Kein flüssiges Spiel auf holprigem Rasen

SpVgg Greuther Fürth - Arminia BielefeldSchade, das war heute leider eine Nullnummer im Fürther Ronhof beim Spiel gegen Arminia Bielefeld. Da trifft der Sechst- auf den Zwölf-Platzierten, eine reelle Chance für die Spielvereinigung nach der Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf drei Punkte klar zu machen. Aber es hat nicht geklappt.

Obwohl – und das werden auch die größten Kleeblattkritiker zugeben – die Heimmannschaft eigentlich das bessere Team war. Aber es ist wieder nicht gelungen, aus guten Kombinationen und überlegten Aktionen zum Abschluss – sprich Torschuss – zu kommen. Nehmen wir als Beispiel Veton Berisha: Er ist immer vorne, läuft und läuft, hat die Übersicht und engagiert sich. Er ist im entscheidenden Moment am richtigen Ort. Aber dann verlässt ihn der Mut und seine Schüsse gehen ins Leere. Oder über das gegnerische Tor. Dann ist die Enttäuschung natürlich groß (Foto)! Das „feindliche“ Tor wurde heute vom Ex-Fürther Wolfgang Hesl verteidigt, der vermutlich mit einigem Wehmut zu seiner alten Wirkungsstätte kam. Überrascht hat ihn vielleicht vor allem die schlechte Qualität des Rasens, der  einem Dorfacker alle Ehre machen würde

Eine strittige Szene fand in der 26. Spielminute statt: Als Sebastian Mielitz nach einem zu kurzem Rückpass von Marco Caligiuri den Bielefelder Stürmer Klos zu Fall brachte. Schiedsrichter Florian Heft war gnädig, er hätte durchaus auf Elfmeter entscheiden können. Allerdings glich sich das kurz später aus: Jurgen Gjasulas Schuss touchierte im Strafraum Börnes Hand. Auch hier hätte man einen Elfmeter geben können, aber Heft ließ abermals weiterlaufen. So waren beide Teams quitt.

Das waren heute Abend 90 Minuten im Ronhof, die nicht besonders spannend waren. Obwohl das Kleeblatt für mich die klar bessere Mannschaft war. Nächstes Wochenende ist Länderspielpause. Ganz gut, da kühlen sich die Gemüter ab. Und dann gastiert die Spielvereinigung am Sonntag, 22. November, beim 1. FC Heidenheim. Der liegt wie das Kleeblatt aktuell im Tabellenmittelfeld. Hoffentlich wird die Partie in Heidenheim für die SpVgg erfolgreicher!