Der neue Kleeblatt-Coach heißt Frank Kramer

Wir haben ja schon in der vorletzten Woche über das Gerücht geschrieben und jetzt sind die Würfel gefallen: Der neue Trainer der Spielvereinigung ist Frank Kramer. Er war zuletzt Trainer bei der TSG 1899 Hoffenheim II und wird ab sofort beim Kleeblatt versuchen zu retten, was noch zu retten ist. Der 40-Jährige unterschreibt am morgigen Dienstag einen Vertrag bis zum 30. Juni 2015. Ludwig Preis wird bis zum Saisonende als Co-Trainer fungieren.

Fakten, Fakten, Fakten: In seiner aktiven Zeit als Fußballspieler wechselte Kramer 1993 von seinem Heimatverein Memmingen zur Amateurmannschaft des FC Bayern München, war später beim TSV Vestenbergsgreuth und den Amateuren des 1. FC Nürnberg. 2001 wechselte er zur SpVgg, wo er dann von Februar bis Juni 2004 und Mai bis Juni 2005 Spielertrainer der zweiten Mannschaft von Greuther Fürth war, anschließend U-19-Trainer der Fürther. 2009 wurde er wieder Trainer der zweiten Mannschaft von Fürth. Zwei Jahre später übernahm er  – bis auf wenige Spiele – das Traineramt bei der zweiten Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim.

Frank Kramer hat als Nachfolger des sehr beliebten Kleeblatt-Trainers Mike Büskens eine schwere Bürde auf sich genommen. Seit letztem Samstag – ausgerechnet seit der Partie gegen 1899 Hoffenheim – ist es nach der 0:3-Niederlage mehr oder weniger klar, dass die Spielvereinigung ihre erste Bundesliga-Saison mit dem Abstieg beenden wird. Die Emotionen bei vielen Kleeblatt-Fans sind inzwischen hochgekocht, die Bandbreite reicht von Wut und Verzweiflung über Resignation bis hin zu Aversionen gegen den Verins-Präsidenten Helmut Hack.
Ich denke, man sollte Frank Kramer jetzt erst mal in Ruhe machen lassen und nicht übergroße Erwartungen in seine Arbeit investieren. Und wenn wir Glück haben und Kramer als Trainer was drauf hat, dann sehen die Perspketiven fürs Kleeblatt auch bald wieder besser aus!

4 Kommentare in “Der neue Kleeblatt-Coach heißt Frank Kramer

  1. …war wohl der Deal, Fürth verliert gegen Hoffenheim, dafür bekommen wir den Trainer

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