Als Kleeblattfan unter Glubberern

Ein Freund der Greuther-Weiber aus Erlangen – seit langer Zeit überzeugter Kleeblattfan – wagte sich am Samstag in die Höhle des Löwen, sprich: ins Max-Morlock-Stadion. Er wollte sich das Frankenderby zwischen der Spielvereinigung und dem 1. FC Nürnberg keinesfalls entgehen lassen. Allerdings verzichtete er darauf, sich zu den Hard-core-Anhängern in den Gästeblock zu setzen. Er war vielmehr inmitten von Clubfans und sah sich das Treiben auf dem Spielfeld an. Die sportlichen Qualitäten der Nürnberger Spieler wollen wir hier gar nicht mehr kommentieren (ein anderer Freund meinte lakonisch: „Ich wusste nicht, wer hier die potenzielle Abstiegsmannschaft ist“). Bei unserem Erlanger Kleeblattfan unter den Clubfans war alles im grünen Bereich – bis die Tore von Khaled Narey und Daniel Steininger zum Fürther 2:0-Sieg fielen und das Schicksal des 1. FCN besiegelt war. Er konnte es nicht bleiben lassen, „die Choreografie leider etwas anzupassen“ (siehe seine Fotomontage). Und seine Gefühle nach dem Derbysieg sprechen Bände:

„Ein super Fussballerlebnis, umschlossen von Tausenden Glubbfans !
Bei meinen 2 Torjubeln war es um mich herum mucksmäuschenstill.
Ich kam mir vor, wie ein Tenor in einer Tragischen Oper 💥💥🍀🍀“