So motiviert man Kleeblatt-Fans

Ich bin immer wieder aufs Neue von den Ideen der Leute angetan, die sich um die Werbung der Spielvereinigung kümmern. Es gab wirklich schon witzige Plakataktionen, wie z.B. Ende 2009 „Es geht um die Wurst“ mit Handwerkern, die Kleeblatt-Fans sind, im Sommer 2013 mit der Flughafen-Tafel in den Zeiten des drohenden Abstiegs und dem Plakat über „Ärgerliche Urlaubssitten“ mit den Liegestühlen und Handtüchern.

Wieder sehr originell ist auch das aktuelle Motiv: „Lieber unten ein Hoch als oben ein Tief“ steht in großen Lettern z.B. auf der Plakatwand an der Ludwigsbrücke in Fürth. Ich stimme diesem Slogan mit voller Überzeugung zu. Was nutzt es den SpVgg-Anhängern, wenn sie nach jedem Spiel deprimiert und gefrustet sind? Gar nichts. Die Stimmung war nach vielen Erstligabegegnungen auf dem Nullpunkt und man hatte schon gar keinen Spaß mehr am Fußball.
Da sieht die Sache jetzt schon ganz anders aus. Auch wenn das Kleeblatt gestern vor 500 Zuschauern das Freundschaftsspiel gegen den türkischen Erstligisten Genclerbirligi Spor Kulubu in Burgfarrnbach (!) mit 1:2 verloren hat. Die ersten beiden Spiele nach dem Abstieg in der zweiten Liga hat die SpVgg jeweils mit 2:0 gewonnen. Das Kleeblatt liegt momentan an der Tabellenspitze. Und so können die Fans doch bestens gelaunt in den nächsten Tagen zum Weinfest in die Gustavstraße gehen und dort die gute Stimmung, Musik (heute bei der Eröffnung u.a. „Kapelle Konrad“ mit einer Mischung aus fränkischer Volksmusik und südosteuropäischen Interpretationen) und kulinarische Leckerbissen genießen!

1 Kommentar in “So motiviert man Kleeblatt-Fans

  1. Hm, und das zweideutige daran finde ich persönlich schon auch witzig… 😉
    Wurde hier gar nicht thematisiert!

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