Kleeblatt: Heute zu ungenau – und dann verloren!

Das war heute ein schwieriger Start der Kleeblätter im Sportpark Ronhof gegen den VfL Bochum: Nach vier Minuten stand es schon 1:0 und in der 25. Minute fiel dann das nächste Tor durch Yusuke Tasaka für die Ruhrpott-Mannschaft. Die Spielvereinigung tat sich heute einfach schwer gegen die leider besseren und dominanteren Bochumer.
Das Wetter – mal Regen, mal Sonnenschein – machte den Rasen glitschig und den Ball schnell. Das  Tor von Piotr Chwielong nach wenigen Minuten – ich dachte, dass wäre nur ein kleiner Dämpfer für die Mannschaft von Trainer Frank Kramer. Aber heute ging nichts zusammen. In den letzten 20 Begegnungen hatte die SpVgg schnell einen Rückstand weggesteckt und sich wieder hochgerappelt. Mit pfiffigen Aktionen und mutigen Spielzügen. Aber heute habe ich genau das vermisst: Die Kleeblätter agierten unpräzise und ins Blaue hinein. Und kamen in der ersten Halbzeit einfach nicht in Fahrt.

Für mich war heute das Team der Bochumer eindeutig die cleverere Mannschaft. Allerdings foulten sie oft und gerne.  Und sie waren die Könige der Abseitsfalle. Gegen Spielende hatte man nämlich immer wieder den Eindruck, es wären mehr blaue als weiß-grüne auf dem Platz, sie standen im Bochumer Elfmeterraum und zogen sich in den entscheidenden Momenten – bei guten Eckbällen der SpVgg – schnell zurück. Und das hatte dann mehrfach Abseitsstellungen von Kleeblattspielern zur Folge. Sie konnten einfach keine Situation mehr für sich entscheiden und mussten die Partie am Ende mit 0:2 verloren geben.

Nachdem der Verfolger in der Zweitligatabelle – Union Berlin – heute in Ingolstadt gewonnen hat, teilen sie sich mit den Fürthern den ersten Tabellenplatz. Beide haben 14 Punkte. Sie treffen sich kommenden Freitag im direkten Vergleich. Und der Vfl Bochum, der bis heute Mittag noch im Nirwana der zweiten Liga unterzugehen drohte, ist jetzt – schwupps – auf den dritten Rang hochgeschnellt. Was wieder mal zeigt: So schnell kann’s gehen!

1 Kommentar in “Kleeblatt: Heute zu ungenau – und dann verloren!

  1. Grottenschlechtes Spiel der Fürther. Da müssen die sich am Freitag warm anziehen um die Berliner zu besiegen.

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