Vielen Dank, Hertha! – Büskens zu St. Pauli?

Es ist immer eine Frage der Perspektive. Spielt das Kleeblatt gegen den Tabellenführer Hertha BSC, dann hofft man als Fan natürlich inständig, dass die Kleeblätter als Sieger den Platz verlassen. Gestern Abend war die Situation nun eine ganz andere. Im Spitzenspiel der zweiten Liga trat die „Alte Dame“ Hertha in Bochum an und gewann mit 2:0. Gott sei Dank. Denn die Bochumer liegen auf Platz drei der Tabelle, die Spielvereinigung nur knapp dahinter. Und da wäre jeder Punkt, den die Bochumer machen, ein weiterer Schritt weg vom Fürther Aufstieg in die Bundesliga. Der Tabellenführer setzte sich bei dem zuvor 15 Spiele lang unbesiegten Klub aus dem Ruhrpott durch – und bescherte so den Kleeblättern einen tollen Abend. Vier Punkte ist der aktuelle Abstand zwischen Bochum und der SpVgg. Und für die Berliner Elf ist es ein großer Schritt in Richtung Bundesliga, denn sie hat jetzt bereits sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Fünf Partien vor Saisonende müssen die Kleeblätter in den nächsten Wochen noch mal alles an Können und Motivation auffahren, was sie so in petto haben. Das beginnt mit dem Spiel am 17. April gegen Paderborn im Fürther Ronhof, weitere Heimspiele sind gegen Bielefeld und Düsseldorf zu bestreiten. Und auswärts hat es das Kleeblatt am Ostersamstag mit 1860 München und am 8. Mai mit Rot-Weiß Oberhausen zu tun. All diese Mannschaften bewegen sich derzeit in der zweiten Tabellenhälfte und sind – aus meiner Sicht – keine unüberwindbaren Gegner. Aber wie sagt der Franzose so treffend: „On verra“.

Seit Stunden kursieren neue Gerüchte in der deutschen Fußball-Szene. Trainer Holger Stanislawski soll den FC St. Pauli verlassen und nach Hoffenheim gehen. Und Bild.de meldet jetzt:  „Fürths Mike Büskens wird sein Nachfolger. So soll, so könnte es aussehen. Büskens: „Ich werde mich zu Gerüchten nicht äußern. Vor drei Wochen war ich bei Schalke, jetzt ist es St. Pauli. Ich habe mit meiner Familie alles besprochen, bin mit ihr im Klaren.“ On verra!