Nur einen mageren Punkt gegen das Schlusslicht

Fürth_DuisburgStefan Ruthenbeck hatte ja im Vorfeld der Partie gegen den MSV Duisburg noch davor gewarnt, den Tabellenletzten der Zweiten Liga als sicheren Punkte-Lieferanten zu betrachten. Als Fan sieht man das natürlich etwas anders. Und so war zumindest die Erwartungshaltung der Fürther Anhänger im Vorfeld des Heimspiels gegen die Duisburger klar: Alles andere als ein Sieg gegen das Schlusslicht wäre schon enttäuschend.

Ruthenbeck sollte allerdings mit seiner Prognose recht behalten. Ein mageres 1:1 stand am Ende auf der Ergebnisliste, und während die Duisburger mit dem einen Punkt wohl mehr als zufrieden sein werden, dürften sich die Fürther vor allem mal wieder über eines ärgern: Ihre nach wie vor magere Chancenverwertung, die fast schon chronisch geworden zu sein scheint.

Vor allem in der ersten Hälfte hätten die Gastgeber vorlegen müssen. Die wohl beste Chance hatte Stiepermann in der 17. Minute, als er aus kurzer Distanz zum Schuss kam. Da konnten die Duisburger froh sein, dass Keeper Michael Ratajczak zur Stelle war. Kurz darauf war es wieder der starke Duisburger Torhüter, der die Fürther Führung zu verhindern wusste: Den Schuss von Berisha konnte Ratajczak übers Tor fausten.

Kurz nach dem Wechsel dann der Paukenschlag: Kevin Wolze verwandelte einen Freistoß zur Duisburger Führung, die zu diesem Zeitpunkt wohl als äußerst glücklich zu bezeichnen war. Es dauerte zwanzig Minuten, ehe Jurgen Gjasula einen Foulelfmeter zum 1:1 verwandelte. Doch trotz der Duisburger Unterzahl – MSV-Spieler James Holland war nach dem Foul an Robert Zulj mit Rot vom Platz geflogen – schafften es die Fürther nicht, doch noch den Siegtreffer zu erzielen und blieben sich einmal mehr in Sachen mangelnder Chancenverwertung treu.

Seit fünf Heimspielen wartet die SpVgg nun schon auf einen Sieg. Und wir Fans fiebern ab sofort dem nächsten Freitag entgegen, wenn das Derby gegen den FCN ansteht….