War es das schon fürs Kleeblatt?

Dasselbe traurige Spiel wie jede Woche: Das Kleeblatt beginnt ein Spiel hoffnungsvoll und engagiert, kassiert dann innerhalb weniger Minuten – heute waren es genau 15 – das erste Gegentor. Und dann hechelt man für den Rest des Spiels dem Vorsprung des Gegners hinterher, ohne ihn aufholen zu können.
Gestern musste man noch bangen, ob die Partie in Freiburg gegen die Spielvereinigung würde stattfinden können. Man hatte einen halben Meter Schnee vorhergesagt. Aber das war dann doch kein Problem.
Das Team aus dem Breisgau war ja vor Jahren mal der Überflieger in der ersten Bundesliga und hielt sich lange Zeit super. Aber inzwischen haben die Freiburger auch immer wieder mit primär finanziellen und als Konsequenz auch sportlichen Problemen zu kämpfen. Sie belegen aktuell einen ganz guten Platz im Mittelfeld der Tabelle.
Also ein Gegner, vor dem das Kleeblatt nicht allzu sehr zu zittern hatte. Dachte man. Das Tor von Daniel Caligiuri (dem Bruder von Marco, der bis 2010 drei Jahre beim Kleeblatt war) nach einer Viertelstunde war dann frustrierend für die angereisten Fans der SpVgg.
Und so blieb die Stimmung bis zum Schluss. Die Fürther Mannschaft rappelte sich ab, aber sogar eine Superchance knapp zehn Minuten vor Abpfiff konnte von Christopher Nöthe nicht verwandelt werden. Der Ball ging an den Pfosten und das Kleeblatt – wieder einmal – leer aus. Enttäuschung auf ganzer Linie – so wie bei Baba nach dem Schlusspfiff.
Also: Ich bin auch bald mit meinem Latein am Ende. Am Samstag, 15. Dezember, tritt die SpVgg zu Hause im Ronhof gegen den FC Augsburg an: Die letzte Chance vor Weihnachten, die Rote Laterne in der Bundesliga an die Schwaben abzugeben. 8 Punkte an 16 Spieltagen, das ist einfach dürftig. Ich bin es allmählich schon leid wieder einmal zu sagen: Hoffen wir das Beste fürs letzte Spiel vor der Winterpause!

4 Kommentare in “War es das schon fürs Kleeblatt?

  1. „Blitzgescheit, innovativ, selbstironisch, mit klarer Linie und offensiver Spielphilosophie“, so könnte man den Meister beschreiben… aber das Zitat las ich vor Saisonbeginn in der Sportbild über den Aufsteiger und Meister der 2. Liga, Spielvereinigung Greuther Fürth!

    Und jetzt? Traurig, dass attraktiver Fußball nicht belohnt wird! Will man Augsburg und Hoffenheim nicht in Liga 2 begleiten, muss schnellstens Olivier Occean zurückgeholt werden! Auch für die Eintracht wäre das Leihgeschäft lohnenswert!!!

    @chippyonline bei Twitter

  2. Das ist die absolute Frechheit wie sich mancher Spieler präsentieren.
    Konsequenz: Hack oder Büskens, einer muss gehen.

    Was auch sehr schlimm ist, sind diese naiven Interviews von Herrn Büskens, vor und nach dem Spiel…
    Er denkt doch immernoch, dass wir jedes Spiel besser als der Gegner sind ?!
    Mit 8 bzw. evtl 9 Punkten aus der Vorrunde war es das!
    Wir holen daheim gegen Augsburg höchstens einen Punkt, mehr aber nicht…

  3. Relegation gibt es schon mal für 31 oder 32 Punkte. Nicht immer gleich aufgeben. Ich befürchte aber, dass Präsident Hack lieber auf einen finanziellen Überschuß aus der Saison setzt als im Winter die notwendige Verstärkung einzukaufen.

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