel. Das Team aus München spielte entgegen aller Unkenrufen und bisheriger Ergebnisse wie ausgewechselt. Erst seit einigen Tagen werden sie ja von Markus von Ahlen trainiert, und dieser Neuanfang tut der Mannschaft offenbar gut. Eine ganze Halbzeit lang liefen dann auch die Jungs der Spielvereinigung dem Ball und ihren Gegnern hinterher. Erschwerend kam dazu, dass 1860 schon in der 6. Minute das Führungstor durch Rafael Okotie erzielt hatte.
Nach der Pause war dann deutlich mehr Leben in der SpVgg. Allerdings führten einige ganz gute Kombinationen nicht zum Abschluss. Vielmehr sollte es in der 74. Minute nach einer Verkettung unglücklicher Umstände zum zweiten Tor kommen: Hatten während des Spiels schon Thomas Pledl und Guilherme eine schwache Abwehr geboten, ermöglichte ein weiterer schlimmer Abwehr-Patzer das 2:0 für die Löwen: Nach einem riskanten Hesl-Auswurf stand der noch an der Strafraumgrenze. Stephan Fürstner verlor vor dem Strafraum den Ball an Joker Rodri. Sanchez übernahm und setzte aus 25 Metern zu einem spektakulären Schuss an. Der Ball flog über Hesl hinweg und schlug bombensicher ins Fürther Tor ein.
Besonders bitter für die SpVgg war es, dass sich Keeper Hesl beim Zurücksetzen ins Tor (Foto) seine rechte Hand schmerzhaft verletzt hatte. Für ihn kam dann Ersatzmann Tom Mickel auf den Platz, der sein Liga-Debüt für die Kleeblätter feierte. Das ganze Team des Kleeblatts war sichtlich geschockt vom 0:2 und der Verletzung ihres Kapitäns, sie suchten aber in den letzten Minuten der Partie trotzdem den Weg nach vorne.  Röcker traf nach einer Ecke in der Nachspielzeit immerhin die Latte. Trotzdem: Das Spiel war verloren.
Am Tag der Kirchweih-Eröffnung, 3. Oktober, empfängt ab 18.30 Uhr die Spielvereingung den FC Erzgebirge Aue im Ronhof.

Nachtrag: Wolfgang Hesl soll einen Mittelhandbruch erlitten haben und wird vermutlich für die gesamte Hinrunde ausfallen.

Polizeiarbeit in Deutschlands sicherster Stadt

SchalFürth hat ja bekanntlich das Image, die sicherste Großstadt Bayerns, vielleicht sogar die sicherste Stadt Deutschlands zu sein. Daran wird sich auch nach folgender Begebenheit wenig ändern:
Die Polizei  – so war heute im “Polizei-Protokoll” der “NZ” zu lesen – konnte am Dienstag in Fürth innerhalb kürzes­ter Zeit zwei Diebe ermitteln. Die jun­gen Männer im Alter von 19 und 24 Jahren stehen unter Verdacht, dass sie zwei jugendlichen Fußballanhän­gern der Spielvereinigung ihre Fanschals entwendet haben. Die beiden Männer sind offen­bar Fans des VfR Aalen und sollen den beiden Kleeblattfans im Alter von 14 und 17 Jah­ren vor der Zweitliga-Begegnung im Bereich des Fürther Haupt­bahnhofs die Schals von den Hälsen gezogen haben. Die Fürther Teenager melde­ten den Diebstahl sofort bei der Poli­zei. Noch während des Spiels im Stadion am Laubenweg konnten die zwei Tatver­dächtigen im Aalener Gästeblock per Videoauswertung ausfindig gemacht und identifiziert werden. Es waren übrigens nur gut 100 Fans aus Aalen nach Fürth gereist.
Da frage ich mich doch, ob unsere Hüter von Recht und Ordnung nichts Wichtigeres zu tun haben, als Dieben von weiß-grünen Fanschals per Videoauswertung auf die Spur zu kommen.
Wer übrigens noch einen Bericht des Bayerischen Fernsehens vom März 2014 zum Thema “Fürth – Deutschlands sicherste Stadt” sehen möchte, der kann sich hier informieren.