Heinrich Schmidtgal und die WM-Quali

Die deutsche Nationalmannschaft hat gestern Abend in Hannover das Team der Färöer-Inseln nicht gerade souverän mit 3:0 besiegt. Viel mehr beeindruckt hat in einem anderen Qualifikationsspiel Heinrich Schmidtgal. In der Partie zwischen Kasachstan und Irland war der Profi von der Spielvereinigung ohne Übertreibung bester Mann auf dem Platz.
Schmidtgal agierte aktiv, phantasievoll und spielte strategisch. Seine Pässe trafen auf den Punkt. Und seinen Freistoß konnte Kairat Nurdauletov in der 37. Minute zur verdienten Führung für die Nummer 142 der Fifa-Weltrangliste nutzen. Lange sah es dann so aus, als ob die Mannschaft um Schmidtgal als Sieger vom Platz gehen sollte, denn das Team des tschechischen Trainers Miroslav Beranek präsentierte sich läuferisch und kämpferisch in starker Verfassung. Doch dann trafen die Iren unter ihrem Coach Giovanni Trapattoni nach einem Foulelfmeter in der 89. Minute ins Tor und machten in der allerletzten Minute mit einem weiteren Treffer den Sack zu.
Kompliment an den 26-jährigen Deutsch-Kasachen Heinrich Schmidtgal, der auch in der Fernseh-Berichterstattung im ZDF mehrfach positiv erwähnt wurde. Kasachstan ist in der WM-Quali-Gruppe C, in der auch Deutschland ist. Wann die deutsche Mannschaft auf Kasachstan trifft, ist noch nicht klar, auf jeden Fall erst im neuen Jahr. Mal sehen, wie sich „Hulk“ – das ist ja Schmidtgals Spitzname – gegen die Kollegen aus der Bundesliga dann behaupten wird!

2 Kommentare in “Heinrich Schmidtgal und die WM-Quali

  1. Den Spitznamen finde ich ja nicht gerade schmeichelhaft (!) Aber auf jeden Fall ein wichtiger Spieler für Fürth. Hoffentlich fällt er nicht so oft für Länderspiele aus.

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