Herausforderungen muss man annehmen

Das vergangene Sportwochenende hat, wie ich finde, vor allem einen Aspekt deutlich herausgestellt. Dass es im Sport oftmals mehr bringt, Herausforderungen anzunehmen und auch mal unter widrigen Umständen anzutreten als nach Ausreden zu suchen und lange über Gebrechen oder Verletzungen zu lamentieren.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Skiläuferin Maria Riesch. Sie war ja zuletzt ziemlich angeschlagen, musste sogar einige  Trainingsläufe absagen. Trotzdem hat sie stets betont, dass es einfach nicht angebracht sei, über Krankheiten oder Verletzungen allzu viele Worte zu verlieren, wenn man sich entschieden hat, bei so einer WM an den Start zu gehen. Riesch nahm die Herausforderung an und wurde Dritte in der Damenabfahrt. Alle Achtung!

Auch über das große Verletzungspech der Fürther wurde ja in den vergangenen Tagen viel geredet und debattiert. Und die Vereinsführung hat meiner Meinung nach richtig reagiert und immer wieder betont, dass alles Jammern ja ohnehin nichts bringt. Die Mannschaft selbst hat schließlich das Beste aus ihrer vermeintlich misslichen Lage gemacht. Das, was die Jungs –  vor allem diejenigen aus der zweiten Reihe, die sonst kaum zum Einsatz kommen – beim 3:1-Erfolg gegen Cottbus hingelegt haben, war richtig gut.

1 Kommentar in “Herausforderungen muss man annehmen

  1. Ok, das ist gut. Aber sonst lamentieren Männer ja bekanntlich mehr, wenn Sie krank oder verletzt sind….

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