Herber Rückschlag im Aufstiegsrennen

Eines vornweg: Wer geglaubt hat, das werde angesichts der aktuellen Minusgrade eher ein lauer Zweitliga-Abend, der wurde zweifellos eines Besseren belehrt:  Immerhin hatten die drei Freitags-Partien eine satte Torausbeute von zwölf Treffern zu bieten.

Leider wurde es nichts mit der Ankündigung der SpVgg, man wolle gleich im ersten Punktspiel des neuen Jahres an die Erfolge aus 2011 anknüpfen. Dabei wäre ein „Dreier“ gegen die Dresdner doch die Chance gewesen, sich an die Tabellenspitze zu setzen. Vor allem in der ersten Hälfte bot die SpVgg eine doch eher enttäuschende Leistung –  irgendwie fehlten die wirklich guten Einfälle, um gegen die Gastgeber etwas ausrichten zu können. Und wirklich angriffslustig gaben sich die Gäste auch nicht. So wurde es am Ende ein verdienter 3:1-Sieg für die Dresdner.

Und die Fürther könnten – sollten Frankfurt und Pauli punkten – nach dem aktuellen Spieltag sogar bis auf Rang fünf durchgereicht werden.

Einen rabenschwarzen Tag erwischte zweifellos Bernd Nehrig. Ein Tor mitverschuldet, Elfer verschossen und dann auch noch die zehnte Gelbe kassiert. Und nächste Woche empfängt das „Kleeblatt“ ausgerechnet den SC Paderborn, der sich nach einem 3:2-Erfolg gegen Union Berlin erstmal auf Tabellenplatz Zwei geschoben hat.