Good bye, Gerald Asamoah?

Personell tut sich ja im Moment einiges bei der Spielvereinigung. Heinrich Schmidtgal wird beim morgigen Spiel gegen Borussia Mönchengladbach nicht auflaufen können – er ist verletzt. Torhüter Max Grün, der bei den vergangenen Spielen anstelle von Wolfgang Hesl das Kleeblatt-Tor sauber halten wollte/sollte, ist mehr oder minder auf dem Absprung. Und jetzt munkelt man nicht nur in Insiderkreisen, dass Gerald Asamoah aufhören will.

Im Januar 2012 wurde „Asa“ vom damaligen Kulttrainer Mike Büskens nach Fürth geholt, ich schrieb auch gleich über einen erhofften „Motivationsschub aus Ghana“.  Schnell wurde „Asa“ für viele Fürther und Kleeblatt-Anhänger zu einer der Galionsfiguren bei der „Unaufsteigbar-Tour“. Er stand vor ziemlich genau einem Jahr – als der Aufstieg perfekt war – mit seinen Teamkameraden auf dem Fürther Rathaus-Balkon, ihm wurde zugejubelt. Dort oben (siehe Foto) hat er auch an Mike Büskens die Gretchenfrage gestellt: „Trainer, bleibst Du?“
Asamoah hat uns immer den Eindruck vermittelt, einer der stärksten Motoren in der Mannschaft zu sein. Er wirbelte mit seinen immerhin schon 34 Jahren auf dem Spielfeld herum und war sich nie zu schade, sein Team zu motivieren und nach vorne zu puschen.
Oft haben wir in unserem Greuther-Weiber-Blog über Gerald Asamoah geschrieben, zuletzt über seine Biographie “Dieser Weg wird kein leichter sein”.
Aber in dieser ersten Bundesliga-Saison wurde Asamoah oft erst kurz gegen Ende der zweiten Halbzeit eingewechselt. Und seitdem Mike Büskens nicht mehr Coach der Spielvereinigung ist, wurde es um seinen Ex-Kollegen von Schalke 04 immer stiller.

Jetzt kursiert also das Gerücht, dass Asamoah aufhören wird. Wundern würde es niemanden. Sein Vertrag bei der SpVgg läuft noch bis zum 30. Juni 2013. Aber eines ist klar: Alle fußballbegeisterten Fürther werden mit Dankbarkeit an die Zeit mit Asa zurückdenken. (Auch) ihm haben wir den historischen Aufstieg des Fürther Kleeblatts in die Erste Liga zu verdanken!