Fürth: Siegtor in der letzten Minute

Welcher Kleeblatt-Fan erinnert sich nicht mit Grausen an viele Spiele, die so aussahen: Die Fürther waren durch gute Paraden eigentlich die bessere Mannschaft, aber am Ende hat immer das letzte Quentchen Glück gefehlt, um den Sieg nach Hause zu tragen.

Heute war es mal anders: Die Partie gegen den FC Energie Cottbus hat die Spielvereinigung durch eine Tor in der 90. Minute gewonnen. Der Torschütze war – mal wieder – Christopher Nöthe. Immerhin sein neunter Treffer in 20 Spielen. Er und Sami Allagui waren heute sowieso die beiden Fürther Spieler, die die Begegnung am Laufen hielten.

Die Weiß-Grünen waren während der ganzen 90 Minuten spielbestimmend, kamen aber vor allem in der Schlussphase kaum mehr in den gegnerischen Strafraum. Und auch von den Cottbussern kam gegen Ende nichts Konstruktives. Aber in der Schlussminute war es dann so weit: Allagui verlängerte einen langen Ball von Caligiuri per Kopf in den Lauf von Nöthe. Der schoss den Ball aus elf Metern in die Maschen und sorgte so für stürmischen Jubel bei den – leider wieder nur – etwas mehr als 5000 Zuschauern. Die Begegnung lief relativ fair ab – es gab nur vier Gelbe Karten.

Fazit: Ein Abend, der bis kurz vor Ende ein Unentschieden zu werden schien, aber durch ein Tor in der letzten Minute dann doch noch drei Punkte für das Kleeblatt brachte. Also: Auf zu Arminia Bielefeld am kommenden Freitag! Die stehen heute noch auf Platz vier, aber es wäre doch gelacht, wenn wir die nicht auch vernaschen würden!