Ohne Rachid im gemeinsamen Stadion?

Auch Greuther-Weiber haben ein Recht auf Freizeit und Urlaub – und das habe ich über Pfingsten auch in Anspruch genommen. Vier Tage Kanu- und Radfahren im Spreewald bei herrlichem Wetter. Super!
Aber kaum verlässt man Fürth, schon überschlagen sich hier die Ereignisse. Die Hiobs-Botschaft gestern nach meiner Rückkehr: Rachid Azzouzi verlässt das Kleeblatt und geht nach Hamburg. Zwar ist der FC St. Pauli ein Verein, mit dem viele Fürther Fans eher enge freundschaftliche Bande geknüpft haben. Trotzdem ist es für die Mannschaft und den Verein sicher keine positive Meldung, wenn der langjährige Manager die Spielvereinigung verlässt. Und das jetzt beim Aufstieg in die Bundesliga. Wir wünschen Rachid Azzouzi auf jeden Fall viel Erfolg und ein gutes Eingewöhnen im hohen Norden.

Aus Fürther Sicht interessant ist außerdem – auch im „Pfingstferien-Loch“ – die Wochenfrage der „Nürnberger Zeitung“. Dort wird dem sportinteressierten Leser die Gretchen-Frage gestellt: “ Gemeinsames Stadion für Club und Kleeblatt?“. Ich persönlich bin bei solchen Vorschlägen immer erst mal skeptisch. Aus finanzieller Sicht gäbe es für ein gemeinsames Stadion – wie es mit der Allianz Arena in München ja für den FC Bayern und 1860 München existiert – sicher einige stichhaltige Argumente.  Aber Fußball hat eben auch viel mit Emotionen zu tun. Und in der Beziehung ist eine „Greuther-Club-Arena“ oder ein  „Trolli-easyCredit-Stadion“ nur schwer vorstellbar. Oder was meint Ihr?

3 Kommentare in “Ohne Rachid im gemeinsamen Stadion?

  1. Zum Thema gemeinsames Stadion sollte man mal die 60er befragen, die bereuen das wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit, gerade aus finanzieller Sicht.
    Bei solchen Projekten gilt: Aahner iss immä dä Debb.

  2. Das kann ja wohl nur ein Fürther sagen! Ich sehe die ganze Angelegenheit locker und denke mir: Gescheites Stadion für alle beide spart Geld und es fällt vielleicht ein bisschen größer aus!

Kommentarfunktion geschlossen.