Goran Sukalo – unser Mann des Tages!

FC Heidenheim - SpVgg Greuther FürthBuchstäblich in der allerletzten Sekunde gewann heute die Spielvereinigung gegen den 1.FC Heidenheim. Ein glücklicher und wichtiger Sieg, die Mannschaft freute sich überschwänglich (Foto). Kein leichter Auswärtssieg. Obwohl die Partie ja vielversprechend begonnen hatte. Denn schon in der vierten Minute traf Goran Sukalo – der „Ersatz“ für den wegen fünf Gelber Karten gesperrten Jurgen Gjasula – nach einer Ecke von Rober Zulj  zum 1:0 gegen die Heidenheimer. Ein gelungener Start ins Spiel. Doch dann vergab das Kleeblatt, obwohl es eigentlich die dominierende Mannschaft war, weitere Möglichkeiten, Tore zu machen. Das wäre unbedingt wichtig, denn die beiden hohen Niederlagen gegen den VfL Bochum und SC Freiburg (mit zehn Gegentoren) könnten den Fürthern unter Umständen am Ende der Saison den Hals kosten.

Aber zurück zum heutigen Spiel. Ein 1:0 ist natürlich ein schmaler Vorsprung. Auch heute. Und prompt gelang Robert Leipitz  in der 64. Minute der ersehnte Ausgleich für den FC Heidenheim. Lange Gesichter bei den zirka 1000 Kleeblattfans (von insgesamt 11 300 Zuschauern) in der Voith-Arena. Nach einer halben Stunde war die Partie wieder auf Null gestellt. Trainer Stefan Ruthenbeck versuchte mit zwei Wechseln frisches Blut ins Fürther Team zu pumpen. Aber weder Stephan Schröck noch Tom Weilandt fielen auf, sie konnten einfach keinen Stich machen. Die Begegnung drohte mit einem Unentschieden zu enden. Aber dann geschah in der allerletzten Spielsekunde die letzte Aktion des Spiels: Robert Zulj brachte einen Freistoß ins Zentrum – und noch einmal war Goran Sukalo der Abnehmer, der mit seinem  Kopf dran war. Der Ball landete im linken Eck. Und das Kleeblatt gewann mit 2:1 und kann glücklich drei Punkte mit nach Hause nehmen.

Die Spielvereinigung steht jetzt mit sieben Siegen und 24 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz der Zweiten Liga. Am kommenden Freitag, 27. November, empfängt sie zu Hause den 1. FC Kaiserslautern. Ich hoffe auf viele Zuschauer im Ronhof. Mein Tipp: Erst trinkt man einen zünftigen Bio-Glühwein auf dem Mittelaltermarkt auf der Fürther Freiheit. Und dann macht man kräftig Stimmung im Stadion. Dann wäre ein Heimsieg doch die richtige Konsequenz.