Kopf hoch: 2017 wird auf jeden Fall besser!

Als am 1. Weihnachtsfeiertag nach so vielen Hiobsbotschaften und dem Abschied von berühmten Stars auch noch George Michael starb, kommentierte die Pop-Ikone Madonna das lakonisch mit „2016 – fuck off!“ („2016 – verpiss‘ dich!“). Dem kann ich mich nur anschließen. Das Jahr 2016 hat für mich nicht gut begonnen und sich dann zum traurigsten, anstrengendsten und schlechtesten Jahr meines Lebens entwickelt.

Auch für die Spielvereinigung war 2016 in sportlicher Hinsicht kein Spitzenjahr. Beim ersten Kleeblatt-Training im Januar 2016 gab Trainer Stefan Ruthenbeck bekannt, dass Publikumsliebling Stephan Schröck mit sofortiger Wirkung vom Training freigestellt wurde. Er spielte daraufhin auf den Philippinen. Sein Wunsch, ab der jetzigen Winterpause nach Fürth und in den Profikader zurückzukehren, war einer unserer meistgelesenen Blogbeiträge  in der Greuther-Weiber-Historie seit Juli 2009.

Das Lokalderby gegen den Club Ende Februar verlor die SpVgg (nach längerer Zeit mal wieder) mit 1:2 durch das Tor des Ex-Kleeblatts Niclas Füllkrug.

Im März konnten wir unseren 777. Beitrag bei den Greuther-Weibern verkünden. Eine Schnapszahl, die wir adäquat feierten. Inzwischen  sind es über 850!

Die Spielvereinigung schloss die Saison 2015/16 mit einem neunten Tabellenplatz ab. Naja.

Dass Ilir Azemi nach seinem schweren Unfall im August 2014 allmählich auf dem Weg der Besserung ist und sogar bei einigen Spielen mit auf dem Platz stand, gehört eindeutig zu den positiven Nachrichten in diesem Jahr. Die Kleeblattanhänger wünschen ihm alles Gute.

Die neue Spielzeit 2016/17 startete im August mit einem Heimsieg gegen 1860 München. Doch schon in den nächsten Begegnungen wurde offensichtlich, was viele immer wieder kritisieren: Das Kleeblatt verschusselt leichtfertig gute Chancen, es fehlt der Biss.

Viele Kleeblattfans lasen im September meine Geschichte über Karola Keil, die seit 70 Jahren Mitglied der Spielvereinigung ist. Das ist wahre Treue!

Im November trennte sich der Verein von Trainer Stefan Ruthenbeck. Er hatte mit seiner ruhigen Art keinen Erfolg und vielleicht einfach nicht den Nerv der Mannschaft getroffen – die sportlichen Ergebnisse ließen zu wünschen übrig. Und der „Neue“ – Janos Radoki – gab mit zwei Siegen in den ersten beiden Begegnungen auf Anhieb einen guten Einstand. Ob und wie er es schaffen wird, das Kleeblatt neu zu motivieren und aus dem Mittelfeld der Zweiten Liga  – aktuell der 12. Platz – hochzupowern, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Sein Vertrag wurde kurz vor Weihnachten bis zum Ende dieser Saison fixiert.

Wir wollen nur einige Schlaglichter auf das vergangene Jahr werfen. Was das neue Jahr bringen wird, wer weiß es? Wir Greuther-Weiber wünschen allen unseren Lesern einen guten Rutsch und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2017. Höhen und Tiefen gibt es immer. Aber wer auch immer dafür zuständig ist, wie Jahre sind: Der- oder Diejenige könnte nach dem letzten schlechten nun ein gutes Jahr folgen lassen.