Ein Debakel im Fürther Ronhof

Was hat man im Vorfeld dieses Spiels gegen Mainz 05 im Ronhof nicht alles geredet und geschrieben: Das kommt unser Lieblingsgegner, gegen den das Kleeblatt (fast) immer gewinnt (16 Siege in 24 Pflichtspielen), der Gegner, gegen den wir sogar den bislang einzigen Sieg in der ersten Bundesligasaison einfahren konnten. Und so weiter, und so fort.
Nur gut 14.500 Zuschauer hatten sich in die Trolli ARENA aufgemacht. Ein eindeutiges  Indiz dafür, dass die Fürther Fans nicht nur von den Temperaturen gestrichen die Nase voll hatten. Die ersten 45 Minuten plätscherten dahin, das Kleeblatt zu harmlos und wieder einmal angriffsschwach. Dann in der 58. Spielminute das erste Tor für Mainz 05 durch Adam Szalai, 12 Minuten später das nächste durch Yunus Malli. Und der Frust im Fürther Team (auf dem Foto Matthias Zimmermann) und bei den Änhängern im Stadion war spürbar. Trainer Mike Büskens versuchte Fakten zu schaffen und alles aufzubieten, was er an Spielern hatte: erst den neuen Hoffnungsträger Nikola Djurdjic, später noch Gerald Aamoah und Jung-Bin Park. Aber es sollte alles ins Leere gehen. Nein, es wurde sogar noch schlimmer: Szalai machte sieben Minuten vor Schluss dann endgültig den Sack zu. Die SpVgg hat die Partie mit 0:3 verloren.
Der Lichtstreif, von dem ich vergangene Woche geschrieben habe, ist kaum noch zu erahnen. Für die Spielvereinigung wird es allmählich ganz, ganz dunkel am Fußball-Horizont. „Nur heute den Anschluss-Flieger nicht verpassen!“, hatte jemand in Facebook gepostet. Kein weiterer Kommentar von uns.
Am nächsten Spieltag bekommt’s die Spielvereinigung mit Schalke o4 zu tun. Warm anziehen in Gelsenkirchen!

4 Kommentare in “Ein Debakel im Fürther Ronhof

  1. Nicht aufgeben, noch sind 45 Punkte zu holen. Aber derzeit läuft wirklich so einiges schief, wobei mir am Samstag wieder das Bonmot von Andreas Brehme einfiel: „Haste Sch… am Fuß, haste Sch… am Fuß.“ Symptomatisch war da das 0:2 mit dem doppelt abgefälschten Ball. So viel Pech auf einmal ist eigentlich schon unheimlich.

  2. Wohin geht die Fahrt wohin die Reise – nimm mich wenns geht nicht mit Kapitän – es beruhigt mich auch auf keine Weise – wenn wir alle zusammen untergehn – das Licht am Horizont wird halt nicht heller wenn man in die falsche Richtung fährt (Noch 15 Feiertage)

  3. Bringen wir es auf den Punkt: Wenn dieser Trainerdarsteller und sein sogenannter Torwarttrainer, sein Psychologe, sein Fitnessguru … wenn diese Leute auch nur einen Funken Anstand haben, dann machen sie schon morgen den Weg frei für einen Neuanfang, ohne Abfindung und Gejammere … und tschüss !

  4. Na ja, wenn es Relegation für 30 Punkte gibt muss Fürth jetzt von 15 Spielen mindestens 7 gewinnen. Besser mal 8. Da sollte man langsam anfangen mit dem Gewinnen.

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