Lila-Weiß gegen Grün-Weiß

Heute Abend geht’s wieder los: Die Spielvereinigung tritt um 18 Uhr beim VfL Osnabrück an und will – was sonst? – drei Punkte holen. Das Team aus Fürth liegt vor dem 25. Spieltag mit 43 Punkten auf Rang vier der Zweitliga-Tabelle, die Gastgeber sind Vierzehnter mit 25 Zählern. Ob es ihnen gelingt, den vermeintlich schwächeren Gegner zu bezwingen – man wird sehen. Trainer Mike Büskens kommentiert das Spiel auf der Website der Kleeblätter im Vorfeld so:

„Osnabrück hat eine kampfstarke Truppe, die von den emotionalen und enthusiastischen Zuschauern in dem engen Stadion nach vorne getrieben wird. Uns sollte diese Stimmung dort beflügeln. Wir fahren dahin um zu gewinnen! Wir müssen richtig präsent sein, durchmogeln können wir uns da nicht. Wir haben schon gezeigt, dass wir nicht das schlechteste Team sind, also müssen wir mit offenem Visier dagegenhalten.“

Nach der Roten Karte im Heimspiel gegen Bochum muss nun Miroslav Slepicka pausieren. Wer den Stürmer ersetzen wird, war auch kurz vor Spielbeginn noch nicht klar. Das Trainerteam hat verschiedene Optionen.

Auf der Homepage des VfL (der wir auch das Bild entnommen haben) sind interessante Analysen bisheriger Begegnungen mit den Kleeblättern zu lesen:

„Lila-Weiß gegen Grün-Weiß

In der osnatel ARENA kassierte die SpVgg Greuther Fürth eine der höchsten Auswärtsniederlagen ihrer Zweitligageschichte. Das 1:5 am 15. März 2009 wurde nur vom 0:5 in Hoffenheim (18. Mai 2008) und vom 0:5 in Chemnitz (3. Dezember 1999) überboten.
In den vergangenen 30 Jahren trafen Osnabrück und Fürth in Liga 2 und DFB-Pokal 14 Mal aufeinander. Der VfL konnte sieben Partien für sich entscheiden, Fürth war fünfmal erfolgreich, zuletzt im einseitigen Hinspiel dieser Saison, das die Franken mit 3:0 für sich entschieden.
In Osnabrück verloren die Lila-Weißen nur ein einziges Aufeinandertreffen. Am 14. März 2004 hatte Greuther Fürth nach einem Treffer von Florian Heller knapp die Nase vorn. Gut vier Jahre später trennten sich der VfL und die Spielvereinigung in der osnatel ARENA 0:0 unentschieden. Es war die bislang einzige Begegnung, in der die Zuschauer keine Tore sahen.“

Also gut, lassen wir uns überraschen, wie es am Freitag Abend gegen 20 Uhr aussieht, ob sich die Statistik zugunsten der Spielvereinigung verbessert hat. Die Greuther-Weiber sind zuversichtlich.

2 Kommentare in “Lila-Weiß gegen Grün-Weiß

  1. Na das hat doch gut geklappt. Fürth ist auf Platz drei und dem Aufstieg steht nichts mehr entgegen.

Kommentarfunktion geschlossen.