Erst mal zu den 1860ern nach München

Das DFB-Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund rückt unaufhaltsam näher. Am kommenden Dienstag, 20. März, ist um 20.30 Uhr Anpfiff in der Trolli ARENA. Für die Kleeblätter ist dies ohne Übertreibung das wichtigste Spiel in der jüngeren Vereinsgeschichte. Gegen den amtierenden Deutschen Meister zu Hause im Ronhof vor vollem Haus zu spielen, das ist für Spieler, Verantwortliche und vor allem die Fürther Fans etwas ganz Besonderes.

Doch zuvor gilt es, noch eine andere Hürde zu überwinden. Am Samstag, 17. März, tritt das Kleeblatt um 13 Uhr in der Allianz Arena gegen den Tabellensechsten, den TSV 1860 München, an. Wir erinnern uns noch amüsiert an den Auftritt der Münchner in der Hinrunde Ende September. Bei den Greuther-Weibern habe ich ja darüber geschrieben, wie sie mit typisch Münchner Arroganz durch die Fürther Innenstadt gelaufen sind. Und dann zwei Stunden später – nach dem 2:0 der Spielvereinigung (das Foto zeigt den Jubel nach dem Tor zum 2:0 durch Bernd Nehrig) – wie die geprügelten Hunde zurück in die Landeshauptstadt schlichen.

Am Samstag muss jetzt das Kleeblatt gen Süden und dort seinen mageren Punktevorsprung möglichst ausbauen: Spitzenreiter Fürth liegt nur einen Punkt vor der Frankfurter Eintracht, zwei Punkte vor Fortuna Düsseldorf und drei Zähler vor St. Pauli und dem SC Paderborn. Bei jedem unentschiedenen oder – noch schlimmer – verlorenen Spiel werden die Karten neu gemischt, nur einmal Schwächeln, und das Kleeblatt findet sich ganz schnell auf Tabellenplatz fünf.

Deshalb: Gar nicht groß an das DFB-Pokalspiel denken, sondern ganz auf den Samstag und die 60er konzentrieren. Die müssen besiegt werden, und dann ist die mentale Einstellung und die Stimmung für den nächsten Dienstag topp!

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