4:0 bei Union Berlin – Kleeblatt in der Spur!

Das Kleeblatt in Berlin. In der Vergangenheit waren die Spiele gegen den 1. FC Union Berlin meistens Erfolge für die Spielvereinigung. So auch heute. Nach dem letztendlich doch verkorksten Heimspiel gegen die Eintracht aus Frankfurt gewannen die Fürther klar und deutlich heute mit 4:0. Verdient.

Rasant begann das Spiel in der Alten Försterei vor zirka 15 000 Zuschauern. Schon in der 8. Minute traf Heinrich Schmidtgal ins Tor der Gastgeber. Das brachte Pfeffer ins Spiel, und Olivier Occean vergrößerte den Torvorsprung auf 2:0. Nach der Pause dann der nächste Treffer: Wieder Occean. Der Junge lässt uns hoffen, dass die nächsten Spiele für das Kleeblatt keine Flops werden. Es ging ein Pass von Edgar Prib voraus. Nach mehreren Gelben Karten und einer Gelb-Roten für Schmidtgal ging es in der anfangs ausgeglichenen Partie dann Schlag auf Schlag. Max Grün, der sich in der letzten Woche noch gegen Vorwürfe wehren musste, dass Alexander Walke vielleicht der bessere Torwart wäre, hielt einen Foulelfmeter. Super gemacht! Als I-Tüpfelchen folgte dann vier Minuten später der verwandelte Elfer durch Bernd Nehrig.

4:0 – von einem Ergebnis in dieser Größenordnung hätte Coach Mike Büskens in den vergangenen Tagen nur träumen können. Das Kleeblatt hat bewiesen, dass es das Frankfurter Fiasko – 2:3-Niederlage  nach 2:0-Führung – offenbar verkraftet hat. Dass Union Berlin vielleicht nur mit halber Konzentration dabei war, ist der Mannschaft nicht zu verdenken. Die Fans in der Alten Försterei im Berliner Stadtteil Köpenick waren powervoll wie immer. Aber die Medienberichte über die Stasivergangenheit des Vereinspräsidenten sowie die Eskapaden des Keepers haben sicherlich nicht dazu beigetragen, dass die Berliner Spieler auf dem Platz einen freien Kopf hatten.

Kurzum: Das Kleeblatt ist in der Spur, und die Greuther-Weiber werden hoffentlich noch über viele Siege berichten können.