Erst flogen Schneebälle – dann die Fäuste

onoDie Schneepartie in der Trolli ARENA war ein Erfolg für die Spielvereinigung: Mit 1:0 – dem Tor von Onuegbu – besiegten die Kleeblätter ihre Münchner Gäste und setzten die positive Serie fort. Das Match endete dann für drei Fans des Gegners TSV 1860 München noch mit Festnahmen.  Zwei der Männer sollen auf dem Heimweg an einer Schlägerei beteiligt gewesen sein, ein dritter Tatverdächtiger wird wegen Raubes angezeigt. Während des Spiels war es laut Polizei zu keinen größeren Störungen gekommen. Lediglich vor Spielbeginn waren durch unbekannte Täter Rauchkörper im Gästeblock gezündet worden. Die Ermittlungen zu diesem Fall dauern noch an.

Nach der sehr matschigen schneereichen Partie im Ronhof hatten Anhänger des Münchner Vereins ihrer Wut über die Niederlage freien Lauf gelassen. Nach Spielende kam es auf der Ludwigsbrücke zu einer Schlägerei zwischen zwei Fangruppen. Dabei wurden drei Fans der Kleeblätter von zunächst unbekannten Tätern, die anschließend flüchteten, geschlagen. Die Verletzten mussten mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort wurden sie ambulant versorgt. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung nach den Tätern nahmen Einsatzkräfte zwei Tatverdächtige fest. Sie wurden bei einer Gegenüberstellung eindeutig identifiziert.
Außerdem kam es nach Spielende in einem städtischen Bus zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Fürther Fahrgast und einem 17-jährigen Münchner Fan. Nach einem heftigen Wortwechsel mit körperlicher Auseinandersetzung wollte der 17-Jährige offenbar Greuther-Fürth-Anhänger werden: Er riss seinem Gegenüber den Fanschal vom Hals. Wohl, um ihn sich selbst umzuhängen? Der Tatverdächtige wurde später festgenommen,  Polizeibeamte stellten den Schal noch bei ihm sicher. Die Fürther Polizei ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts des Raubes.

Fazit: Fußball ist zwar ein friedlicher Sport, aber gewalttätige Reaktionen von Fans kommen immer wieder vor. Gott sei Dank in Fürth relativ selten!

1 Kommentar in “Erst flogen Schneebälle – dann die Fäuste

  1. Der Fürther ist an sich nicht sehr gewalttätig und gewaltbereit. Umso schlimmer, wenn die Greuther Fans von auswärtigen Rowdies eins auf die Mütze bekommen.

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