Vuvuzela-Alarm in Fürth

Fürth ist ja – darauf weise ich immer wieder gerne  hin – eine weltoffene, moderne Stadt mit ungemein hoher Lebensqualität. Und seit einigen Tagen hat sich nun auch diese Stadt vom Vuvuzela-Virus anstecken lassen. Denn viele haben vermutlich Ähnliches erlebt wie ich gestern:

Beim Einkaufen im Supermarkt fragt mich die Kassiererin beim Bezahlen, ob ich – da ich ja mehr als 30 Euro für meinen Einkauf ausgegeben hätte – eine kostenlose Vuvuzela möchte. Als fußballbegeistertes Greuther-Weib zögere ich natürlich keine Sekunde und nehme das verpackte „Instrument“ in Empfang. Die schwarzen, roten und goldenen Einzelteile müssen zusammengebaut werden und dann nur noch reinblasen, so denke ich mir das. Die Stadien bei der Fußball-WM in Südafrika sind ja voll von Menschen, die das super beherrschen. „Ich hab´s versucht“, meint die nette Frau an der Kasse, „aber es hat ned klappt.  Meine Baggn woarn ganz aufbläht, aber ka Don is rauskumma. Aber mei Sohn hat´s g´schafft.“ Das kann ja was werden!

Ich habe – zu Hause angekommen – natürlich gleich meine deutschnationalflaggenfarbige Vuvuzela zusammengesteckt und hatte es dann doch schnell raus, wie man das Ding zum Tröten bringt.YouTube Preview Image

Jetzt haben mich meine Nachbarn bei jedem Vuvuzela-Laut in der Nähe gleich im Verdacht, dass ich die Nervensäge bin. Aber falls es heute Nachmittag nicht wie aus Kannen schüttet, will ich beim Public Viewing des Spiels Deutschland gegen Serbien meine Vuvuzela mitnehmen. Und dann sollen alle Fürther mal sehen und hören, was eine Harke ist.

3 Kommentare in “Vuvuzela-Alarm in Fürth

  1. Vuvuzelas sind nur was für Modefans die nicht wissen was Stimmung im Stadion ausmacht.

    Lärm hat nichts mit Stimmung und Unterstützung des Teams zu tun.

    Aber dieser erbärmliche Blog und dessen peinliche Autorinnen haben ja auch nix mit Fussball zu tun

  2. @ frida

    Stimmt! Ich wohne auch in Fürth, und ich muss schon sagen: Dort bemüht man sich nach Kräften, südafrikanische Verhältnisse – Vuvuzela-technisch gesehen natürlich nur – zu erreichen.

  3. Also, liebe Kiki, der Sound der Vuvuzela, der mich heute morgen wach gedröhnt hat, klang erheblich lauter als die Kostprobe in Ihrem Film !

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