SpVgg Greuther Fürth: Steix abi – Steix aufi!

Greuther-Weiber im Winterurlaub – ein Kapitel für sich. Da fiebert man beim Zweitliga-Spiel gegen den Karlsruher SC aus der Ferne mit – und muss sich am nächsten Morgen ironische Bemerkungen gefallen lassen, was Fürth wohl für eine Stadt sei, in der während eines Profi-Fußballspiels im Stadion die Lichter ausgehen.
Ein Highlight in unserem steirischen Langlaufort Ramsau – in Sachen Atmosphäre und Stimmung – ist die urige Jausenstation „Ruphäusl“. Da hatten wir heute eine Begegnung der besonderen Art: Hüttenwirt ist das Original Herbert, gut in den Siebzigern, der seine Hütte seit fast 40 Jahren führt und sie mit vielen Fanartikeln von deutschen Fußballvereinen dekoriert hat. Da findet man Schals von Werder Bremen, der Frankfurter Eintracht und Schalke 04. Wir wollten uns keine Blöße geben und haben sofort unseren „Greuther-Fürth-Schal“ aus dem Rucksack gepackt. Damit waren wir sofort bei den anderen Gästen als echte Fußballfans geoutet. Hüttenwirt Herbert hat seit Jahren den Spitznamen „Steix“, weil er seine Gäste immer fragte, „steigt’s abi, steigt’s aufi“ – auf die umliegenden Berge meinte er eigentlich, aber die Gäste haben es meistens auf ihre Fußballvereine bezogen.
Die Spielvereinigung war vielen der Gäste im „Ruphäusl“ bekannt. Ein Linzer Gast kannte Kleeblatt-Präsident Helmut Hack und Vestenbergsgreuth. Und drei interessierte Herren aus England ließen sich von mir erläutern, dass die SpVgg zwar derzeit in der „Second League“ spielt, aber gute Chancen hat, wieder in die „German Premier League“ aufzusteigen. Die von mir für möglich gehaltene Champions-League-Begegnung zwischen dem FC Chelsea und der Spielvereinigung hielten sie jedoch für  absolut utopisch.
Steix hat es sich übrigens nicht nehmen lassen – siehe Foto – gemeinsam mit mir den Fürther Schal umzuhängen und zu prophezeihen: „Ihr Fürther, Ihr steigt’s bestimmt wieder aufi“. Darauf einen Zirbenschnaps!

2 Kommentare in “SpVgg Greuther Fürth: Steix abi – Steix aufi!

    • Naja, Steix wollte dann natürlich adäquat gekleidet sein. Und deshalb hat er sein Bayern-Trikot, auf dem hinten die Nummer „13“ steht und sein Name „Steix“, angezogen. Die Umarmung hat sich aus der Situation ergeben.Ich glaube, er fand die Greuther-Weiber einfach sympathisch.

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