Fürth oder Familie – das ist hier die Frage!

Ein Ruck ging durch Fürth – vor allem durch die Profi-Mannschaft der Spielvereinigung – als Michael „Mike“ Büskens im Dezember vergangenen Jahres Benno Möhlmann als Trainer ablöste.  Die Kleeblätter waren im Vorfeld von Tabellenplatz zu Tabellenplatz weitergereicht worden, und die Chancen für einen potentiellen Aufstieg drohten gen Null zu gehen.

Mike Büskens war und ist die Lichtgestalt am Fürther Fußballhimmel. Mit dem Team ging’s sportlich und vor allem mental bergauf. Der Vertrag des Coachs läuft allerdings nur bis Mitte nächsten Jahres. Ob er auch nach dem 1. Juli 2011 noch die Fürther traineren wird, weiß im Moment niemand – wohl auch nicht Michael Büskens selbst. Für ihn ist die Entscheidung, in Franken zu bleiben. schwierig. Denn seine Familie  – Frau Simone und die beiden Töchter Laura und Kiara – wohnen nach wie vor im Ruhrgebiet und wollen da auch bleiben. Wer schon mal eine solche Beziehung auf Distanz geführt hat, der weiß, was es heißt, sich nicht regelmäßig zu sehen. Man gibt Gastspiele im eigenen Zuhause und hat mit dem Alltagsleben der Menschen, die einem am wichtigsten sind, wenig zu tun. Mike Büskens ist offenbar das, was man gemeinhin unter einer „treuen Seele“ versteht. Er hat Spaß am Kochen (auf dem Foto serviert er beim Sponsorenessen auf der Alten Veste seine Currywurst). Und er stellt seine Familie über alles. Im Zweifelsfall dann auch über seinen Beruf und seinen Job als Fußballtrainer.

Wie auch immer er sich entscheiden wird, ob für (hoffentlich) oder gegen sein Engagement in Fürth: Wir sollten es respektieren und es Büskens hoch anrechnen, dass seine Familie und seine Gefühle in seinem Leben oberste Priorität haben. Wenn die Erfolge der Kleeblätter für ihn motivierend genug sind und SpVgg-Präsident Helmut Hack es schafft, Büskens hier zu binden, wären die Fans mehr als happy.

1 Kommentar in “Fürth oder Familie – das ist hier die Frage!

  1. Natürlich muss man sich immer für die Familie entscheiden. Er sollte sich um seine Kinder kümmern und schauen, dass er einen Verein im Norden Deutschlands trainieren kann. Greuther hin oder her!

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