Bitte keine Rostocker Gewaltexzesse im Ronhof!

Meinen Sommerurlaub habe ich in diesem Jahr an der Ostsee verbracht. In einem kleinen Ort in der Nähe von Heiligendamm und Bad Doberan. Ein Ausflug per Rad hat mich auch in den Badeort der Rostocker geführt: nach Warnemünde. Hier ist die Aura der nahegelegenen Hansestadt Rostock spürbar, sogar auf dem Schiff war der berühmte Verein always and everywhere. In der Nähe der Werft habe ich mein Foto gemacht.
Am Samstag, 3. Dezember, tritt um 13 Uhr der Verein von Hansa Rostock im Ronhof gegen die Spielvereinigung an. Auf der Facebook-Seite der Greuther-Weiber regt sich schon so mancher Fan darüber auf, dass dann die Umgebung um die Trolli ARENA wieder im Ausnahmezustand sein wird. Absperrungen, Polizeischutz und getrennte Zugangswege für einheimische und Gästefans, alles unverzichtbare Aktionen. So wird der Laubenweg von der Alten Reutstraße bis zur Boenerstraße auch für Fußgänger frühzeitig gesperrt sein. Das heißt, die Fürther Fans können die Eingänge und Kassen nur aus nördlicher Richtung erreichen.
Der Grund für solche Präventivmaßnahmen liegt nicht zuletzt in Vorkommnissen, die in erster Linie mit Vereinen wie Dynamo Dresden oder dem FC Magedeburg in Zusammenhang gebracht werden. Aber auch Hansa Rostock hat seit geraumer Zeit mit seinem negativem Image zu kämpfen. So fordert der DFB-Kontrollausschuss für den „Wiederholungstäter“ Hansa Rostock ein Zweitliga-Heimspiel ohne Zuschauer. Bei so einem „Geisterspiel“ würde dem Verein eine sechsstellige Summe entgehen. Mit dem Strafantrag reagiert das Gremium auf die massiven Krawalle im Heimspiel am 19. November gegen den FC St. Pauli, als Feuerwerkskörper in den Gästeblock geschossen wurden. Die Partie endete mit einem 1:3-Sieg für St. Pauli. Den „Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Sicherheit“ (um zukünftig Spieler und Zuschauer zu schützen), kann man auf der Website von Hansa Rostock nachlesen.
Ursprünglich war eines der Hauptcharakteristika von Sportlern und Sportanhängern das „Fair play“. Das ist leider längst Vergangenheit. Heute werden Frustrationen über verlorene Spiele und schlechte Spielerleistungen mit Gewalt und Aggressionen kompensiert – das kann es doch wohl nicht sein! Hoffen wir, dass das Spiel des Kleeblatts gegen den Tabellenvorletzten mit einem Sieg der SpVgg endet – und dass nichts Unerfreuliches passiert. Morgen soll es in Fürth – bei der An- und Abreise der Rostocker Fans und vor allem auch im Stadion – friedlich bleiben.

2 Kommentare in “Bitte keine Rostocker Gewaltexzesse im Ronhof!

  1. Es sollten die Hooligans durch Video-Überwachung identifiziert und bestraft werden ! Im Osten scheinen das oftmals Männer mit Springerstiefeln zu sein…..

    • Bei dener gibds aa Weiber, ned blouß Mannsbilder! Däi mäin heidzudooch aa überall miedmachn.

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