Lieber Club: Das schafft Ihr doch alleine !!!

Eine letzte Begegnung in dieser ungewöhnlichen Spielzeit 2019/20 steht uns noch bevor: Am kommenden Sonntag, 28. Juni, spielen alle Mannschaften der Zweiten Liga zeitgleich um 15.30 Uhr, um einen Wettbewerbsvorteil zu vermeiden. Das Kleeblatt hat sich vergangene Woche vom VfL Bochum nach einem spannenden Spiel mit einer guten Leistung 2:2 getrennt. Immerhin ein Punkt, der wichtig sein kann beim letztendlichen Verteilen der Fernsehgelder. Für den 1. FC Nürnberg war die Partie gegen den Bundesliga-Absteiger und -Wiederaufsteiger VfB Stuttgart ein Fiasko: Nach dem 6:0-Sieg in der Woche davor (gegen Wehen Wiesbaden) mussten sich die Cluberer zu Hause mit 0:6 geschlagen geben. weiter lesen

Kleeblattfans frustriert: Fürther Kärwa fällt aus!

Kleeblattfans sind gerade emotional voll gefordert. Nach dem Lokalderby vor Geisteratmosphäre, das die Spielvereinigung Gott sei Dank mit 1:0 gewonnen hat, einer guten Mannschaftsleistung und einem 0:0-Unentschieden gestern gegen den Tabellenvierten – den FC Heidenheim – kommt heute eine Hiobsbotschaft: Großveranstaltungen sind wegen weiterer Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie bis Ende Oktober untersagt. Das heißt: Die Fürther Kirchweih wird 2020 nicht stattfinden.

Auf wie viel müssen echte Fürther dann in diesem Jahr verzichten! Riesenrad und Baggers, Chilimandeln und Wollsocken, Federweißer und Heringsbrötchen, den Besuch beim Billigen Jakob und den Erntedankfestzug. Und: Die beliebte Autogrammstunde der Spielvereinigung vor dem Stadttheater (Foto von der Autogrammstunde 2018: Sportfoto Zink). Bisher hatte man ja immer noch gehofft, dass die Königin aller Kirchweihen doch stattfinden kann. Die Aufbauzeit dauert nicht allzu lange, deshalb wollten OB Thomas Jung und alle Verantwortlichen die Entscheidung bis September hinauszögern. Aber Kanzlerin Angela Merkel und die mit anderen Ländern abgestimmte Beschlussvorlage Bayerns für die Ministerpräsidentenkonferenz haben den Fürthern nun einen Strich durch die Rechnung gemacht.

So können wir uns nur noch auf kleine Freuden konzentrieren: Auf die beiden in dieser Saison verbleibenden Zweitligaspiele gegen den VfL Bochum und gegen den Karlsruher SC im Fürther Ronhof. Natürlich auch wieder ohne Zuschauer im Stadion. Darauf, dass das Kleeblatt mit seinem Trainer Stefan Leitl eine vielversprechende Entwicklung gemacht hat. Wir freuen uns darüber, dass es Lockerungen beim Kino-, Theater- und Restaurantbesuch gibt. Dass man wieder ins Fitnessstudio kann (wenn es nicht, wie in meinem Falle, Insolvenz angemeldet hat). Und wir freuen uns auf einen hoffentlich schönen Sommer. Aber dass die Kärwa nicht stattfinden wird? Das müssen wir erst mal verkraften!

Derbysieger, Derbysieger – leider ohne Publikum

Wirkliche Kleeblattfans sind eben von ihrer Mannschaft überzeugt. Das bestätigte auch die große Zustimmung auf Facebook zu unserem letzten Blogbeitrag. „Lokalderby: Erster Sieg des Kleeblatts nach Restart“ hatten wir getitelt. Und so kam es auch. Die Spielvereinigung gewann das 266. Derby gegen den 1. FC Nürnberg im Max-Morlock-Stadion mit 1:0 – das war der erste Sieg nach der Coronapause für das Kleeblatt.
Das Geisterspiel ohne Zuschauer war hitzig und – wie für ein Derby erwartbar – ruppig, weiter lesen

Lokalderby: Erster Sieg des Kleeblatts nach Restart?

Morgen ist wieder Derbyzeit zwischen den Erzrivalen Spielvereinigung Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg. Die letzte Begegnung im Sportpark Ronhof im November 2019 (Foto: Sportfoto Zink) ging leider torlos 0:0 zu Ende. Umso interessanter wird es am Samstag ab 13 Uhr im Nürnberger Max-Morlock-Stadion.
Wobei – ehrlich gesagt – das Kleeblatt seit dem Restart nach der Coronapause weiter lesen

Vom Kleeblatt kommt einfach zu wenig!

Enttäuschend – anders kann man die aktuelle Leistung der Spielvereinigung nicht charakterisieren. Gestern Abend gewann im Ronhof der SV Sandhausen zum ersten Mal gegen das Kleeblatt in Fürth, feierte den dritten Sieg in Serie und ist seit vier Spielen ungeschlagen. Im Gegensatz dazu konnte die Spielvereinigung seit dem Start nach der Corona-Pause noch kein einziges Spiel gewinnen.
„Was ist eigentlich mit dem Kleeblatt los?“ weiter lesen

Hütet euch heute vor Serdar Dursun!

Ich befürchte, dass das heute Abend eine ganz schwierige Nummer wird. Die Spielvereinigung tritt im ersten Auswärtsspiel seit der Coronapause gegen SV Darmstadt 98 am Böllenfalltor an. Da war doch was? Stimmt: Erst vor drei Tagen hat das Kleeblatt zu Hause mit 0:2 gegen den Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück verloren. weiter lesen

Englische Wochen gehen an die Substanz

Englische Wochen haben es in sich. Um die restlichen Spiele, die wegen der Corona-Unterbrechung ausfallen mussten, alle noch bis Ende Juni stattfinden zu lassen, gibt es für die Bundesliga und die Zweite Liga harte – sprich: englische – Wochen. D.h. Fußballspiele im Abstand nur weniger Tage. Heute tritt die Spielvereinigung zu Hause (natürlich wieder ohne  Stadionbesucher) gegen den VfL Osnabrück an. Das Spiel des Kleeblatts gegen Dynamo Dresden am letzten Wochenende fiel aus, weil die Sachsen wegen positiver Corona-Testergebnisse in Quarantäne sind. Die Begegnung (27. Spieltag) wird am 9. Juni in Dresden nachgeholt.
Die vier Spiele der Zweiten Liga heute Abend werden hoffentlich von vielen TV-Zuschauern angesehen. Zeitgleich – ab 18.30 Uhr – findet nämlich das Topspiel Bayern München gegen Borussia Dortmund statt. Und ich könnte mir vorstellen, dass für einige Zweitligafans hier die Qual der Wahl besteht.
Auf jeden Fall sollte die SpVgg die Partie heute gegen den 13. der Tabelle nicht auf die leichte Schulter nehmen. Osnabrücks Profis konnten vergangene Woche mit einem Unentschieden und Punktgewinn beim Tabellenführer Arminia Bielefeld demonstrieren, dass sie nicht zu unterschätzen sind. Fürths Trainer Stefan Leitl ist dennoch optimistisch: „Wir werden alles daransetzen, um diese drei Punkte in Fürth zu behalten.“ Aller Voraussicht nach wird heute Abend auch wieder Daniel Keita-Ruel in der Startelf sein.
Schon am nächsten Freitag, 29. Mai, tritt die Spielvereinigung ab 18.30 Uhr beim SV Darmstadt 98 im Merck-Stadion am Böllenfalltor an.

Spätes Unentschieden bei Geisteratmosphäre

Dieses erste Heimspiel im Fürther Ronhof ohne Zuschauer – das war einfach ungewöhnlich. Aber ich finde, es hatte auch was! Viele Kleeblattfans mussten die Begegnung gegen den Bundesligabsteiger Hambuger SV auf den heimischen Bildschirmen verfolgen. Die Partie, die am 13. März kurzfristig wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurde, war spannend und nahm am Ende einen glücklichen Ausgang für die Spielvereinigung. weiter lesen

Geisterspiel gegen HSV ohne Maskottchen Eddy

Bei den Geisterspielen, die ab dem kommenden Wochenende in der Ersten und Zweiten Bundesliga stattfinden werden, muss man leider auf Vereinsmaskottchen verzichten. So bekommt z. B. auch Geißbock Hennes IX. die Corona-Auswirkungen zu spüren. Weil das Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga ein Maskottchenverbot vorsieht, muss der Bundesligist 1. FC Köln am Sonntag im Spiel gegen den FSV Mainz 05 erstmals seit 2008 ein Spiel ohne seinen Glücksbringer bestreiten.
Die medizinische Taskforce der DFL hat einen umfangreichen Hygieneplan entworfen. Das Papier regelt enorm viele Details zu Infektionsschutz, Organisation und Abläufen, unter vielem anderen:

  • personalisierte Getränkeflaschen
  • kein gemeinsames Einlaufen
  • kein Maskottchen
  • kein Mannschaftsfoto
  • mehr Kabinen
  • Fieber-Fragebögen für Kameraleute und Techniker
  • einheitliche Raumtemperatur in den Hotels
  • Spieler putzen ihre Schuhe selbst

Das gleiche Schicksal wie Geißbock Hennes ereilt dann natürlich auch das Kleeblatt-Maskottchen Eddy (Fotos: Sportfoto Zink). Der grüne Drache, der sich während der Heimspiele immer am Spielfeldrand aufhält und sich über Tore der Spielvereinigung freut, muss am kommenden Sonntag, 17. Mai,  ab 13.30 Uhr beim Heimspiel gegen den Hamburger SV zu Hause bleiben. Hoffen wir mal, dass das Kleeblatt die ungewöhnliche Partie trotzdem gewinnt.

„Postillon“: 1,5 Meter Sicherheitsabstand in der Mauer

Ich bin ein richtiger Fan des „Postillons“. Nicht nur, weil die deutschsprachige Website (wie wir) aus Fürth kommt, sondern weil Chefredakteur Stefan Sichermann seit 2008 täglich Themen aufgreift und als satirische Beiträge im Stil von Zeitungsartikeln und Agenturmeldungen in seinem Blog witzig umsetzt. Wir Greuther-Weiber, die sich mit Fußball im Allgemeinen und dem Fürther Kleeblatt im Besonderen beschäftigen, sind natürlich gespannt, ob die Saison 2019/20 aufgrund des Corona-Virus sang- und klanglos ohne weitere Spiele zu Ende geht. Oder ob man sich für „Geisterspiele“ entscheidet – also Begegnungen ohne Publikum in den Stadien.
Der „Postillon“ hat letzte Woche dazu eine Satire veröffentlicht, die wir unseren Bloglesern nicht vorenthalten möchten:
„Seit Montag ist es offiziell! Die Bundesliga soll bereits am 9. Mai wieder fortgesetzt werden – allerdings nur unter strengen Auflagen. Bereits bekannt ist, dass alle Spiele ohne Publikum stattfinden sollen. Der Postillon hat außerdem erfahren, dass weitere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden sollen.
Wichtigste Regel ist demnach ein Sicherheitsabstand von mindestens anderthalb Metern, der auch bei Zweikämpfen stets einzuhalten ist. Wer aktiv in den 1,5-Meter-Bereich eines anderen Spielers eindringt, wird wegen gefährlichen Spiels mit einer gelben Karte bestraft.
Einzige Ausnahme: Die 1,5 Meter Sicherheitsabstand bei Zweikämpfen müssen nicht eingehalten werden, wenn der Grätschende und der Gegrätschte im selben Haushalt leben.
Als weitere Maßnahmen vereinbarte der DFB nach wissenschaftlicher Prüfung mit der Politik:
– Jeder Spieler muss eine Atemschutzmaske in derselben Farbe wie sein Trikot tragen.
– Alle 10 Minuten gibt es eine Spielunterbrechung zum Händewaschen, zum Wechsel durchnässter Atemschutzmasken und zur Balldesinfektion.
– Beim Einwurf müssen Handschuhe getragen werden.
– Rudelbildung wird sofort mit Rot für alle Beteiligten geahndet.
– Husten oder Niesen gelten als Tätlichkeit und werden ebenfalls mit Rot geahndet.
– Auch bei Freistößen gilt: 1,5 Meter Sicherheitsabstand in der Mauer.
– Picknick auf dem Rasen ist verboten.
Ansonsten bleibt alles wie gewohnt.“

Wer noch mehr vom „Postillon“ lesen will: Hier ist der Link (Foto: screenshot www.der-postillon.com)