Fürs Kleeblatt ist noch alles drin!

Fußballspiele am Ostersonntag – das ist kein idealer Termin. Trotzdem ließen es sich 1500 Kleeblattfans heute nicht nehmen, den 400 Kilometer weiten Weg nach Paderborn anzutreten, um dort das extrem wichtige Spiel zwischen der Spielvereinigung und ihrem schärfsten Konkurrenten in Sachen Aufstieg – dem SC Paderborn – mitzuerleben.

Dass es heute in der Benteler-Arena um extrem viel gehen würde, war beiden Mannschaften klar, und das ließ die Atmosphäre auf dem Spielfeld auch besonders knistern. Von Anfang an ging es heute um alles oder nichts. Das erste Tor schossen dann prompt die Paderborner in der 36. Minute. Und erst eine Viertelstunde nach der Halbzeitpause konnte Ilir Azemi den Ausgleich erzielen. Doch noch einmal lagen die fränkischen Gäste zurück, als Marc Vucinovic in der 75. Minute das 2:1 erzielte. Nervenkitzel pur für alle Kleeblattfans im Stadion und an den TV-Geräten. Aber Ilir Azemi, der sich inzwischen zum wichtigsten Torschützen der SpVgg entwickelt hat, gelang in der Nachspielzeit der späte, aber glückliche Ausgleich mit einem Kopfballtor.
Ein hochdramatisches Spiel mit einem für beide Teams akzeptablen Endergebnis: 2:2. So hat die SpVgg ihren zweiten Tabellenplatz verteidigt, nach wie vor ist ihr jedoch der SC Paderborn hart auf den Fersen. Noch drei Spieltage müssen die Fürther absolvieren, um den ersehnten direkten Aufstiegsplatz zu schaffen. Schon am Freitag kommt 1860 München in die Trolli Arena, dann erwartet am 4. Mai Energie Cottbus die SpVgg, zuletzt begrüsst das Kleeblatt dann am 11. Mai den SV Sandhausen hier im Ronhof. Im Moment hat Fürth 54 Punkte, aber auch der 1. FC Kaiserslautern ist mit nur vier Zählern weniger nicht wirklich abgeschlagen.

Insgesamt bleibt es offensichtlich bis Saisonende spannend. Die Partie gegen die Münchner Löwen am Freitag, 25. April, um 18.30 Uhr wird vermutlich super besucht sein. Eine weitere Chance fürs Kleeblatt, den Wiederaufstieg in die Bundesliga perfekt zu machen.

1 Kommentar in “Fürs Kleeblatt ist noch alles drin!

  1. Ich habe während des langen Mittagessens in Aquapendente die Daumen gedrückt und zwischen den Gängen im Internet nachschauen lassen, wie es steht. Einer der beiden Jungs von den Freunden, die gerade hier Urlaub machen, hat beim ersten Mal aus Versehen vorgelesen: „Paderborn führt – 0:0!“ Er hatte aber gemeint: Paderborn – Fürth 0:0. Letztlich war ich mehr als erleichtert über das Ergebnis, ich denke, ein Unentschieden bei diesem Gegner zu Hause, damit kann man zufrieden sein.

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