Nur ein Punkt fürs Kleeblatt

Das muss Eintracht Braunschweig der Neid lassen: In der ersten Halbzeit waren die Niedersachsen eindeutig die bessere und kreativere Mannschaft. Aber was nützen alle Torchancen, wenn man sie nicht verwerten kann? Gar nichts. Jedem, der es hören bzw. nicht hören wollte, habe ich in den vergangenen Tagen erzählt, dass die Spielvereinigung nur noch (lächerliche?) zwei Spiele gewinnen muss, um aus eigener Kraft in die Bundesliga aufzusteigen. Dieser Plan hat heute schon mal nicht geklappt.

Bei der Partie gegen die Braunschweiger Eintracht war die Luft raus. Vielleicht hat die Spielvereinigung zur Zeit mit der englischen Woche ein zu großes Pensum und versucht jetzt, mit ihren Kräften geschickt hauszuhalten. Trotzdem muss man Kritik anbringen und vor allem die hohe Zahl an Fehlpässen erwähnen. Coach Büskens wechselte in der 74. Minute Christopher Nöthe aus, Gerald Asamoah sollte ein bisschen frischen Wind und neue Impulse ins Team bringen. Und mit Pektürk kam sieben Minuten vor Schluss ein agiler Flügelflitzer. Dafür ging Sararer aus dem Spiel, dem heute nur wenig gelang.
Jeder kann mal einen nicht so erfolgreichen Tag haben. Schon am nächsten Freitag, 13. April, kommt unser Rivale FC St. Pauli in die Trolli ARENA. Da gilt es: Alle Kräfte bündeln und so kurz vorm Ziel – dem Aufstieg – noch mal voll durchziehen. Wenn die SpVgg den Freitag mit einem Sieg hinter sich bringt, würde das dem Kleeblatt Luft für die letzten drei Spiele schaffen. Aber Vorsicht: Die Hamburger sind gefährlich. Das haben sie heute bewiesen, als sie in der allerletzten Minute das Siegtor gegen Union Berlin schossen. Außerdem hat Fortuna Düsseldorf heute leider gegen den FSV Frankfurt gewonnen – dadurch reduziert sich die Punktdifferenz zwischen der SpVgg und Düsseldorf auf sieben. So what! Freitag der 13. ist ein Glückstag, und die Greuther-Weiber sind – wie viele Frauen – abergläubisch!

3 Kommentare in “Nur ein Punkt fürs Kleeblatt

  1. So, Freunde, der Relegationsplatz ist schon mal sicher. Jetzt wird es wirklich langsam Zeit, den Sekt kalt zu stellen.

  2. Auch die Spitzenmannschaften der 1.Liga haben ab und zu schwächere Tage und bei dem Pensum um Ostern herum kein Wunder!

  3. Pah, jeder kann mal ein bisschen stolpern, dann müsst Ihr halt zur Not eine eine Woche länger warten, bis Ihr den Sekt aufmachen dürft.
    Da der Club langsam anscheinend gelernt hat, seine Hausaufgaben zu machen, freue ich mich aufrichtig auf die Derbys in der 1. Liga.
    Aber bitte nicht vor lächerlichen 15000 Zuschauern!!!

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