Wann ist das Formtief überwunden?

Mannomann!!! Was ist bloß los mit unserem Kleeblatt? Die vierte Niederlage in Folge – das 0:2 in der Duisburger Schauinsland-Reisen-Arena – kann einen als Greuther-Weib wirklich zur Verzweiflung treiben. Statt ins Land hat unser Team in die Röhre geschaut.

Vor wenigen Wochen mischte das Kleeblatt noch an der Tabellenspitze mit, und jetzt dieses Formtief! Dabei haben die Fürther in Duisburg in der zweiten Halbzeit über weite Strecken wirklich gut gekämpft – allein, das reichte nicht aus, um den 1:0-Vorsprung der Gastgeber noch aufzuholen. Statt dessen handelte man sich noch ein zweites Gegentor ein.

Auch wenn Duisburg ein starker Gegner und schwer zu knacken ist – die SpVgg hätte in der ersten Halbzeit mehr zeigen müssen. Die schwache Leistung vor der Pause lässt sich auch durch Verletzungspech nicht entschuldigen. Die Aufholjagd begann zu spät, die Schüsse aufs gegnerische Tor waren zu unpräzise, um das Ruder noch herumreißen zu können.

Wenn sich Fürth auf den vorderen Tabellenplätzen fest etablieren will, dann reicht eine gute Serie von ein paar Spielen nicht aus. Dann sind konstante Leistungen über einen längeren Zeitraum gefragt.

Am Ende des heutigen Spiels gegen den MSV Duisburg waren die Fürther mehr als geknickt, sie sanken förmlich in sich zusammen. Das kann man verstehen, aber bis zum nächsten Freitag müssen sie es irgendwie schaffen, sich zu ordnen; Ruhe und Konzentration müssen in die Mannschaft zurückkehren. Denn es wartet der nächste starke Gegner: Der FC Augsburg tritt am 12. November im Ronhof gegen das Kleeblatt an. Ausgerechnet die Elf, die Fürth gerade eben erst aus dem DFB-Pokal gekickt hat. Und das Selbstbewusstsein der Schwaben dürfte inzwischen um einiges größer geworden sein, schließlich haben sie Arminia Bielefeld heute eine 3:0-Packung verpasst.