Bitte keinen Zebratwist im Ronhof!

Nächster Gegner der Spielvereinigung ist am kommenden Sonntag der MSV Duisburg. Die 13. Partie dieser Bundesliga-Saison findet ab 13.30 Uhr im Playmobil-Stadion (noch!) statt.

images duisburgDie Vereinsfarben des MSV Duisburg sind blau-weiß, und wegen des gestreiften Trikots wird die Mannschaft auch „Zebras“ genannt. Das ist sicher interessant für uwo, eine Co-Autorin bei den Greuther-Weibern, die den Spitznamen des Ruhrpott-Vereins als Anregung für eine weitere Zebra-Geschichte in ihrem Tiergartenblog  „Achtung, Wolf!“ verwenden könnte.

Erwähnenswert für mich ist eher das Vereinslied des MSV Duisburg: der Zebratwist. Der Song wird seit Jahrzehnten vor jedem Heimspiel und nach jedem Tor des MSV gespielt, wobei im Refrain das Wort „MSV“ von den Zuschauern gerufen wird. In „Wikipedia“ heißt es dazu: „Es ist ein identitätsstiftendes Lied für Fans und Verein, da es seit langer Zeit im Wesentlichen unverändert – nur die im Lied vorkommenden Spielernamen sind zu Beginn der 1990er Jahre angepasst worden, inzwischen wird aber wieder die Originalversion verwendet – gespielt wird. Diese Tradition unterscheidet den MSV von Vereinen, die häufiger das Vereinslied wechseln.“

Inzwischen hat der Zebratwist übrigens Konkurrenz im eigenen Haus bekommen. Das ist unüberhörbar, wenn man zum Beispiel die Homepage des Vereins besucht. Die MSV-Hymne („Wir sind Zebras weiß-blau, unser Klub, der MSV“), verlangt den Duisburger Fans wohl weniger musikalische Vorbildung ab und passt besser zu Feiern nach gewonnenen Spielen.

Wir Fürther sind allerdings zum einen froh, dass das Match am Sonntag im Ronhof  stattfindet. Und zum anderen ziemlich sicher, dass es für unsere Gäste aus Duisburg wenig Grund geben wird, eines der beiden Lieder anzustimmen.

1 Kommentar in “Bitte keinen Zebratwist im Ronhof!

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