Wieder da: Der „Feind in meinem Haus“

Jetzt ist er also zurückgekehrt, der „Feind in meinem Haus“. Genauer gesagt: Die FeindIN. Vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich ja in unserem Greuther-Weiber-Blog darüber geschrieben, dass hier im Haus – bis zu diesem Zeitpunkt eine Hochburg für Emotionen zugunsten der Spielvereinigung – eine junge Frau eingezogen war, die eingefleischter Borussia-Dortmund-Fan ist. Mit ihr habe ich vor dem DFB-Viertelfinale gegen den BVB im Ronhof – das die Fürther bekanntlich leider mit 0:1 verloren haben – ein Interview für „Antenne Bayern“ geführt. Auch nachdem sie aus privatem Gründen nach Nürnberg gezogen war, haben wir uns immer wieder zu wichtigen Fußballereignissen  – wie der Bundesliga-Begegnung SpVgg – Borussia im November 2012 – getroffen.
Seit letztem Samstag wohnt sie jetzt also wieder hier in Fürth in unserem Haus (und hat ihre BVB-Fan-Ecke, siehe Foto, wieder aufgebaut). Ich denke: Das ist ein gutes Omen für die nächsten Monate – vor allem aus fußballerischer Sicht. Vor zwei Jahren ist nämlich die SpVgg trotz Ausscheidens aus dem DFB-Pokal in die erste Bundesliga aufgestiegen. Und der „Feind in meinem Haus“ war immer davon überzeugt, dass es die Kleeblätter schaffen. Sie drückt auch in dieser Saison den Kleeblättern fest die Daumen, dass ihnen der Wiederaufstieg in die Erste Liga gelingt.

Auf jeden Fall werden die nächsten Wochen spannend: Die letzten (entscheidenden) Spiele fürs Kleeblatt, die Frage, ob Borussia Dortmund seinen zweiten Tabellenplatz und somit die Champions-League-Teilnahme erneut schafft. Und außerdem die Fußball-WM im Juni und Juli in Brasilien. Ich wage mal zu behaupten, dass ich mit meiner „Feindin“, die allen im Haus inzwischen ans Herz gewachsen ist, einige aufregende sportliche Momente erleben werde. Und das Schöne ist: Sie spielt selber aktiv Fußball und denkt und fühlt grundsätzlich als echte Sportlerin, d.h. sie ist fair und schätzt echte Leistung. Außerdem: Von ihrem Fußball-Sachverstand kann man noch etwas lernen, und ihre treffenden Kommentare bei den Spielen haben echten Unterhaltungswert. Tja, Frauen und Fußball – das hat schon was!