Trotz Niederlage ein Spitzenspiel

Es war ein Spitzenspiel zum Saisonbeginn für die SpVgg Greuther Fürth: Kein Geringerer als der Absteiger aus der ersten Liga, die Eintracht aus Frankfurt, im Ronhof zu Gast. Und das vor einer Kulisse, wie wir Greutherweiber sie uns öfter wünschen würden: 14 200 Zuschauer. So etwas würde eine Mannschaft wie das Kleeblatt öfter verdienen! Interessant an der Partie außerdem: Frankfurts Coach Armin Veh kehrte für das Spiel an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück – er hat die Fürther von 1996 bis 1998 trainiert. Spannung also auf der ganzen Linie.

Spannend machte es auch die Mannschaft. Nachdem sie souverän mit 2:0 gegen die klar favorisierten Frankfurter in die Pause gegangen war – dank zweier Treffer von Christopher Nöthe (siehe Foto), der zusammen mit dem Neuzugang Occean ein klasse Stürmerduo abgab -, wurde es in der zweiten Hälfte immer enger. Die Eintracht wollte den Sieg unbedingt – genau wie die Fürther möchte die Elf aus Hessen schließlich den (Wieder-)Aufstieg in die erste Bundesliga schaffen.

Die zweite Halbzeit war die reinste Zitterpartie – ich persönlich habe jede Menge Schokolade als Nervennahrung gebraucht. Der Ausgleich von Frankfurt und dann das 3:2 für die Hessen in der 89. (!) Minute hätten nun wirklich nicht sein müssen, so wie Fürth diesmal im Ronhof aufgetreten ist. Beide Mannschaften waren durchaus ebenbürtig.

Am Ende bleibt zwar Enttäuschung: Darüber, dass sich Fürth einen Vorsprung von zwei Toren noch nehmen ließ. Aber wie selbstbewusst und über weite Strecken eindeutig stärker die Fürther Elf gegen den Absteiger aus der ersten Liga aufgespielt hat, war durchaus beeindruckend. Wir hoffen auf mehr Spiele dieser Qualität in der neuen Saison!!