Fürther Glücksgefühle mit einem Punkt!

Waren es 14 Sekunden, 22 oder 24? Die gefühlte Zeit für einen echten Kleeblattfan war nur ein Sekundenbruchteil – da fiel schon ein Tor für die Eintracht Frankfurt in der Commerzbank-Arena der Main-Metropole – und alle befürchteten: Jetzt fällt die Spielvereinigung in Schockstarre. Hoffentlich ist das nicht der Beginn eines sportlichen Schlachtfestes!
Aber nein! Die Mannschaft erholte sich schnell vom hessischen Blitzstart durch Alex Meier und überraschte dann bei einer komplett verregneten Partie mit Engagement in einem insgesamt eher mittelprächtigen Spiel. Zweikämpfe wurden beherzt angegangen, aber man hätte aus Frankfurter Schwächen und Fehlern mehr Kapital schlagen können. Gerald Asamoah verwandelte z.B. einen katastrophalen Pass von Inui nicht. Und der Ex-Fürther Olivier Occean, von dem ich mehr befürchtet hatte, war dann sogar der Vorbereiter des Fürther Ausgleichtors durch Zoltan Stieber in der 53. Minute (Foto).
Beim Aufsteigerduell zwischen Frankfurt und der SpVgg hat das Kleeblatt einen verdienten Punkt mit nach Hause genommen. Gegen den Tabellendritten ein Unentschieden zu erreichen – immerhin. Sechs von sieben Punkten wurden übrigens bei Auswärtsspielen erzielt. Und auch Coach Mike Büskens konnte sich einmal mehr über den kämpferischen Einsatz seiner Spieler freuen. Sollte der FC Augburg heute verlieren, bleiben die Fürther erst mal auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die SpVgg empfängt am Sonntag, 11. November, um 17.30 Uhr Borussia Mönchengladbach im Ronhof.