Glück fürs Kleeblatt – Pech für den Club

Die Spielvereinigung hat derzeit im Großen und Ganzen Glück. Zwar hat der Wiederaufstieg in die Bundesliga nach zwei wirklich guten Relegationsspielen gegen den Hamburger SV nicht geklappt. Aber Trainer Frank Kramer hat sich entschieden, beim Kleeblatt zu bleiben. Im Gegensatz dazu geht’s dem 1. FC Nürnberg – der ja in die Zweite Liga abgestiegen ist – in Sachen Trainer-Nachfolge nicht allzu gut. Soeben wurde bekannt, dass Holger Stanislawski dem Club einen Korb gegeben hat.
Aber zurück zur SpVgg: Andreas Bornemann übernimmt das Amt des „Direktors Sport“ beim Kleeblatt. Der 42-Jährige hat in Fürth einen Zweijahresvertrag unterschrieben und tritt zu Beginn der Saison 2014/2015 sein neues Amt an. Andreas Bornemann war unter anderem fünf Jahre als Manager für den SC Freiburg tätig und arbeitete zuletzt als Sportlicher Leiter und Vizepräsident beim Drittligisten Holstein Kiel. Sein Vorgänger Rouven Schröder hatte ja in Fürth einen guten Job gemacht. Ihn zog es allerdings zurück in den Norden – zu Werder Bremen. SpVgg-Präsident Helmut Hack hat sich auf der Vereinswebsite zum Engagement von Bornemann geäußert:

„Wir sind froh, dass wir so zügig eine sehr gute Lösung finden konnten. Wir sind damit auch für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Wir haben ausführliche Gespräche mit Andreas Bornemann geführt, und die Chemie zwischen uns hat sofort gestimmt. Außerdem verfügt Andreas Bornemann über viele Jahre an Erfahrung und ein großes Netzwerk in der Fußballszene. Wir bedanken uns ausdrücklich bei Holstein Kiel für die Freigabe von Andreas Bornemann, trotz bestehenden Vertrages.“

Die Greuther-Weiber wünschen ihm ein erfolgreiches Arbeiten beim Kleeblatt. Zumindest von der Optik her ist er für die weiblichen Fans eine echte Bereicherung.