Kleeblatt-Herausforderung in Frankfurt

Heute Abend müssen sie also in der hessischen Metropole antreten. Um 18 Uhr beginnt das Spiel der SpVgg gegen den FSV Frankfurt. Eigentlich sollte das für die Kleeblätter eine lösbare Aufgabe ein. Die Frankfurter stehen im Moment auf einem achten Platz, allerdings nur läppische drei Punkte hinter der SpVgg. Die ist ja – aufgrund des Sieges von VfL Bochum – auf den sechsten Platz gerutscht. Zuletzt mussten die Frankfurter zwei empfindliche Niederlagen gegen den FC Augsburg und Erzgebirge Aue hinnehmen. Kleeblatt-Coach Mike Büskens sieht die bevorstehende Partie trotzdem realistisch:

Ich erwarte, dass der FSV ein Zeichen setzen will und vor eigenem Publikum eine Reaktion zeigt. Sie haben sicher keine Lust innerhalb von einer Woche dreimal zu verlieren. Wir wissen um die Stärken des Teams. Sie werden nicht kopflos spielen, nur weil sie zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen mussten. Wir müssen uns unsere Möglichkeiten erarbeiten.

Auch der Cheftrainer des FSV Frankfurt Hans-Jürgen Boysen macht sich seine Gedanken:

Ich denke, dass wir von der Physis her gut aufgestellt sind. Wir wissen, was wir besser machen müssen. Doch der Gegner ist ausgeruhter und wir haben in den letzten vier Spielen gegen Greuther Fürth nicht getroffen. Die Fürther haben – zusammen mit Hertha BSC – die wenigsten Gegentore der Liga. Sie verfügen über sehr schnelle Spieler wie Christopher Nöthe und Nicolai Müller, das Konterspiel liegt Greuther Fürth.

Damit das Kleeblatt in Frankfurt im Frankfurter Volksbank Stadion gut aussieht, sollen zwei Neuzugänge mithelfen: Miroslav Slepicka wird im Sturm sein Debüt geben. Erstmals in der Start-Elf dabei ist wohl auch Mergim Mavraj, der in der Innenverteidigung Asen Karaslavov ersetzt.

Also: Heute ab 18 Uhr heißt es mal wieder Engagement zeigen, um die wichtigen drei Punkte sicher nach Hause zu bringen!