Keine Zuschauer beim Spiel gegen das Kleeblatt

Mit Kleeblatt-Glücksschwein in die neue Spielzeit

Wir Greuther-Weiber sind natürlich auf Twitter und Facebook und bekommen oft Kommentare und Vorschläge zu unseren Postings. Umgekehrt finden wir ab und zu auch witzige Anregungen, die wir in unserem Blog aufgreifen.
Mir stach zum Beispiel heute auf Facebook eine Zeichnung ins Auge, die eine Super-Kombination aus Fußball und Fürth darstellt. Claudia Rauch heißt die Künstlerin, die seit einigen Wochen ihre originellen Werke rund um Fürth auf Facebook postet. Die Dame ist offenbar waschechte Fürtherin, denn wohl nur so kann man sich mit Herzblut und Engagement für eine Stadt engagieren. Ihre Bilder über das Rathaus, den Sportpark Ronhof oder alte Prachtstraßen in Fürth kommen bestens an.
Die Zeichnung  „Auf geht’s Kleeblatt – 2020/21“ bringt es auf den Punkt: Sie wünscht der Spielvereinigung alles Gute für die Saisoneröffnung am kommenden Sonntag gegen den VfL Osnabrück. Ich bin gespannt, wie kreativ Claudia Rauch ist und was sie zeichnen wird, wenn das Kleeblatt am Ende der Saison in die Bundesliga aufsteigt.
Mir persönlich gefällt die Zeichnung natürlich noch aus einem anderen Grund: Ich liebe und sammele Schweine – und dieses hier finde ich besonders gelungen!

Kapitänsfrage entschieden: Warum nicht Sascha Burchert?

Die Spielvereinigung startet in die neue Spielzeit mit einer überraschenden Entscheidung:  Als neuer Kapitän wird Branimir Hrgota das Kleeblatt „anführen“. Fürths Trainer Stefan Leitl hat aus dem siebenköpfigen Mannschaftsrat den neuen Kleeblatt-Kapitän bestimmt. „Wir haben die Eindrücke aus der Vorbereitung wirken lassen und unsere Entscheidung gestern der Mannschaft mitgeteilt: Neuer Kapitän ist Branimir Hrgota, sein Stellvertreter ist Sascha Burchert und dritter Kapitän wird Paul Seguin“, heißt es bei kicker.

Damit hat die SpVgg einen Nachfolger für ihren langjährigen Spielführer Marco Caligiuri gefunden. Nachdem ja in den letzten Spielen Sascha Burchert Interims-Kapitän war, haben viele Kleeblattfans sicher erwartet, dass Burchert diese Funktion auch zukünftig haben wird. Aber es kam anders. Nichts gegen Branimir Hrgota und sein Engagement für das Kleeblatt. Aber Burchert ist immerhin seit vier Jahren im Kader der SpVgg, Hrgota erst ein gutes Jahr (Foto: Sportfoto Zink).
„Die Erfahrung und Qualität von Marco Caliguri werden wir nicht ersetzen können“, so Leitl laut kicker. „Wir wollten einen Spieler haben, der absoluter Leistungsträger und Stammspieler ist. Das ist Branimir. Wir erwarten von ihm, dass er seine Leistung, die er im letzten Jahr gezeigt hat, auch in dieser Saison einbringt. Wir erhoffen uns von ihm, dass er vielleicht eine Extra-Portion Motivation mitnimmt, wenn er die Binde trägt, und die Mannschaft durch seine Leistungen mitreißen kann.“

Mädchen-Fußballschule für junge Kleeblattfans

Die Spielvereinigung bietet ein tolles Programm für weibliche kleine Fußballfans an: Wer in Zukunft gerne so gut wie Pernille Harder oder Megan Rapinoe spielen möchte, der soll sich anmelden. Ab dem 24. September kann man nachmittags eine Stunde mit anderen Mädels auf dem Platz seine Grundlagen vertiefen. Mit Spiel und Spaß erhalten Mädchen im Alter zwischen sechs und 12 Jahren eine Basisausbildung, um ihre Fußballfähigkeiten und Spielintelligenz zu verbessern. In Kleingruppen von sechs bis 12 Mädchen wird man individuell von lizensierten Trainern der Kleeblatt Akademie by infra fürth altersgerecht gefördert.
Was wird geboten? Mit kleinen Wettbewerben, Spielen und Übungen werden Basistechniken in Sachen Ballkontrolle, Dribbling, Ballannahme, Passen und Torschuss gelernt und geübt. Durch innovative Trainingsmethoden und abwechslungsreiche Spiel- und Übungsformen können die Mädels vielfältige Bewegungserfahrungen machen und neu erlernte Techniken in vielen Wettkämpfen ausprobieren!

Weitere Infos: Start: Donnerstag, 24. September, sechs Trainingseinheiten jeweils von 15.30 bis 16.30 Uhr, Termine der Trainingseinheiten: 24.09. / 01.10. / 08.10. / 15.10. / 22.10. / 29.10. Alter: 6 – 12 Jahre,  Preis: 54 Euro. Trainingsort: Sportzentrum Kleeblatt, Fußballschule | Kronacher Straße 140 in 90765 Fürth.
Wer interessiert ist: Anmelden kann man sich hier. Das Foto haben wir der Vereins-Website entnommen.

Haarscharf an Blamage vorbeigerauscht

Oft ist es ja so, dass man vermeintlich schwache Gegner im Sport unterschätzt. Diesen Eindruck hatte die Spielvereinigung vor der ersten Pokalrunde gegen den Oberligisten RSV Meinerzhagen allerdings nicht vermittelt, Trainer Stefan Leitl hatte von einem „ernstzunehmenden Gegner“ gesprochen. Trotzdem ist das Kleeblatt gestern ganz knapp am Aus in der ersten Runde vorbeigeschrammt. weiter lesen

Gewonnenes Testspiel – Abschied von Hrgota?

Das weiß-grüne Herz vieler Kleeblattfans hat gestern vermutlich höher geschlagen: Bei einem Testspiel gewann die Spielvereinigung gegen den Bundesligisten und Champions League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach mit 2:0. In der zwei Mal 60 Minuten dauernden Partie nahm Fürths Coach Stefan Leitl insgesamt 14 Wechsel vor, der Torschütze beider Treffer (75. und 108. Minute) hieß Julian Green (Foto: Sportfoto Zink). weiter lesen

Ein Hauch von Paris St. Germain beim Kleeblatt

Dieser von der Corona-Pandemie sehr eingeschränkte Fußballsommer schreitet fort. Als Fußballfan kann man Spiele leider nur im Fernsehen verfolgen. So hat z. B. die Champions League sehr gedrängte Termine. Gestern besiegte Bayern München nun auch noch Olympique Lyon mit 3:0 und steht im Finale gegen Paris St. Germain. Das Spiel findet kommenden Sonntag ab 21.00 Uhr in Lissabon statt. Es wird übrigens – da ein deutscher Klub im Endspiel steht – live im ZDF übertragen.

Bei der Spielvereinigung tut sich auch ein bisschen was: Sie hat drei Testspiele absolviert. Gestern musste das Kleeblatt seine erste Niederlage verbuchen: Der Hallesche FC gewann mit 1:0. Die vorherigen Begegnungen gegen die SpVgg Unterhaching (3:0) und Wehen Wiesbaden (2:2) waren schon mal eine Einstimmung auf die neue Spielzeit. Die startet am Sonntag, 20. September, um 13.30 Uhr  mit dem Heimspiel im Ronhof gegen den VfL Osnabrück. Schon am 11. oder 12. September findet die erste Runde im DFB-Pokal gegen eine Mannschaft aus Westfalen statt.

Seit gestern gehört nun auch Abdourahmane Barry (Foto: Sportfoto Zink) zum Fürther Kader. Er ist (nach Anton Stach und Dickson Abiama) der dritte Neuzugang dieser Saison und hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Barry wird die Fürther Defensive verstärken – das ist dringend notwendig, da Abwehrspieler Marco Caligiuri ja leider aufhören musste. Der 20-jährige Franzose Abdourahmane Barry wurde in der Jugend bei Paris St. Germain (siehe oben!) ausgebildet, ehe er zum FC Liefering nach Österreich wechselte. „Abdourahmane ist ein dynamischer Spieler, der auch die nötige Robustheit für die 2. Liga mitbringt. Er besitzt viel Potential und könnte mit seinen Eigenschaften auch auf der rechten Abwehrseite aushelfen. Seine Hauptposition ist aber das Abwehrzentrum“, so Trainer Stefan Leitl auf der Vereins-Website.
Die neue sportliche Verbindung zwischen der Spielvereinigung und Paris St. Germain ist für uns noch ein weiterer Grund, am Sonntag beim Champions-League-Finale dem französischen Meister die Daumen zu drücken. Etwas abgewandelt: Allez les Bleus!

Zwischenmeldungen vom Kleeblatt

Seit Ende der Saison 2019/20 hat sich bei der Spielvereinigung einiges getan. Gestern wurde die 1. Pokalrunde im DFB Pokal ausgelost. Da aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie von 64 erst 41 Erstrundenteilnehmer feststanden und im Lostopf waren, sind die Gegner bei vielen Begegnungen in der ersten Pokalrunde noch nicht fix  – so auch der des Kleeblatts. Eines ist sicher: Die SpVgg fährt zum zweiten Vertreter des Westfälischen Fußballverbandes. Dieser wird erst in den kommenden Wochen final unter den Teilnehmern des Westfälischen Fußballverbandes ermittelt. „Wir warten gespannt auf unseren endgültigen Gegner, freuen uns aber schon auf den Pokalwettbewerb. Unabhängig auf wen wir treffen werden, wollen wir natürlich die nächste Runde erreichen“, so Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi auf der Vereins-Website. Das erste Pokalwochenende findet übrigens vom 11. bis 14. September statt.

Beruhigend ist, dass Hofmann Personal Hauptsponsor der SpVgg bleibt, die Vertragsverlängerung ist seit letzter Woche klar. Und dass das Kleeblatt ab der Spielzeit 2020/21 wieder im Puma-Dress auflaufen wird, freut mich besonders. Damit kooperieren Puma und Fürth schon zum 25. Mal. Bei der Präsentation der neuen Heim-, Auswärts- und Pokaltrikots standen allerdings einige Kleeblattfans dem Auswärtstrikot (Havard Nielsen bei der Vorstellung, Foto: Sportfoto Zink) mit verhaltener Begeisterung gegenüber. Das Muster auf der Brust soll – so die Verantwortlichen – „an ein Kaleidoskop erinnern“. In den Sozialen Netzwerken scheiden sich die Geister, da ist von „Wald und Wiese“ die Rede und von einem „riesigen Durcheinander“. Aber – und darin sind sich dann viele einig: „Die Geschmäcker sind eben verschieden“.

Seit  1. Juli 2020 ist Daniel Keita-Ruels Vertrag ausgelaufen. Und Maxi Wittek hat in die Niederlande gewechselt. Wer in den nächsten Wochen und Monaten neu zum Kleeblatt kommen wird, darauf sind alle neugierig. Das Team benötigt einen starken Sturm. Und auch in der Defensive muss vor allem ein adäquater Ersatz für Kapitän Marco Caligiuri gefunden werden, der seine Karriere beendet hat (nachdem die Spielvereinigung seinen Vertrag nicht verlängerte).

Kompliment an die Fans: Der Dauerkartenverkauf der Spielvereinigung läuft super. Obwohl niemand weiß, ob oder wie die neue Saison mit Zuschauern im Stadion starten wird, haben sich viele hinter ihren Verein gestellt und eine Dauerkarte gekauft.

Es bleibt also spannend. Wir bloggen, wenn sich etwas tut.

Lieber Club: Das schafft Ihr doch alleine !!!

Eine letzte Begegnung in dieser ungewöhnlichen Spielzeit 2019/20 steht uns noch bevor: Am kommenden Sonntag, 28. Juni, spielen alle Mannschaften der Zweiten Liga zeitgleich um 15.30 Uhr, um einen Wettbewerbsvorteil zu vermeiden. Das Kleeblatt hat sich vergangene Woche vom VfL Bochum nach einem spannenden Spiel mit einer guten Leistung 2:2 getrennt. Immerhin ein Punkt, der wichtig sein kann beim letztendlichen Verteilen der Fernsehgelder. Für den 1. FC Nürnberg war die Partie gegen den Bundesliga-Absteiger und -Wiederaufsteiger VfB Stuttgart ein Fiasko: Nach dem 6:0-Sieg in der Woche davor (gegen Wehen Wiesbaden) mussten sich die Cluberer zu Hause mit 0:6 geschlagen geben. weiter lesen

Kleeblattfans frustriert: Fürther Kärwa fällt aus!

Kleeblattfans sind gerade emotional voll gefordert. Nach dem Lokalderby vor Geisteratmosphäre, das die Spielvereinigung Gott sei Dank mit 1:0 gewonnen hat, einer guten Mannschaftsleistung und einem 0:0-Unentschieden gestern gegen den Tabellenvierten – den FC Heidenheim – kommt heute eine Hiobsbotschaft: Großveranstaltungen sind wegen weiterer Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie bis Ende Oktober untersagt. Das heißt: Die Fürther Kirchweih wird 2020 nicht stattfinden.

Auf wie viel müssen echte Fürther dann in diesem Jahr verzichten! Riesenrad und Baggers, Chilimandeln und Wollsocken, Federweißer und Heringsbrötchen, den Besuch beim Billigen Jakob und den Erntedankfestzug. Und: Die beliebte Autogrammstunde der Spielvereinigung vor dem Stadttheater (Foto von der Autogrammstunde 2018: Sportfoto Zink). Bisher hatte man ja immer noch gehofft, dass die Königin aller Kirchweihen doch stattfinden kann. Die Aufbauzeit dauert nicht allzu lange, deshalb wollten OB Thomas Jung und alle Verantwortlichen die Entscheidung bis September hinauszögern. Aber Kanzlerin Angela Merkel und die mit anderen Ländern abgestimmte Beschlussvorlage Bayerns für die Ministerpräsidentenkonferenz haben den Fürthern nun einen Strich durch die Rechnung gemacht.

So können wir uns nur noch auf kleine Freuden konzentrieren: Auf die beiden in dieser Saison verbleibenden Zweitligaspiele gegen den VfL Bochum und gegen den Karlsruher SC im Fürther Ronhof. Natürlich auch wieder ohne Zuschauer im Stadion. Darauf, dass das Kleeblatt mit seinem Trainer Stefan Leitl eine vielversprechende Entwicklung gemacht hat. Wir freuen uns darüber, dass es Lockerungen beim Kino-, Theater- und Restaurantbesuch gibt. Dass man wieder ins Fitnessstudio kann (wenn es nicht, wie in meinem Falle, Insolvenz angemeldet hat). Und wir freuen uns auf einen hoffentlich schönen Sommer. Aber dass die Kärwa nicht stattfinden wird? Das müssen wir erst mal verkraften!