Jetzt geht Prib also zu Hannover 96!

Es standen supergute Erstliga-Vereine zur Debatte:  Edgar Prib hatte lukrative Angebote von Eintracht Frankfurt und sogar von Borussia Dortmund. Jetzt hat Hannover 96 das Rennen gemacht. Der Fürther Mittelfeldspieler wechselt in der Sommerpause zu den Niedersachsen (die als Tabellenneunte die Saison abgeschlossen haben) und wird dort einen Vierjahresvertrag unterschreiben.
Der neue Verein hat für den Publikumsliebling der Spielvereinigung Vor- und Nachteile. Größter Vorteil ist mit Sicherheit, dass er in Hannover unter Trainer Mirko Slomka bestimmt zum Einsatz kommen wird und nicht – wie es aller Voraussicht nach in Dortmund passiert wäre – sehr oft auf der Reservebank sitzen müsste. Ein Nachteil ist zweifellos, dass Hannover eine ganze Ecke weiter von Fürth entfernt liegt als Frankfurt. Und da Prib möglichst oft in die Kleeblattstadt zu seiner Familie fahren will, ist das in Zukunft für ihn vielleicht beschwerlicher.
Edgar Prib wird den Verein  – so auf der SpVgg-Website zu lesen – mit einem weinenden Auge verlassen:

„Der Abschied aus Fürth fällt mir sehr schwer. Jeder, der mich kennt, weiß, was mich mit der SpVgg verbindet. Ein Teil meines Herzens wird immer für das Kleeblatt reserviert sein. Allerdings muss ich meine Karriereplanung vorantreiben und dafür möchte ich den nächsten Schritt machen. Nach langen Überlegungen habe ich mich für Hannover 96 entschieden.“

Eddy war für das Kleeblatt in den letzten Jahren immer ein wichtiger Spieler. Er war maßgeblich am Aufstieg in die Erste Liga beteiligt und auch in der desolaten Bundesligasaison immer besonders engagiert. Auch bei den Kleeblattfans war er – als Fürther Eigengewächs – ungemein beliebt. So ging er oft nach den Spielen zur Fankurve, um dort mit Anhängern abzuklatschen.
Und wir Greuther-Weiber werden ihn auch vermissen. Denn er war immer wieder gut für einen Beitrag in unserem Blog.