Fürth hat’s geschafft: Bundesliga!

Dass uns Greuther-Weiber irgendwann mal die sportliche Begegnung zwischen den Zweit-Ligisten Fortuna Düsseldorf und Dynamo Dresden besonders interessieren sollte – wer hätte das gedacht? Schon im Vorfeld war ich leicht allergisch auf Anspielungen auf das Team aus Nordrhein-Westfalen. Bei einer Geburtstagsparty in der Nachbarschaft am Wochenende sollte der Feind in unserem Haus Mineralwasser mitbringen – sie hat sich dann ausgerechnet für die Marke „Fortuna“ entschieden. Na, danke, ich habe mich dann an den Prosecco gehalten!
Aber heute Abend war mein Interesse dann tatsächlich auf den Sieg des Neuntplatzierten – Dynamo Dresden – fokussiert. Einem Fürther hätte ich mein ungewöhnliches Interesse nicht erklären müssen. Es ging natürlich um den Aufstieg der Spielvereinigung in die Bundesliga. Wenn die Sachsen ihr Heimspiel im „Glücksgas-Stadion“ (!) gegen Fortuna Düsseldorf nicht verlieren würden, dann könnte in Fürth noch heute die Aufstiegsparty  steigen. „Falls Dresden unentschieden spielt oder gewinnt, dann drehen wir natürlich komplett durch und nehmen die ganze Stadt auseinander“, hatte Stephan Schröck auch schon mal angekündigt.
Pünktlich um 20. 15 Uhr habe ich mich also vor den Fernseher gesetzt, um mir das Spiel anzusehen. Die Dresdner hatten der SpVgg in der Rückrunde einen herben Dämpfer versetzt. Dennoch waren für mich Nachname und Rückenummer des sächsischen Keepers schon mal ein gutes Vorzeichen: Benjamin Kirsten trägt die Nummer 13. „So kann auch nur eine Frau argumentieren“, werden jetzt viele denken. Egal.
Um es kurz zu machen: Dynamo Dresden hat uns den Gefallen getan. Sie haben Fortuna Düsseldorf mit 2:1 besiegt und damit den Kleeblättern den Aufstieg in die Bundesliga schon drei Spiele vor Saisonende gesichert. Die ganze Stadt stand Kopf, hupend fuhren Fürther Fans mit ihren Autos – wie bei der Fußball-WM in Deutschland – durch die Fürther Straßen, Böller wurden gezündet, es war der Teufel los. Man feierte das, was sich seit Wochen andeutete: Die „Unaufsteigbar-Tour“ ist Vergangenheit. Das Kleeblatt hat’s geschafft. Und wir Greuther-Weiber gratulieren.
Jetzt geht’s – schon wieder – in die Gustavstraße. Auch OB Thomas Jung hat in einem Lokal im Fürth-Outfit mitgebibbert, und vielleicht wird er heute Nacht mit vielen, vielen begeisterten Fans auf die Erstklassigkeit des Fürther Teams anstoßen.

P.S. 1.01 Uhr: Ich komme gerade zurück aus der Gustavstraße vom Feiern (siehe Foto). Schee war’s!

3 Kommentare in “Fürth hat’s geschafft: Bundesliga!

  1. Des glaabsd etz doch ned die Färdder sind dadsächlich aufgstiegn! Joahrelang hamms blous andäuschd und nocherdla inn schwanss widder eizogn. nie hads greichd – odder reichn därfn?
    Obber des Joahr hamm sis wergli verdeind und a selber gwolld – Hoad ab, mein Glickwunsch !!!
    Ich frei mi aff alle fäll fier eich und aff dei scheener lokalderbys mid meim Glubb – wei frejers!
    Wei mä die Färdder am Spielfeld immer rummgfodsd homm – odder? leider is di zeid aweng vorbei obber bagn meisdmers scho nu wemer uns oosdrenga dänna.
    Etz fehld blous nu ders dei Fuggerstäder ah nu drinbleim nocherdla homm ma vier Fousballmannschaften vo Frankn und bayern in der Ersden Licha. Schau mer a mol.
    Scheene Grüss Eichhorst.
    @KIKI: gillt dei Eiloudung aff a Seidlä innerm Biergardn an dä Staddgrenz (neudroles Gelende)
    a bam Aufstiech fo di Färdder?? Waal des midm Pokolsiech – wassd scho nä, do is mä ja nocherdla die Waffl droggn bliem .

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