Kommt jetzt endlich in die Gänge, Jungs!

Über das sportliche Schicksal des Kleeblatts aus 400 Kilometern Entfernung – aus einem schneereichen Winterurlaub in der Steiermark – nachzudenken, das ist sozusagen Masochismus pur. Letzte Woche hat die Spielvereinigung ihr 21. Zweitligaspiel in dieser Saison mit 0:3 in Ingolstadt verloren. Sie liegt nach wie vor auf dem vorletzten Tabellenrang und hat 20 Punkte auf dem Konto.
Und jetzt wird es allmählich brisant: Gestern gewann der 1. FC Kaiserslautern, der am Tabellenende der Zweiten Liga rangiert, zu Hause mit 3:1 gegen den Shootingstar Holstein Kiel. Im zweiten Spiel unter Trainer Michael Frontzeck fuhr der FCK den zweiten Sieg ein. So flammen die Hoffnungen auf einen Klassenerhalt beim FCK wieder auf. Da beweist es sich mal wieder, was ein Trainerwechsel vor allem für die Psyche eines Vereins ausmachen kann.
Gott sei Dank – zumindest aus Kleeblattsicht – hat der SV Darmstadt 98 gestern die Partie gegen den VfL Bochum mit 1:2 verloren. So sind nach wie vor nur zwei Punkte mehr als bei der SpVgg auf dem Konto des Bundesliga-Absteigers. Aber nicht zu früh gefreut: Nachdem das Spiel am 19. Spieltag zwischen dem FC Kaiserslautern und Darmstadt abgebrochen wurde, wird es am 21. Februar wiederholt. Ausgerechnet diese beiden Vereine – das  könnte für die Spielvereinigung fatal sein.

Morgen um 13.30 Uhr empfängt das Kleeblatt Dynamo Dresden im Ronhof. Die Kulisse wird gut, mindestens 10.000 Zuschauer werden erwartet. Am 5. Spieltag fand das Auswärtsspiel in Dresden statt, bei dem sich die Teams 1:1 unentschieden trennten. Mit aktuell 26 Punkten steht das Team aus Sachsen auf Tabellenplatz zwölf. Das morgige Spiel ist das zwölfte Aufeinandertreffen beider Vereine. Bei bisher fünf ausgetragenen Partien in Fürth siegte die SpVgg vier Mal und verlor nur ein einziges Spiel gegen die Mannschaft aus Sachsen.
Also: Das Kleeblatt muss jetzt ENDLICH in die Gänge kommen. Wittek, Gugganig, Sontheimer, Narey (Foto: Sportfoto Zink), Maloca, Green, Dursun und so weiter: Da hilft kein Katzenjammer wegen verpasster Chancen oder ungerechter Schiedsrichter-Entscheidungen. Da muss die Mannschaft endlich mal aus eigener Kraft Punkte machen und alles mobilisieren, was in ihr steckt. Sonst, Jungs, könnte das Abstiegsgespenst zuschlagen und es für den weiß-grünen Sympathieträger im deutschen Fußball bald zappenduster werden!

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