Glück und Leid nach DFB-Pokal-Sieg

Fans der Spielvereinigung sind heute morgen mit Schmetterlingen im Bauch aufgewacht. Da war doch was? Der eine oder andere vielleicht auch mit einem Kater? Egal, das Kleeblatt hat die Sensation geschafft, 1899 Hoffenheim mit 1:0 besiegt, und ist somit ins Halbfinale des DFB-Pokals einmarschiert. Sieht man sich die anderen drei Mannschaften an, die es geschafft haben, kann man endlich mal das Gefühl erahnen, was es hieße, auf Augenhöhe mit Erstligamannschaften zu sein. Übrig geblieben sind nämlich der letztjährige Meister und aktuelle Bundesliga-Erste Borussia Dortmund, der Rekordmeister und Tabellenzweite Bayern München sowie der Shootingstar dieser Saison, Borussia Mönchengladbach (derzeit auf Rang 4).
Welche dramatischen Konsequenzen der Fürther Sieg und das Pokal-Aus für den Unterlegenen haben, wird gerade mehr als deutlich: Vor wenigen Minuten haben die Hoffenheimer Trainer Holger Stanislawski entlassen. Ein Kollege munkelte schon gestern, dass Markus Babbel als möglicher Nachfolger gehandelt wird. Greuther Fürth als Trainerkiller und Trainermacher, warum nicht?
Ob die siegreiche Mannschaft gestern Nacht gemeinsam mit ihrem Trainer Mike „Buyo“ Büskens noch das Fürther Kneipenviertel, sprich: die Gustavstraße, unsicher gemacht hat, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Gefeiert wurde auf jeden Fall.
So, am Samstag erfahren wir im „Aktuellen Sportstudio“ im ZDF, wie die Halbfinal-Begegnungen aussehen werden. Wenn wir Greuther-Weiber einen guten Draht zur Fußballgöttin haben, dann kommt es zu folgenden Begegnungen: Bayern München tritt in Mönchengladbach an. Und die Spielvereinigung empfängt am 20. bzw. 21. März in der Trolli ARENA den deutschen Meister Borussia Dortmund. Das hätte was – und für Überraschungen ist das Kleeblatt bekanntlich immer gut!