1:1 bei den Wölfen – Das Kleeblatt macht sich

Es ging so gut los! Das Kleeblatt (heute ganz in schwarz) machte von Anfang an richtig Druck beim Favoriten VfL Wolfsburg. Dessen Trainer Felix Magath hatte sich die Partie gegen den Aufsteiger sicher anders vorgestellt. Eine halbe Stunde gab es ganz gute Aktionen, und dann – in der 27. Minute – ein kurioses Tor. Keeper Max Grün hatte vom Tor abgeschlagen, der Ball springt vor dem Sechzehner auf und bringt die Wölfe völlig aus dem Konzept. Ilir Azemi will zum Kopfball, doch bei Pogatetz und Benaglio geht’s drunter und drüber, und der Ball geht von Pogatetz‘ Schulter aus direkt ins Tor. Mancher wollte Youngster Azemi als Torschützen gesehen haben. Wie auch immer, das Kleeblatt führte und wollte diesen Vorsprung auch in die Pause retten. Und da war die Mannschaft gedanklich dann wohl auch schon, als Ivica Olic kurz vor dem Halbzeitpfiff der Ausgleichstreffer gelang. Gewissermaßen in Schockstarre verließen die Kleeblätter den Platz in der Volkswagen-Arena.
Nach der Pause versuchten die Wölfe, ihrem Image als erstligaerfahrene Mannschaft mehr gerecht zu werden. Es gelangen einige gute Attacken, und die Spielvereinigung konnte ihre Souveränität der ersten Halbzeit nicht fortsetzen. Ab der 75. Minute machte ich mir dann echt Sorgen um das Kleeblatt. Die Luft schien raus zu sein, ich hatte den Eindruck, dass man kondidionell dem VfL nicht mehr viel entgegen zu setzen hatte.Trainer Mike Büskens wechselte dann auch wenige Minuten vor Schluss den ausgepumpten Azemi gegen Gerald Asamoah aus. Aber alle Hoffnungen, dass der es noch rausreißen könnte, lösten sich in Wohlgefallen auf. In der Schlussphase donnerte Sararer den Ball aus 25 Metern cool an den Pfosten.

Fazit: Immerhin ein Punkt auswärts bei den „bösen Wölfen“. Das Kleeblatt zeigte – im Gegensatz zum Schalke-Spiel -, dass es auch Druck aushalten kann und sich nicht ständig den Ball abnehmen lässt. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass unsere Elf die ganze Sache mit mehr Selbstbewusstsein anging. Und Torwart Max Grün war wie so oft einer der Besten im Fürther Team. Auf jeden Fall sind wir Greuther-Weiber – wie viele Kleeblatt-Fans vermutlich auch – zuversichtlich, was die nächsten Spiele angeht. Nicht vergessen: Englische Woche, am Dienstag, 25. September, kommt Fortuna Düsseldorf in den Ronhof. Und da könnte es doch mal richtig abgehen?

 

2 Kommentare in “1:1 bei den Wölfen – Das Kleeblatt macht sich

  1. und immerhin der einzige Verein in der Bundesligageschichte der auswärts noch unbesiegt ist.
    Wir sind in der Bundesliga angekommen!

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