Der Spuk in Fürth hat endlich ein Ende!

Als „Königsidee“ wurde das Kunstprojekt anlässlich des Aufstiegs der Spielvereinigung kommuniziert. Auf Geheiß des Fürther Konzeptkünstlers Thor van Horn hatte man Planen vom Rathausturm runtergelassen, die er dann kreativ mit Tausenden grünen Strichen bemalte. Das sollten – so der Künstler – Grashalme sein. Titel des Projektes: „Aufstieg oder Das große Rasen-Kunst-Stück“. Sinn des Ganzen war es, das Selbstbewusstsein der Fürther Bürger, das positive Gefühl für den Aufstieg des hiesigen Fußballvereins in die erste Bundesliga noch zu steigern.
Wie immer lässt sich auch hier über Kunst nicht streiten. Gelungen oder nicht, keine Ahnung. 20 000 Euro für dieses Event. Nun ja. Gäste aus anderen Regionen Deutschlands, mit denen man durch Fürth ging, interpretierten die Planen am verkleideten Rathausturm als Maßnahmen für Umbau- oder Renovierungsarbeiten.
Ab sofort strahlt das Rathaus wieder in alter Frische. Das Kunstprojekt gehört der Vergangenheit an, die Planen wurden abgehängt, die Glühbirnen werden alle installiert. Damit für die Michaelis-Kirchweih, die am 29. September um 10.15 Uhr beginnt, alles perfekt ist. Und wenn am Samstag, 6. Oktober, die Fans vom Hamburger SV, gegen den die SpVgg um 15.30 Uhr in der Trolli ARENA spielt, durch die Kärwa laufen, dann werden sie bestimmt auch ihre Freude am Fürther Rathaus haben. Ohne Planen, ohne gemalte Grashalme, einfach so, wie es ist.

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