Kleeblatt-Management greift bei „Fans“ durch

Die Spielvereinigung hat vor, ein Exempel zu statuieren und einen ungewöhnlichen Weg einzuschlagen: Sie will einen Fan für eine Geldstrafe des Deutschen Fußballbundes haften lassen. Der Mann soll am 2o. Dezember 2011 beim DFB-Pokalderby gegen den 1. FC Nürnberg bengalische Feuer im Fürther Fanblock gezündet haben. Aufgrund der Auswertung des Videomaterials durch die zuständigen Ermittlungsbehörden konnte die Person jetzt identifiziert werden. Das Vereinsmanagemet wird den mutmaßlichen Täter mit allen juristischen Mitteln in die Haftung nehmen und die vom DFB-Sportgericht verhängte Strafe – immerhin 10 000 Euro – in vollem Umfang an ihn weiterleiten. Auch bei weiterem Fehlverhalten seitens der Fans wird der Verein zukünftig so verfahren, wie Holger Schwiewagner aus der Geschäftsleitung der SpVgg bekräftigt:

„Es war uns sehr wichtig, in Zusammenarbeit mit der Polizei den Täter zu ermitteln. Wir pflegen einen vertrauensvollen Umgang mit der Fürther Fanszene und möchten das auch beibehalten. Unsere Fans haben einen guten Ruf und wir möchten nicht, dass die gesamte Szene aufgrund der Tat eines Einzelnen unter Generalverdacht steht.“

Die Vorfälle beim 254. fränkischen Fußballderby zwischen den Erzrivalen Fürth und Nürnberg ziehen also weitere Konsequenzen nach sich. Das Frankenderby im Frankenstadion war von Randalen überschattet worden. Schon während des Spiels brannten im Fürther Block die Leuchtfeuer. Nach dem 1:0-Sieg der Fürther gerieten dann etwa 100 Club-„Fans“ außer Rand und Band. Sie stürmten aus der Fankurve des 1. FC Nürnberg in den Stadioninnenraum, rannten in Richtung des Fanblocks der Gäste und warfen Gegenstände. Auch dem Club dürfte nach den Vorfällen eine Strafe drohen. Die Entscheidung des DFB-Sportgerichts steht aber noch aus.

Ich finde die Entscheidung der Kleeblatt-Chefs beachtlich und hoffe, dass sie solche Auswüchse auch zukünftig konsequent ahnden. Denn nur so werden rabiate „Kleeblatt-Anhänger“ abgeschreckt und halten sich mit irgendwelchen riskanten Aktionen, die nicht in ein Stadion mit Tausenden von Zuschauern gehören, zurück.

 

 

3 Kommentare in “Kleeblatt-Management greift bei „Fans“ durch

  1. Keinerlei Pyro im Stadion !! Ich finde es völlig korrekt, wenn diese einzelnen Idioten die Strafe übernehmen müssen.

  2. Genau, hier gehts um Leutkugeln und nich um Bengalos!
    Sowas und Böller haben im Stadion nichts verloren.

    Ansonsten gilt aber:
    Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren!
    Pro Pyro

  3. Völliger Schwachsinn dieser Beitrag! Könnt ihr nicht lesen? Es geht nicht um Bengalische Feuer, sondern um das zweimalige Abfeuern von Leuchtspur.

Kommentarfunktion geschlossen.