Haben wir Mitleid mit Hasenhüttl?

Um es gleich vorwegzunehmen: NEIN! Ich denke: Wir haben kein Mitleid mit dem neuen Cheftrainer des FC Ingolstadt. Ralph Hasenhüttl spielte zwar von 2000 bis 2002 bei der Spielvereinigung (das Foto rechts stammt von 2001) und machte in 51 Spielen immerhin 13 Tore. Dann wechselte der Österreicher zu den Amateuren des FC Bayern München und ließ dort seine aktive Fußballerkarriere ausklingen. Seit 2007 ist er nun Trainer. Zuerst bei der Spielvereinigung Unterhaching, danach zwei Jahre beim VfR Aalen (das Foto unten zeigt ihn im Jahr 2011). Am 4. Oktober 2013 hat er beim FC Ingolstadt angeheuert und soll die oberbayerische Mannschaft aus der Abstiegszone der 2. Bundesliga holen. Morgen, 25. Oktober, treten die Ingolstädter ab 18.30 Uhr in Fürth gegen die Spielvereinigung an.

Ob Ralph Hasenhüttl, der ja gleich bei der ersten Begegnung seines neuen Vereins mit Fortuna Düsseldorf kein Glück hatte, am Freitag mehr erreicht, wird sich zeigen. Derzeit stehen die „Schanzer“ auf dem letzten Tabellenplatz und müssen mal in die Spur kommen. Mit nur sieben Punkten und einem katastrophalen Torverhältnis von 10:20 will das Team aus Ingolstadt morgen endlich zeigen, dass es was drauf hat. Mit auf dem Platz in der Trolli Arena steht vermutlich auch der Ex-Clubberer Christian Eigler.

Auf jeden Fall stehen fürs Kleeblatt morgen die Chancen gut, nach den Niederlagen gegen Fortuna Düsseldorf und den FC St. Pauli wieder einen Sieg einzufahren. Und da sage ich als Greuther-Weib ganz klar: Ralph Hasenhüttl war früher mal ein Kleeblättler, aber jetzt ist uns das Hemd sicher näher als die Hose.