Kein Spiel für schwache Nerven!

Als Fürth-Fan braucht man derzeit wirklich starke Nerven! Gut, die Mannschaft konnte heute – passend zum Kirchweih-Beginn – gegen Düsseldorf einen Sieg einfahren. Aber das hätte auch leicht ins Auge gehen können, mit zehn gegen elf Mann in der letzten Viertelstunde.

Dass die Kleeblätter in der ersten Halbzeit kaum etwas gegen die Gäste aus dem Rheinland ausrichten konnten, war doch ziemlich frustrierend. Man hätte sich zumindest gewünscht, dass Fürth vor heimischer Kulisse selbstsicherer auftritt und nicht mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine muss.

Umso aufregender dann die zweite Hälfte. Benno Möhlmann hatte sein Team umgestellt. Und schon klappte das Zusammenspiel von Christopher Nöthe, Leonhard Haas und Sami Allagui. Als dem der Anschlusstreffer drei Minuten nach dem Seitenwechsel gelang, wuchs die Zuversicht von uns Fans zusehends.

Was wir dann erlebten, war allerdings wieder mal ein echtes Wechselbad der Gefühle. Ein Kompliment an Stephan Loboué im Tor! Leider war aber auch sein Konkurrent Ratajczak aus Düsseldorf in Hochform und machte alle Fürther Torhoffnungen zunichte. Zu allem Unglück kam auch noch die Verletzung von Edgar Prib! Als schließlich Marino Biliskov Gelb-Rot sah, sahen wir erst mal ziemlich schwarz. Denn eine Viertelstunde lang in Unterzahl spielen zu müssen und dabei noch einen Sieg herauszuholen – da gehört dann ja schon einiges dazu.

Gut, dass Sami Allagui die Nerven und den Überblick behielt und den Ball Nicolai Müller zuspielte, der ihn wunderbar im gegnerischen Kasten versenkte! Ich muss zugeben: Ich habe fast die Sekunden bis zum Schluss gezählt, bis der 2:1-Sieg endlich sicher war. Eine echte Wackelpartie war das!!

Einen Seitenblick auf den „Erzfeind“ kann ich mir nicht verkneifen: Lieber knapp mit 2:1 gewinnen als – wie der Club – eine 0:4-Pleite einstecken!

2 Kommentare in “Kein Spiel für schwache Nerven!

  1. Was für ein super Tag im Ronhof und auf der Kärwa. Die Stimmung in der zweiten Halbzeit war richtig grandios! Weiter so Kleeblatt.

  2. Am ende wars vllt aweng glücklich aber trotzdem denke ich geht der Sieg in Ordnung, wenn man sieht wer bei uns alles gefehlt hat wars schon ok

    3 Punkte, Klasse Stimmung im Ronhof, ja was will man mehr 😉

    Jetzt gehts auf die Kärwa

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