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Traumberuf Fußballtrainer?

26. Januar 2010 von kiki

Kleine Jungs möchten später, wenn sie mal groß sind, unbedingt Fußballspieler werden. Großen Jungs, die schnell gemerkt haben, dass sie auf dem Spielfeld eher zweite Wahl sind, schwebt dann eher vor, Fußballtrainer zu werden. Da gibt es viele prominente Vorbilder – “Meistermacher” oder “Weltmeistermacher”  haben in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert.

VehIch weiß nicht, ob Armin Veh heute, einen Tag nachdem er vom VfL Wolfsburg freigestellt wurde, in einem Interview noch bestätigen würde, dass Fußballtrainer ein Traumberuf ist.

Hier in der Kleeblattstadt hat man ja auch schon so manchen guten Coach kommen und gehen sehen. Ich denke an Benno Möhlmann, der immerhin drei Mal für die Spielvereinigung gearbeitet hat und vor gut einem Monat von Michael “Mike” Büskens abgelöst wurde. Oder Frauenschwarm Bruno Labbadia: Der attraktive Ex-Spieler mit italienischen Vorfahren hat 2007/2008 die Kleeblätter trainert – als Nachfolger Möhlmanns. Dann wechselte er – etwas abrupt – zu Bayer 04 Leverkusen und darf sich seit dem Sommer 2009 Cheftrainer des Hamburger Sportvereins nennen.

Aber um noch einmal auf Armin Veh zurückzukommen: Auch er hat schon einmal – 1996/97 – die Spielvereinigung trainert und mit der Mannschaft – Chapeau! – den Aufstieg in die 2.Bundesliga geschafft. Im Jahr 2007 wurde der VfB Stuttgart unter seiner sportlichen Führung Deutscher Meister – was Veh den Spitznamen “Meistertrainer” einbrachte -, und er führte den schwäbischen Verein auch ins DFB-Pokalfinale. (Auf das letztendliche Ergebnis und den Namen des Pokalsiegers will ich hier als Greuther-Weib aus naheliegenden Gründen nicht näher eingehen). Am 1. Juli vergangenen Jahres wechselte Veh dann zum Deutschen Meister FSV Wolfsburg - aber den großen Erwartungen konnte er nicht gerecht werden. Es ging für die “Wölfe” immer mehr bergab. Zurzeit stehen sie auf dem mittelprächtigen zehnten Tabellenplatz . Nach neun Pflichtspielen ohne Sieg, 38 Gegentoren (!) und zuletzt einer 2:3-Niederlage gegen den 1. FC Köln wurde Veh gestern von der Vereinsführung freigestellt.

Traumberufe haben eben ihre Tücken. Davon können sie alle – Labbadia, Möhlmann und Veh – ein Lied singen. Aber all das juckt uns hier in Fürth derzeit überhaupt nicht. Wir stehen voll hinter dem neuen Trainer Büskens und peilen an, dass die Kleeblätter bei Saisonende auf einem Aufstiegsplatz stehen. So der Fußballgott will!

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Veröffentlicht in Benno Möhlmann, DFB-Pokal, Greuther-Weiber, Michael Büskens, SpVgg Greuther Fürth | 1 Kommentar

1 Kommentar zu “Traumberuf Fußballtrainer?”

  1. am 26. Januar 2010 um 18:411Labadia

    Grazie, mille grazie greuther-weiber! ihr abte so viele Verständnisse fur die problemi von Trainer di calzio. Donne in Fürth wunderbar, abe schon lange gewusste. Mille baci!

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