1:1 in Frankfurt – Geht in Ordnung

„Bassd scho“ kommentierte gerade ein Freund der „Greuter-Weiber“ auf Facebook. Und ich meine: Er hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Das Spielergebnis lautet 1:1, und das ist durchaus in Ordnung. Das Spiel gegen den FSV Frankfurt war vor allem in der zweiten Halbzeit kurzweilig und lebendig. Und das Kleeblatt vermochte es sogar, den 0:1-Rückstand in der 81. Minute zum Unentschieden zu verwandeln.

Schon in der 15. Minute gingen die Frankfurter im nur mit 5000 Zuschauern besuchten Volksbank-Stadion in Führung. Denis Epstein war der glückliche Torschütze, und die Spielvereinigung hatte dem Vorsprung erst mal wenig entgegenzusetzen. Zwar war sie mehr in Ballbesitz und hatte ein paar recht gute Torschancen. Aber es sollte einfach nicht klappen. Erst als Tom Weilandt in der 79. Minute für Newcomer Niclas Füllkrug auf den Platz kam, wendete sich das Blatt. Nach nur 94 Sekunden und seinem ersten Ballkontakt traf Weilandt ins Netz hinter FSV-Keeper Patric Klandt und machte seine Teamkollegen auf dem Spielfeld glücklich. (Auf unserem Foto gratulieren im Fans nach dem Spiel.)
So sollte es dann auch bleiben. Das Endergebnis 1:1 ist weder verdient noch unverdient. Die Kleeblätter haben diese Begegnung, vor dem sie und Coach Frank Kramer doch ziemlichen Respekt hatten, mit einem Punkt hinter sich gebracht. Die Tabellenführung war ihnen ohnehin nicht zu nehmen. Die SpVgg liegt mit 14 Punkten vorne und trifft im nächsten Zweitligaspiel am 15. September zu Hause im Ronhof auf den VfL Bochum.