Glück fürs Kleeblatt: Kaiserslautern gewinnt bei den Lilien

Aufatmen bei der Spielvereinigung und den Kleeblattfans: Das gestrige Nachholspiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und SV Darmstadt 98 hat der Tabellenletzte – der FCK – mit 2:1 gewonnen. Die Begegnung des 19. Spieltages musste nachgeholt werden, weil das Spiel am 24. Januar 2018 in der Halbzeitpause abgebrochen worden war. Schiedsrichter Bastian Dankert hatte wegen gesundheitlicher Probleme des damaligen FCK-Trainers Jeff Strasser (43) – er hatte nach der ersten Hälfte über Herzprobleme geklagt – zunächst die Halbzeitpause verlängert. Der Stadionsprecher teilte dann mit, dass die Partie wegen eines „medizinischen Notfalls“ nicht fortgesetzt werden konnte. Nach Angaben der Pfälzer hatten sich beide Vereine einvernehmlich auf eine Neuansetzung des Spiels geeinigt. Nach 45 Minuten hatte es zu diesem Zeitpunkt zwischen Darmstadt und Kaiserslautern 0:0 gestanden. Der Klub teilte später mit, dass ein Herzinfarkt Strassers ausgeschlossen werden konnte.

Und dieses Nachholspiel des Kellerduells zwischen Darmstadt 98 und dem 1. FC Kaiserslautern fand dann gestern Abend statt. Der Ausgang der Begegnung war für die SpVgg insofern sehr wichtig, als Kaiserslautern mit 18 Punkten am Tabellenende der Zweiten Liga rangierte und Darmstadt direkt davor mit 22 Punkten lag. Unmittelbarer Nachbar auf dem Relegationsplatz 16 war die SpVgg mit 24 Punkten. Hätten die hessischen Lilien die Partie gestern gewonnen und drei Punkte eingefahren, wäre das Kleeblatt wieder auf den vorletzten Platz – sprich: den direkten Abstiegsplatz – zurückgefallen.

Aber: Die Roten Teufel feierten im vierten Spiel unter dem „neuen“ Coach Michael Frontzeck ihren dritten Sieg und haben dadurch den Anschluss in die Tabelle weiter verkürzen können. Und die Spielvereinigung bekommt ein wenig Luft, der Abstand zu Erzgebirge Aue (Platz 15) und dem VfL Bochum (Platz 14) ist minimal (siehe Tabelle oben). Also: Stellt sich das Kleeblatt in den nächsten Begegnungen nicht allzu ungeschickt an, wäre ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf durchaus möglich.

Die Fortuna wieder als Glücksbringer

Vor Spielbeginn heute haben wir uns gern an die Hinrunde erinnert, als das Kleeblatt im Ronhof Fortuna Düsseldorf mit 3:1 besiegte. Ein echter Überraschungsschlag des damaligen Tabellenletzten gegen den Tabellenersten. Heute trat mit der Fortuna die beste Heimmannschaft gegen die schwächste Auswärtself an. Nicht die besten Voraussetzungen also. Und doch: Das „Glück“, das die Düsseldorfer im Namen führen, war auch heute lange Zeit dem Kleeblatt hold. Denn 75 Minuten lang führten die Fürther in der Esprit-Arena nach einem frühen Tor durch Maxi Wittek (10. Minute). Der hatte einen direkten Freistoß aus dem spitzen Winkel mit voller Wucht ins gegnerische Tor geknallt. Schockstarre in Düsseldorf.

Im Anschluss war die Partie aber aus Fürther Sicht leider überhaupt keine Glanzleistung. Denn das Spiel bestand eigentlich nur aus Angriffen der Fortuna, die von der Verteidigung des Kleeblatts geblockt wurden. Düsseldorf machte das Spiel, Fürth wehrte ab und zeigte kaum einmal einen ernsthaften Angriff. Doch das Glück blieb dem Kleeblatt bis zur Pause und weit darüber hinaus treu. Der Fortuna gelang – zugegeben: unverdienterweise – einfach nicht der Ausgleichstreffer. In der 64. Minute landete der Ball schließlich doch im Fürther Kasten – aber wieder kein Tor für Düsseldorf, denn Hoffmann hatte im Abseits gestanden. Die Spielqualität stieg nun zusehends, trotz der katastrophalen Platzverhältnisse (der Rasen glich mehr einem Acker) war es plötzlich ein ziemlich unterhaltsames Fußballspiel. Doch auch der Druck, den die Fortuna machte, nahm zu. Und so schaffte der in der 60. Minute eingewechselte Usami schließlich in der 76. Minute das 1:1. Am Ende wurde es dann wieder einmal eine echte Zitterpartie, vor allem, als die drei Minuten Nachspielzeit einfach nicht enden wollten und in der 4. Minute der Verlängerung noch eine Ecke der Gastgeber bis zum letzten Zug ausgespielt werden durfte.
Insgesamt geht das 1:1 fürs Kleeblatt (Foto: Sportfoto Zink) heute in Ordnung. Bleibt zu hoffen, dass Darmstadt 98 das Nachholspiel am Mittwoch, 21. Februar, gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht gewinnt. Sonst liegt die SpVgg wieder auf einem Abstiegsplatz…

Drei „big points“ fürs Kleeblatt

Gestern habe ich noch von Masochismus geschrieben, wenn ich über die Situation der Spielvereinigung nachdenke. Heute sieht alles zumindest schon etwas entspannter aus. Denn das Kleeblatt hat das Heimspiel gegen Dynamo Dresden glücklich mit 1:0 gewonnen. Und sich mit drei Punkten auf den Relegationsplatz vorgeschoben.

Ich saß auf dem Balkon meiner Ferienwohnung in der Steiermark und konnte mir alles auf dem Computer ansehen (Foto). Und die Partie ging aus Fürther Sicht gar nicht gut los: Die Sachsen – mit starker Unterstützung zahlreicher angereister Fans – hatte in den ersten Minuten eine Chance nach der anderen. Die sie – Gott sei Dank! – nicht in Tore verwandeln konnten. Das Kleeblatt vermittelte den Zuschauern den Eindruck einer unsicheren Mannschaft, die ihrem Erfolg vergangener Jahre und insbesondere ihrem Selbstvertrauen hinterherläuft. Besonders gefährlich wurde es dann in der 25. Minute, als Lukas Röser den Ball aus dem Lauf wuchtig aufs Fürther Tor drosch. Zum Glück fürs Kleeblatt nur an die Torlatte.
Doch dann passiert es fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff: Maximilian Wittek jagt einen 30-Meter-Freistoß aufs Tor, der Ball prallt als Aufsetzer an den Pfosten. Lukas Gugganig reagiert aufmerksam und schießt die Kugel aus zehn Metern ins Dresdner Tor. Das war erste Treffer der SpVgg im Jahr 2018.
In der zweiten Halbzeit fand das Kleeblatt dann gut ins Spiel und bewies Kampfgeist. Wittek war heute der für mich beste Fürther Spieler: In der Abwehr, im Angriff, seine beherzten Aktionen machten den 10.390 Zuschauern im gut besuchten Stadion im Ronhof Spaß. Und auch Khaled Narey (der ohne Not zweimal den Ball völlig verpeilt zurück zum Fürther Torwart gab) gelangen immer öfter gute Abschlüsse.
Insgesamt ein glücklicher, ja schmeichelhafter Sieg fürs Kleeblatt. Aber die drei „big points“ könnten insgesamt sehr wichtig sein. Die Spielvereinigung liegt jetzt auf dem Relegationsplatz. Allerdings muss ja der SV Darmstadt 98 noch ein Spiel gegen den FC Kaiserslautern nachholen. Da könnte sich in der Platzierung wieder etwas ändern. – Die Spielvereinigung fährt am kommenden Samstag, 17. Februar, zu Fortuna Düsseldorf, dem aktuellen Tabellenführer. Aber: Das Kleeblatt hat das Hinspiel im Ronhof immerhin mit 3:1 gewonnen. Vielleicht kein schlechtes Omen.

Kommt jetzt endlich in die Gänge, Jungs!

Über das sportliche Schicksal des Kleeblatts aus 400 Kilometern Entfernung – aus einem schneereichen Winterurlaub in der Steiermark – nachzudenken, das ist sozusagen Masochismus pur. Letzte Woche hat die Spielvereinigung ihr 21. Zweitligaspiel in dieser Saison mit 0:3 in Ingolstadt verloren. Sie liegt nach wie vor auf dem vorletzten Tabellenrang und hat 20 Punkte auf dem Konto.
Und jetzt wird es allmählich brisant: Gestern gewann der 1. FC Kaiserslautern, der am Tabellenende der Zweiten Liga rangiert, zu Hause mit 3:1 gegen den Shootingstar Holstein Kiel. Im zweiten Spiel unter Trainer Michael Frontzeck fuhr der FCK den zweiten Sieg ein. So flammen die Hoffnungen auf einen Klassenerhalt beim FCK wieder auf. Da beweist es sich mal wieder, was ein Trainerwechsel vor allem für die Psyche eines Vereins ausmachen kann.
Gott sei Dank – zumindest aus Kleeblattsicht – hat der SV Darmstadt 98 gestern die Partie gegen den VfL Bochum mit 1:2 verloren. So sind nach wie vor nur zwei Punkte mehr als bei der SpVgg auf dem Konto des Bundesliga-Absteigers. Aber nicht zu früh gefreut: Nachdem das Spiel am 19. Spieltag zwischen dem FC Kaiserslautern und Darmstadt abgebrochen wurde, wird es am 21. Februar wiederholt. Ausgerechnet diese beiden Vereine – das  könnte für die Spielvereinigung fatal sein.

Morgen um 13.30 Uhr empfängt das Kleeblatt Dynamo Dresden im Ronhof. Die Kulisse wird gut, mindestens 10.000 Zuschauer werden erwartet. Am 5. Spieltag fand das Auswärtsspiel in Dresden statt, bei dem sich die Teams 1:1 unentschieden trennten. Mit aktuell 26 Punkten steht das Team aus Sachsen auf Tabellenplatz zwölf. Das morgige Spiel ist das zwölfte Aufeinandertreffen beider Vereine. Bei bisher fünf ausgetragenen Partien in Fürth siegte die SpVgg vier Mal und verlor nur ein einziges Spiel gegen die Mannschaft aus Sachsen.
Also: Das Kleeblatt muss jetzt ENDLICH in die Gänge kommen. Wittek, Gugganig, Sontheimer, Narey (Foto: Sportfoto Zink), Maloca, Green, Dursun und so weiter: Da hilft kein Katzenjammer wegen verpasster Chancen oder ungerechter Schiedsrichter-Entscheidungen. Da muss die Mannschaft endlich mal aus eigener Kraft Punkte machen und alles mobilisieren, was in ihr steckt. Sonst, Jungs, könnte das Abstiegsgespenst zuschlagen und es für den weiß-grünen Sympathieträger im deutschen Fußball bald zappenduster werden!

Der Befreiungsschlag gelingt nicht

Es  ist zum Haareraufen! Statt Sieg eine 3:0-Niederlage! Dabei hat die Spielvereinigung in der ersten Hälfte im Audi-Sportpark Ingolstadt durchaus anständigen Fußball gezeigt, hat endlich mal wieder richtig Fußball gespielt. Das war zum Teil recht nett anzuschauen – doch leider blieben auch da die zwingenden Torchancen aus. Wenn´s mal gefährlich wurde vor dem Ingolstädter Kasten , dann haben sich die Kleeblatt-Spieler gegenseitig angeschossen und so geblockt. Ingolstadt dagegen konnte seine leichte Überlegenheit in ein Tor ummünzen, durch einen souveränen Sonny Kittel in der 33. Minute. Immerhin lobenswert, dass man sich davon nicht gleich entmutigen ließ und einen ganz guten Konter herausspielte. Julian Green verschoss aber leider. Und so musste das Kleeblatt mit einem 0:1-Rückstand in die Kabinen.

Durchgang zwei kann man am ehesten mit „Pleiten, Pech und Pannen“ charakterisieren. Trainer Damir Buric hatte gleich nach dem Wechsel den Fürther Neuzugang Uffe Bech für Sontheimer gebracht. Doch das Kleeblatt kam einfach nicht ins Spiel. In der 56. Minute dann ein unglücklicher Zusammenstoß zwischen Marco Caligiuri und Stefan Kutschke, der für den Fürther Kapitän mit einem mehrminütigen Aus wegen mediznischer Behandlung und schließlich mit einem Turban endete (Foto: Sportfoto Zink). In der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte passierte spielerisch praktisch gar nichts. Dann machten die Schanzer wieder mehr Druck, und Kleeblatt-Keeper Sascha Burchert war immer wieder gefordert. Oft parierte er tadellos. Doch gegen das 0:2 durch Alfredo Morales (70.) konnte er nichts ausrichten.

Daniel Steininger kam für David Raum (73.), doch das Kleeblatt fand einfach kein Konzept mehr, um für sich ein Spiel aufzubauen. So gut wie alle Zweikämpfe gingen verloren. Man gab sich viel Mühe – aber Mühe allein genügt eben nicht! Die SpVgg war zwar häufig in Ballbesitz, doch alle Angriffsversuche perlten am Gegner ab. Maxi Wittek versuchte es nochmal (85.), aber ohne Erfolg. Dafür  hatte Ingolstadt gleich darauf nochmal zwei dicke Chancen. Das 3:0 lag in der Luft – und ausgerechnet der Ex-Fürther Thomas Pledl machte es dann auch (88.). Der Schiedsrichter pfiff ein wenig verfrüht ab, aber auch die durch Caligiuris Behandlung eigentlich fällige Nachspielzeit hätte dem Kleeblatt nichts mehr gebracht.

Dabei hätte man heute bei einem Sieg vom Punktestand her mit Erzgebirge Aue gleichziehen können und wäre damit vom direkten Abstiegplatz weggekommen. „Hätte, hätte…“ bringt aber nichts. So heißt es Zähne zusammenbeißen und weitermachen im Kampf gegen den Abstieg. Die nächste Runde muss das Kleeblatt dabei vor heimischem Publikum gegen Dynamo Dresden bestreiten. Schau´mer mal…

Transfer-Countdown beim Kleeblatt

Wir haben uns sehr über die Resonanz auf unseren „Brandbrief ans Kleeblatt“ gefreut, den Greuther-Weib uwo nach dem Unentschieden gegen Holstein Kiel am vergangenen Samstag verfasst hat. Eure Kommentare bestärken uns darin, dass wir mit unserer Einschätzung goldrichtig liegen.

Heute Abend um 18.00 Uhr wird das Winter-Transferfenster für Neuzugänge und Abgänge in der Fußball-Bundesliga geschlossen. Bis dahin könnte/sollte sich bei der Spielvereinigung noch was tun. Verteidiger Stephen Sama wird bis zum Saisonende an den VfL Osnabrück ausgeliehen. „Für Stephen ist es wichtig, die Möglichkeit zu haben, Spielpraxis zu sammeln. Deshalb ist diese Lösung für uns und für ihn gut“, so Sportdirektor Rachid Azzouzi auf der SpVgg-Webseite. Und Fürths Torwart Balazs Megyeri ist über seine Reservistenrolle beim Kleeblatt deprimiert und beschäftigt sich deshalb mit einem Wechsel. Der 27-jährige Ungar hatte seinen Stammplatz nach dem 9. Spieltag der laufenden Saison an Sascha Burchert verloren und kam seitdem auch wegen einer Schulterverletzung nicht mehr zum Einsatz. Nach einem überzeugenden ersten Jahr beim Kleeblatt konnte er  in dieser Spielzeit nicht mehr an die gezeigten Leistungen anknüpfen. Gut möglich, dass Megyeri noch im Winter-Transferfenster den Verein verlassen wird.

Das Kleeblatt steht vor einer Ausleihe mit Kaufoption von Mittelfeldspieler Uffe Bech von Hannover 96. Nach Abschluss der Wechselformalitäten soll der dreimalige dänische Nationalspieler die Franken bis zum Sommer im Kampf gegen den Abstieg unterstützen. Bech absolvierte seit seinem Wechsel 2015 bei den Niedersachsen elf Bundesligaspiele (ein Tor) und lief siebenmal in der 2. Liga auf (ein Tor). In der aktuellen Saison kam der 25-Jährige zunächst wegen einer langwierigen Knieverletzung noch nicht zum Einsatz.
Und nach Informationen des kicker steht die Spielvereinigung kurz vor der Verpflichtung von Stürmer Kaylen Hinds vom VfL Wolfsburg. Der 20-jährige Engländer wurde beim FC Arsenal ausgebildet und schloss sich im Sommer den Wölfen an. Seitdem kam er auf ein Spiel in der Bundesliga und einen Einsatz im DFB-Pokal. Vertraglich ist der 1,79 Meter große Londoner noch bis 2020 an die Niedersachsen gebunden – wahrscheinlich ist ein Leihgeschäft mit dem Kleeblatt.
Also: Warten wir ab, was sich in den nächsten Stunden beim Kleeblatt noch tut! (Foto:Sportfoto Zink)

Brandbrief ans Kleeblatt

Liebes Kleeblatt!

Fans müssen zusammen mit ihrer Mannschaft durch dick und dünn – schon klar. Fans können auch nicht erwarten, dass immer alles nach Wunsch läuft. Aber was Ihr uns da zurzeit zumutet, das ist wirklich viel verlangt – manchmal zu viel.

Nach dem grottenschlechten Auftritt, den Ihr in Bielefeld geboten habt, war nach unten ja schon nicht mehr viel Spielraum. Doch wir haben uns trotzdem erhofft, dass Ihr heute im Ronhof zur gewohnten Stärke vor heimischem Publikum zurückfindet. Natürlich war Holstein Kiel kein einfacher Gegner, das wissen wir alle. Aber wenn man an der Tabelle da steht, wo Ihr Euch gerade befindet, darf das keine Ausrede sein. Da darf man vollen Einsatz erwarten, und das nicht nur in der Verteidigung. Dort war die Leistung heute ja durchaus passabel, vor allem dank Marco Caligiuri (Foto: Sportfoto Zink). Doch als Fan will man auch mal was im Angriff sehen, wenigstens ab und zu mal eine gelungene Kombination oder zwei, drei Pässe hintereinander, die tatsächlich dort ankommen, wo sie sollen.

Und vor allem will man nicht 80 Minuten warten, bis Ihr endlich mal aufwacht. Dann ist es nämlich in der Regel zu spät, wie man auch vorhin leider deutlich sehen konnte. Abgesehen von Fabian Reese hat vorher keiner von Euch mal richtig Elan gezeigt, den echten Willen, wenigstens aufs Tor schießen zu wollen, auch wenn es dann mal danebengeht. Habt Ihr eigentlich Angst vor dem Ball, oder was?

Wir sind geduldig. Aber irgendwann reißt auch uns mal der Geduldsfaden. Fußball muss doch mehr sein, als immer nur hinten zuzumachen und den Gegner am Spielen zu hindern. Da muss doch auch mal Initiative nach vorn kommen. Wo ist die bei Euch nur abgeblieben? Die Spielfreude, die Ihr früher mal hattet und die sich dann auf die Fans übertragen hat? Lasst uns doch wenigstens ein bisschen davon wiedersehen beim nächsten Spiel! Denn noch so eine Nullnummer – das vergrault die treuesten Anhänger, das könnt Ihr uns glauben! Bitte tut das nicht!

Eure Greuther-Weiber

P.S. Dass Ihr Euch mit dem einen Punkt gegen Kiel heute ein bisschen Luft im Abstiegskampf verschafft habt, kann uns nicht wirklich trösten!

Enttäuschende Vorstellung gegen Bielefeld

Vollmundig wurde das erste Spiel des Kleeblatts angekündigt: „Wir haben ein sehr gutes Trainingslager hinter uns. Die Mannschaft hat toll gearbeitet“, so Trainer Damir Buric auf der Vereins-Webseite. „Wir sind auf Bielefeld in Bestform vorbereitet, um zeigen zu können, dass wir auswärts gut und erfolgreich spielen können.“ Die Grundlage sei im spanischen Andalusien gelegt worden, jetzt möchte man in Bielefeld die ersten Früchte ernten. „Ich hoffe wirklich, dass die Mannschaft zeigt, was sie sich in der Vorbereitung erarbeitet hat“, erklärte Damir Buric.

Tja, die „andalusischen Früchte“ konnte ich gestern Abend bei der Auswärtsbegegnung bei Arminia Bielefeld allenfalls erahnen. Nein, ich habe eigentlich gar nichts davon gesehen. weiter lesen

Übermorgen geht’s endlich wieder los!

So eine Winterpause kann einem schon sehr lange vorkommen. Die Bundesliga spielt schon wieder seit vergangener Woche. Und die Zweite Liga startet morgen Abend mit Spielen z.B. des VfL Bochum oder Union Berlin. Am Mittwoch, 24. Januar, ist dann die Spielvereinigung dran. Der erste Auswärtsgegner heißt Arminia Bielefeld. Es gibt noch die Möglichkeit, mit Fanbussen nach Ostwestfalen zu fahren (hier der Link zur Fanbus-Seite auf der SpVgg-Homepage). Aber – mal ehrlich: Wer hat schon unter der Woche Zeit, ein Fußballspiel in Norddeutschland zu besuchen, das um 20.30 Uhr angepfiffen wird?

So geht’s auch mir. Ich werde mir das Spiel zu Hause ansehen und bin gespannt, was uns das Kleeblatt sportlich zu bieten hat. Ein vielversprechender Neuzugang könnte Fabian Reese sein. Der Stürmer kommt für ein halbes Jahr vom FC Schalke 04 zu den Weiß-Grünen. „Fabian hat nicht nur viel Talent, sondern bringt zudem die richtige Mentalität mit. Sein großes Potential hat man auch schon bei der U20-Nationalmannschaft gesehen. Er stellt für uns eine weitere Option in unserer Offensivreihe dar“, erklärt Sportdirektor Rachid Azzouzi. Gestern unterschrieb der 20-Jährige Reese seinen Vertrag beim Kleeblatt und nahm bereits am Training teil (Foto: Sportfoto Zink). weiter lesen

TV-Wahrsagerin sieht „Veränderung beim Kleeblatt“

Meine langjährige Freundin – die vor fast zwei Jahren von Erlangen nach Fürth gezogen ist und sich hier wunderbar eingelebt hat – interessiert sich inzwischen auch für das sportliche Wohl und Wehe des Kleeblatts. „Sieh‘ Dir mal die Sendung mit der Wahrsagerin im Franken Fernsehen an“, mailte sie mir, „was die für die Spielvereinigung für 2018 vorhersagt“. Ich mache mich also schlau und bekomme dort Interessantes und Aufschlussreiches zu sehen.

Helga Meiner verwendet (nach eigenen Angaben) für ihre Vorhersagen Pendel und Karten, besonders effektiv sei das „Zigeuner Tarot“. Auf die Frage aus dem Off, wie ihre Prognose für bzw. gegen einen möglichen Abstieg der Spielvereinigung Greuther Fürth lautet, kommt Folgendes: Frau Helga meint, dass Greuther Fürth „Unterstützung bekommen wird, die man sich wünschen kann…Aber es sieht so aus, als ob sie weiterhin Probleme haben werden“. Helga Meiner sieht da „eine Veränderung“, „möglicherweise kommen auch andere Personen dazu oder gehen weg“. Frau Helgas Fazit „Sie werden sich sehr schwer tun!“
Ob man etwas auf die kryptischen Prophezeiungen der FF-Wahrsagerin gibt, bleibt jedem einzelnen überlassen. Manche glauben ja an Wahrsagerinnen, Kartenleser und Horoskope. Kleeblattfans sind in diesem Fall aber vermutlich eher skeptisch, denn Helga Meiners Pendel verrät für den 1. FC Nürnberg, dass „Verein und Fans 2018 endlich den langersehnten Aufstieg des Clubs in die Erste Liga feiern“.

Naja, mal sehen, was uns das Fußballjahr 2018 bringt. Wir Greuther-Weiber und unsere Freundin sind ja nicht generell gegen Orakel. Wir schwören allerdings in erster Linie auf die Eingebungen und Prognosen des Tierorakels Daisy.

Hier ist der gesamte Videoclip des Franken Fernsehens mit der Wahrsagerin Helga Meiner.