Unschöner Empfang in der Großstadt Fürth

Unterfuehrung_Bahnhof_Fuerth„Unsere Stadt soll schöner werden“. Das hat sich nicht nur Fürth für die nächsten Jahre vorgenommen. Die „Neue Mitte“, die Optimierung des Wochenmarktes, die Vergrößerung des Stadions am Laubenweg – die Projekte in der Kleeblattstadt sind vielfältig.
Allerdings findet man noch immer triste Ecken in Fürth, die weder Einwohner noch Gäste erfreuen. So ist beispielsweise der Hauptbahnhof alles andere als eine Augenweide. Die Eingangshalle ist eng, außer der Bahnhofsbuchhandlung sind hier nur Automaten zu finden. Noch schlimmer das Untergeschoss: Eine Bäckerei, ein paar mit Brettern zugenagelte Wände – das macht auf Besucher, die wegen der hübschen Altstadt Fürths, des Jüdischen Museums oder kultureller Veranstaltungen hierher kommen und mit dem Zug anreisen, einen mehr als schlechten Eindruck.
Die Krönung der Hässlichkeit ist für mich der Aufgang von der Unterführung zum „Südausgang“. Hier haben sich übereifrige Anhänger der Spielvereinigung mit einem weiß-grünen Graffito verewigt. Was hat man sich dabei wohl gedacht? Will man Clubfans schon beim Eintreffen in der „feindlichen Zone“ brüskieren? Oder ehemalige Kleeblattfans, die vom aktuellen Tabellenplatz in der Zweiten Liga nicht begeistert sind, wieder neu motivieren? Für beides ist dieses „Kunstwerk“ allerdings denkbar ungeeignet.

8 Kommentare in “Unschöner Empfang in der Großstadt Fürth

  1. Graffiti hin , Graffiti her: Also mir gefällt der Fürther Bahnhof gut. Schon die Einfahrt (aus beiden Richtungen) hält einzigartige Ausblicke auf das schmuddelige Bahnhofsgebäude bereit. Dann der dunkle Gang, die mit Holz verschalten Wände, der wunderschöne triste, graue Treppenaufgang in die Innenstadt oder die leicht heruntergekommene Bahnhofshalle mit den Automaten. Das jagt einem wohlige Schauer über den Rücken. Vor allem nachts, wenn frau sich fast alleine im Bahnhof befindet, ist ein Gang durchs Untergeschoss zu empfehlen. Das ersetzt die Kinokarte für den Gruselfilm.
    Also Leute: Auf nach Färdd und zwar mit dem Zug!!!

  2. Ich hätte nicht gedacht, dass bei so vielen Bloglesern die Unterführung im Fürther Hauptbahnhof die Emotionen hochkochen lässt.

    @Kaka: Ich schätze den Postillon sehr – er ist ja auch ein Fürther „Produkt“. Aber für uns ist der „NZ“-Blog auch kein schlechtes Forum.

  3. Zwar hat Greuther-Weib “Kiki” diesen Blog-Beitrag geschrieben, aber ich – Greuther-Weib “kaka” – antworte jetzt stellvertretend für sie auf die Kommentare – auch stellvertretend für „uwo“.

    ich möchte hier klarstellen, dass der Beitrag natürlich satirisch aufzufassen ist: ursprünglich wollten wir den Post auf http://www.der-postillon.com/ veröffentlichen, allerdings wurde unser Post dort unter Verweis auf Unglaubwürdigkeit – auch im satirischen Sinne – ablehnend beantwortet.

    Nehmt nicht alles Ernst, was wir hier schreiben…

    In diesem Sinne…(dieser Satz wurde von Kiki moderiert: die ersten Wörter habe ich aus Gründen der Netiquette gelöscht)… DEM FCN!

  4. „Oder ehemalige Kleeblattfans, die vom aktuellen Tabellenplatz in der Zweiten Liga nicht begeistert sind, wieder neu motivieren? “

    Das könnt ihr doch nicht ernst meinen, stellt euch doch bitte nicht so an 😀 😀

  5. das ist jetzt aber nicht euer Ernst, oder:

    „Das weiß-grüne Spray-Werk von Fans der Spielvereinigung hält sie an dieser Stelle insofern für deplatziert, weil es dazu beiträgt, vor den Lokalderbys Clubfans schon beim Eintreffen in Fürth “zu brüskieren”. Und dass das so ist, kann ja wohl keiner bestreiten, oder?“

    ist das hier ein Glubb-Blog?

    Ich werde auch von deren ANTI-FÜ Hasskappen brüskiert. Nehmt ihr die dann denen beim Eintreffen in FÜ dann ab?

    sorry, aber eure Haltung ist mir ein bisschen zu kuschelig und unterwürfig, was das Thema angeht, gerade wenn man einen Blick in die jüngere Vergangenheit wirft (Überfall auf Heim der Sportfreunde, Überfall auf Rastplatz etc.)

  6. Zwar hat Greuther-Weib „Kiki“ diesen Blog-Beitrag geschrieben, aber ich – Greuther-Weib „uwo“ – antworte jetzt stellvertretend für sie auf die Kommentare.
    Also: „Kiki“ schreibt ja nicht, dass das Graffito im Aufgang von der Unterführung zum Südausgang des Bahnhofs „die Krönung der Hässlichkeit“ ist. Sondern sie findet den Aufgang selbst, mit seinen scheußlichen Betonwänden, scheußlich.
    Das weiß-grüne Spray-Werk von Fans der Spielvereinigung hält sie an dieser Stelle insofern für deplatziert, weil es dazu beiträgt, vor den Lokalderbys Clubfans schon beim Eintreffen in Fürth „zu brüskieren“. Und dass das so ist, kann ja wohl keiner bestreiten, oder?
    Um ein besonders tolles „Kunstwerk“ handelt es sich bei diesem Wandgemälde außerdem tatsächlich nicht – da gibt es bedeutend bessere Graffitis, die wirklich gut gemacht sind!
    So, sind damit alle Unklarheiten und Missverständnisse ausgeräumt? – Ich hoffe es, im Namen der drei Greuther-Weiber!

  7. auf die graue Fassade kann man schmieren was man will, häßlicher wirds dadurch nicht. Warum das Graffiti die „Krönung“ der architektonischen Grausamkeiten sein soll, erschließt sich mir wirkich nicht.

    Da vermute ich bei den Autorinnenn eher eine generelle Anti-Haltung gegenüber allem, was nur im entferntesten mit Ultra-Kultur in Verbindung gebracht werden kann.

  8. ich finde der bahnhof soll verschönert werden aber das mit den Crafiti haben sich die anhänger der spielvereinigung gut ausgedacht sie haben halt gedacht der bahnhof soll ein bisschen farbe bekommen 😉

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