Für das Kleeblatt geht es um die Wurst

Was sollen wir uns als Greuther-Weiber fürs Jahr 2012 wünschen? Jaja, ich weiß schon, was viele von Euch mutmaßen: Dass die Spielvereinigung endlich in die erste Bundesliga aufsteigt. Klar, das wäre auf den ersten Blick super. Eine riesengroße Finanzspritze und Imagegewinn für den Fürther Traditionsverein, der zwar schon  drei Mal – 1914, 1926 und 1929 als SpVgg Fürth – Deutscher Meister war, es in den vergangenen Jahren aber nie geschafft hat, den entscheidenden Sprung nach oben zu machen. Erste Liga, das hieße Begegnungen mit Top-Teams und spannende Duelle. Die angeblich „Unaufsteigbaren“ wären allen Unkenrufen zum Trotz endlich erstklassig, und das wäre Balsam auf die Seelen vieler Kleeblatt-Fans.
Aber machen wir uns nichts vor: Der Aufstieg hätte auch negative Seiten. Spiele, in denen die Weiß-Grünen sportlich einfach nicht mithalten könnten, Herumgekrebse auf einem Abstiegsplatz (siehe FC Augsburg in dieser Spielzeit!), Frustration in einer Stadt, die ohnehin schon oft mit ihrem Underdog-Image zu kämpfen hat.
Auf jeden Fall wären aber noch ein, zwei Erfolge im DFB-Pokal gut. Gegen 1899  Hoffenheim am 8. Februar 2012 haben wir keine schlechten Chancen, und dann wäre man schon im Halbfinale. Warum nicht?
Das Jahr 2012 – und jetzt komme ich zum Ende! – soll dem Profiteam, allen Mitgliedern des Vereins, den Verantwortlichen, Trainer Mike Büskens und seinen Mitarbeitern trotz aller finanziellen Aspekte auch Spaß bringen. Diese positive Stimmung könnte man dann an die Fans weitergeben – und das wäre für die Stadt Fürth schon mal ganz wichtig.
Auf jeden Fall erfährt die SpVgg Greuther Fürth in der Bevölkerung schon jetzt jede Menge Unterstützung. Nicht nur, dass an vielen Häusern in der Innenstadt der „Kleeblatt“-Aufkleber prangt. Auch das Fürther Handwerk macht sich stark dafür. Metzgermeister Max Ammon zum Beispiel hat die Kleeblatt-Bratwurst kreiert: eine Mischung aus Nürnberger und fränkischer Bratwurst. Was genau in der Wurst drinsteckt, will Ammon zwar nicht verraten, nur so viel: Experimente ist er nicht eingegangen. Er hat einfach die Wurst der Form nach dem Stadtwappen angepasst. Wenn das kein Glücksbringer für die Spielvereinigung in dieser Saison ist!

2 Kommentare in “Für das Kleeblatt geht es um die Wurst

    • Vielen Dank, das können wir gebrauchen! Mit guten Wünschen von so weit her kann es ja nur steil aufwärts gehen mit der Spielvereinigung im neuen Jahr. Grüße zurück nach Aachen!

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