Drittes Spiel, dritter Sieg – gegen unfaire Rote Teufel

Also teuflisch waren sie schon, die Roten Teufel vom 1. FC Kaiserslautern. Es wurde unfair gespielt, gefoult, gezogen und geknufft. Aber trotz aller Widrigkeiten hat die Spielvereinigung das Heimspiel mit 2:1 gewonnen. Und damit das dritte Zweitligaspiel in Folge für sich verbucht.

Heute war es in dieser Saison das erste Mal, dass Kapitän Wolfgang Hesl hinter sich greifen musste. Das hatte er dem Kaiserslauterer Crack Mohamdou Idrissou zu verdanken. In der 32. Minute traf der ins Fürther Tor, die Kleeblattfans waren kurz irritiert. Aber schon drei Minuten später revanchierte sich Goran Sukalo für die Fürther und erzielte den 1:1-Ausgleich.

Ein Schock war vorher die Verletzung von Nikola Djurdjic gewesen. Er stieß unglücklich mit einem FCK-Spieler zusammen, verdrehte sich beim Sturz ein Knie, hinkte und musste nach wenigen Minuten mit einer (im Moment noch nicht diagnostizierten) Verletzung ausgewechselt werden. Schade für ihn. Und ein bisschen Glück für Ognjen Mudrinski (Foto). Dessen erstes Tor wurde zwar wegen Abseitsstellung nicht gegeben, er verwandelte jedoch in der 79. Minute eine Ecke von Zoltan Stieber und köpfte zum 2:1 ein.
Insgesamt fand ich das Spiel eher zerfahren, es konnte kein richtiger Spielfluss aufkommen, weil aufgrund vieler Fouls immer wieder unterbrochen wurde. Schiedsrichter Felix Zwayer aus Berlin hatte die Partie für meinen Geschmack nicht so ganz im Griff, er hätte sich viel früher mal dazu entschließen müssen, unfaire Aktionen mit Gelben Karten zu ahnden.
Olivier Occean, den ich in unserem Blog so optimistisch angekündigt habe, hat sich gut geschlagen. Mit Freuden hätte er ein Tor gegen seinen Ex-Verein geschossen. Aber er scheiterte am Fürther Keeper Wolfgang Hesl, der – wie so oft – (fast) alles hielt, was es zu halten gab.

Fazit: Drei Spiele und drei Siege für das Kleeblatt. Es ist weitere vier Tage Tabellenführer und freut sich auf den Tabellenzweiten, den Karlsruher SC, gegen den es (schon) am Freitag antreten darf. Auf jeden Fall ist das Kleeblatt wieder in der Spur.

1 Kommentar in “Drittes Spiel, dritter Sieg – gegen unfaire Rote Teufel

  1. Greuther Fürth war super und klar überlegen. Schade, dass ein Tor fälschlicherweise als Abseits abgepfiffen wurde.

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